Madagaskar
Madagaskar von West nach Ost
18 Tage Kleingruppenreise, ab/bis Flughafen Deutschland
Termin: 18.09.2022 – 05.10.2022
            16.10.2022 – 02.11.2022
Preis : ab 4.550,- €

Madagaskar von West nach Ost 

Kleingruppenreise 18 Tage,  ab/bis Antananarivo

ATANTANANARIVO – ANTSIRABE – MIANDRIVAZO – FLUSSFAHRT – TSIRIBIHINA – BEKOPAKA/TSINGY DU BEMARAHA – BAOBAB ALLEE – MORONDAVA – ANTANANARIVO – PERINET – ANDASIBE – PANGALANES – TAMATAVE – STE. MARIE – ANTANANARIVO – RÜCKFLUG

Jenseits der Kontinente, da wo der Pfeffer wächst, liegt mitten im Indischen Ozean eine Insel mit einer ungewöhnliche Flora und Fauna, wie sie nirgendwo sonst existiert. Und es lebt dort eine Bevölkerung, die zu den liebenswürdigsten Bewohnern dieser Erde gehört. Bewegende Begegnungen mit Angehörigen verschiedener Volksgruppen erwarten Sie, das Erleben unterschiedlichster Landschaftsräume, und das Staunen auch über die weniger bekannten Superlative des Landes.

Viele Sehens- oder vielmehr „Erlebenswürdigkeiten“ spielen sich nicht immer sichtbar für das oberflächlich sehende Auge ab, sondern offenbaren sich besonders denjenigen Reisenden, die ein tiefergehendes Interesse an den Gesamtzusammenhängen dieser Erde haben.

Diese Spezialreise erschließt Ihnen mehrere fantastische Regionen: Zunächst den relativ selten besuchten Westen durch eine Flussfahrt auf dem Tsiribihina, der anschließenden Erkundung der Tsingy von Bemaraha und der Baobab-Region Morondava. Dann erforschen Sie die Regenwaldzone der Ostküste im Bereich des Nationalparks von Perinet und der Fluss- und Seenlandschaft der Pangalanesregion.

Als lohnenden Abschluss lockt dann die Pirateninsel von St. Marie. Ein gelungener Besuch der Insel auf ungewöhnliche Art. Vielleicht bis bald in Madagaskar…? „Tonga Soa“ – Herzlich willkommen!

Kleingruppenreise, 18 Tage, ab/bis Flughafen Deutschland, min. 6, max. 12 Teilnehmer

ab 4.550,- €
pro  Person im Doppelzimmer
EZ-Zuschlag: 350,- €

Höhepunkte:

  • Quirlige Hauptstadt Antananarivo
  • Rikschafahrt in Antsirabe
  • Bootsfahrt auf dem Tsiribihinafluss
  • Auf Fotopirsch zu den Indris und anderen Lemuren
  • Die Tsingy von Bemaraha
  • Die berühmte Baobab-Allee
  • Besuch im Nationalpark von Perinet
  • Ausgiebige Naturerkundungen in der Pangalanesregion
  • Bootsfahrt auf dem Pangalaneskanal
  • Erholung auf der Ile Ste. Marie
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1. Tag: Abflug ab Deutschland

Heute beginnt Ihre Reise mit dem Nachtflug ab Deutschland über Paris und La Réunion nach Antananarivo.

2. Tag: Ankunft in Antananarivo

Am Morgen landen Sie in Antananarivo, kurz Tana genannt. Nachdem Sie sich im Hotel etwas erholt und frisch gemacht haben, brechen Sie auf zum Stadtrundgang bzw. – fahrt. Mit dem Bus und zu Fuß erkunden Sie diese ungewöhnliche, lebhafte und auch etwas morbide Hauptstadt. Die Lage auf 12 Hügeln mit den vielen Reisfeldern inmitten der Stadt sowie eine herrliche Aussicht vom ehemaligen Königinnenpalast, dem Rova, lässt große Lust auf das Erlebnis Madagaskar entstehen. Wer „Tana“ bereits kennt darf gerne die Cafés, Märkte, Altstadtgässchen und Ausflugsmöglichkeiten in der näheren Umgebung auf eigene Faust erkunden.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Hotel Gregoire o.ä.

3. Tag: Antananarivo – Antsirabe – Miandrivazo

Am frühen Morgen verlassen Sie Tana und begeben sich durch das Hochland nach Süden in Richtung Antsirabe. Auf einer lustigen Rikschafahrt, dem Hauptverkehrs- mittel der Madagassen, kann die Stadt erkundet werden. Danach geht es weiter auf einer der wenigen Asphaltstraßen des Landes nach Miandrivazo. Hier verlassen Sie die wenigen etwas gängigeren touristischen Hauptrouten.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Hotel Princesse du Tsiribihina o. ä

4. Tag: Miandrivazo – Flussfahrt – Tsiribihina

Von Miandrivazo aus reisen Sie entlang der Ufer des Tsiribihinaflusses und schiffen sich auf Ihrem Boot ein, das Sie gemächlich durch die recht unberührten Gebiete des madagassischen Westens führen wird. Die Ufer sind bewachsen von einer außer- gewöhnlichen Flora. Die Menschen blicken neugierig auf die vorbeifahrenden Vazahas, die Weißen. Sie spüren, dass es nicht sehr häufig vorkommt, dass Weiße hierhin gelangen, trotzdem stoßen Sie überall auf freundliche Menschen. In der Region sind auch verschiedene Lemuren-Arten zu Hause -halten Sie auf jeden Fall Ausschau!

Geschlafen wird in Zelten an Land, an Bord kann man sich ausreichend bewegen, und so gleichen diese Tage spannenden und zugleich erholsamen Schiffstagen wie zu Zeiten der Entdecker.

Übernachtung im Zelt, Frühstück, Mittag- und Abendessen

5. Tag: Flussfahrt Tsiribihina – Bekopaka

Noch bis gegen Mittag dauert Ihre Fahrt mit dem Motorboot. In Belo-sur-Tsiribihina erreichen Sie Ihren Ausstiegspunkt und nach einem Picknick werden Sie in Richtung Bekopaka aufbrechen.

2 Übernachtungen im Olympe de Bemaraha o. ä. Mittagessen, Abendessen, Übernachtung mit Frühstück

6. Tag: Bekopaka/Tsingy du Bemaraha

Von Bekopaka aus erschließen Sie den Nationalpark der Tsingy du Bemaraha, einem bizarren labyrinthartigen Kalksteinmassiv, das durch besondere geomorphologische Prozesse einer unwirklichen Landschaft gleicht und aus kleinen Canyons, Höhlen, Schluchten und spitzkantigen und somit nahezu unpassierbaren Windschliffskulpturen besteht. Auf einer in der Länge variierbaren Wanderung nähern Sie sich diesem landschaftlichen Höhepunkt.

7. Tag: Bekopaka/Tsingy du Bemaraha – Baobab-Allee – Morondava

Sie können sich vielleicht kaum von dieser unglaublichen Szenerie lösen, doch Ihre Reise geht weiter durch den Trockenwald in Richtung Südwesten. Hier genießen Sie den Sonnenuntergang bei der berühmten Baobab Allee und lassen sich wieder von ganz anderen Facetten der Insel verzaubern.

Abendessen, Übernachtung mit Frühstück im Hotel Cap Kimony o. ä..

8. Tag: Morondava – Antananarivo

Heute fliegen Sie nach „Tana“ zurück. Die Hauptstadt Madagaskars ist bekannt für ihre stimmungsvolle Live-Musik und kulinarische Entdeckungen. Je nach Flugzeit haben Sie optional die Möglichkeit, die Sommerresidenz der madagassischen Königinnen in Ambohimanga zu besuchen.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Hotel Gregoire o.ä.

9. Tag: Antananarivo – Perinet – Andasibe

Am Morgen fahren Sie durch das idyllische Hochland in den Nationalpark von Perinet, der für die Indris, die größten Lemuren Madagaskars, bekannt ist. Auch zahlreiche andere Tiere- und Pflanzenarten sind hier zu finden, die Sie mit ein bisschen Glück bei einer abendlichen Pirsch entdecken.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück in der Feon’ny Ala Lodge o.ä.

10. Tag: Perinet/Andasibe – Buschhaus / Pangalanes

Früh geht es auf zur Erforschung des Lebensraumes der Indris, ihre Kommunikationsrufe sind oft weithin zu hören. Dann geht es weiter an den Ufern des Pangalanes, einer Seen- und Flusslandschaft im Osten Madagaskars. Hier werden Sie bereits von einem Motorboot erwartet, das Sie in ca. 45 Minuten zum „Buschhaus“ bringt. Sie unternehmen ausgiebige Erkundungstouren zu Fuß im tropischen Regenwald und den Biosphären der Umgebung.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Palmarium o.ä.

11. Tag: Im Buschhaus

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Erkundungen in herrlicher usrprünglicher Natur.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Palmarium o.ä.

12. Tag: Buschhaus/Pangalanes – Tamatave

Bevor Sie am Mittag das Buschhaus verlassen, gehen Sie nochmals auf die Pirsch nach anderen Lemurenarten. Mit dem Boot geht es dann auf dem Pangalaneskanal durch eine märchenhafte Flusslandschaft, vorbei an den Dörfern der Betsimisaraka, die ihr Leben ganz an den Fluss angepasst haben. Abends erreichen Sie Tamatave.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Hotel Anjara o.ä.

13. Tag: Tamatave – Ste. Marie

Es geht weiter zum nächsten Höhepunkt Ihrer Reise: über die Küstenstraße fahren Sie nach Norden bis auf Höhe der Insel Ste. Marie. Von dort setzen Sie in ca. 1 Stunde mit dem Boot auf die ehemalige Pirateninsel Nosy Boraha (Ste. Marie) über. Hier verbringen Sie 3 Tage mit Erholen am traumhaft schönen Strand, dem Suchen nach Walen, Wanderungen von Dorf zu Dorf, Fahrradtouren oder dem Besuch des legendären Piratenfriedhofes – manche Einwohner der Ile Ste. Marie sollen blaue Augen und blondes Haar haben – ob dies wohl ein Vermächtnis der Piraten ist? Vielleicht werden Sie es ergründen…..
(alle Aktivitäten optional)

Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Hotel Soanambo o.ä.

14. Tag und 15. Tag: Ile Ste Marie

Gestalten Sie Ihren Tag ganz nach Wunsch. Wenn Sie mögen, setzen Sie auf die kleine und wunderschöne Nachbarinsel Ile aux Nattes über, die bequem mit dem Einbaum erreicht werden kann (optional)

Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Hotel Soanambo o.ä.

16. Tag: Ste. Marie – Antananarivo

Heute sagen Sie Ihrem kleinen Paradies Lebwohl und fliegen zurück nach Antanarivo.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Hotel Gregoire o.ä.

17. Tag: Antananarivo – Nachtflug über La Réunion und Paris nach Deutschland

Wenn Sie mögen, schauen Sie heute noch einmal nach Souvenirs und bummeln noch ein wenig durch Tana.

Am Abend bringt der Transfer Sie zum Flughafen und es geht zurück nach Deutschland.

18. Tag: Ankunft in Deutschland

In den Leistungen enthalten: 

  • Flug (Economy) von Deutschland nach Antananarivo und zurück (verschiedene dt. Abflughäfen möglich. Schweiz und Österreich ggf. Aufpreis)
  • 2 Inlandsflüge laut Programm
  • 15 Übernachtungen: davon 12x DZ landestypisches Mittelklassehotel, 2x einfache Lodge (Pangalanes), 1x 2-Personen-Zelt im Naturcamp
  • 15x Frühstück (F), 2x Mittag (M), 15x Abendessen (A)
  • Rundreise wie beschrieben im Kleinbus, Geländewagen und Boot
  • Qualifizierte deutschsprachige, madagassische Reiseleitung (2. bis 13. Tag)
  • Informationsmaterial

Nicht in den Leistungen enthalten: 
Trinkgelder, persönliche Ausgaben, nicht im Programm erwähnte Mahlzeiten und Getränke, optionale Ausflüge und Aktivitäten, persönliche Reiseversicherung, Einzelzimmerzuschlag.

Termine und Preise

Kleingruppenreise min 6, max. 12 Teilnehmer.

18.09.2022 – 05.10.2022
16.10.2022 – 02.11.2022

Preis im DZ pro Person 
ab 4.550,- €

Einzelzimmerzuschlag:
350,- €

Wir sind gesetzlich verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise allgemein nicht geeignet ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Bitte sprechen Sie uns im Einzelfall gern an.

Der Volcanoes-Nationalpark liegt im Nordwesten Ruandas. Er umfasst ca. 160 km2 Regenwald und beheimatet fünf der acht Vulkane in den Virunga-Bergen, nämlich Karisimbi, Bisoke, Muhabura, Gahinga und Sabyinyo.

Der Volcanoes Nationalpark grenzt an den Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo und den Mgahinga-Gorilla-Nationalpark in Uganda. Er ist weit bekannt als Heimat der Berggorillas und der Goldmeerkatze und als Stützpunkt der Primatenforscherin Dian Fossey. Die Geschichte der Dian Fossey wird eindrücklich im Film „Gorillas im Nebel‘“ dargestellt

Der Victoriasee liegt im Osten Afrikas; er ist Teil der Staaten Uganda, Kenia und Tansania. Der Victoriasee ist der drittgrößte See der Welt und der zweitgrößte Süßwassersee und hat eine Küstenlinie von 3450 km, davon liegen 1750 km in Tansania, 1150 km in Uganda und 550 km in Kenia. Die Oberfläche beträgt ca. 69.000 km2, er ist also in etwa so groß wie Bayern oder Irland.

Der Victoriasee wurde 1858 vom britischen Entdecker John Hanning Speke für die westliche Welt entdeckt und nach der damaligen britischen Königin Victoria benannt. 1875 umrundete Henry Morton Stanley auf seinem Schiff Lady Alice den See.

Im Victoriasee leben neben zahlreichen Flusspferden über 250 Fischarten, davon besonders viele Buntbarscharten.

Das Kandt-Haus-Museum in Kigali informiert über die Geschichte Ruandas zur Zeit der deutschen Kolonialverwaltung. Hier lebte der erste deutsche Einwohner und Begründer Kigalis, Richard Kandt.

Das Museum gibt u.a. anhand von Fotos Einblicke in das Leben und die Traditionen Ruandas um 1900. Das Konzept und die Umwandlung des Kandt-Hauses sind ein Beispiel für die fruchtbare Kooperation deutscher und ruandischer Historiker und Wissenschaftler.

Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.museum.gov.rw/index.php?id=75

Das Kigali Genocide Memorial ist eine Gedenkstätte in Gisozi in Ruanda nahe der Hauptstadt Kigali, (ca. 3 km vom Stadtzentrum entfernt) die an den Völkermord in Ruanda von 1994 erinnert. Im ganzen Land existieren ca. 200 Einrichtungen dieser Art.

Die Ausstellung dient der Erinnerung und Aufarbeitung des Genozids und erhellt die Vorgeschichte, wie es dazu kommen konnte. Der Besuch berührt zutiefst. Fotos und Original-Erinnerungsstücke aus der Zeit des Genozids gehen nahe. Für Kinder würden wir den Besuch nicht empfehlen.

Ziwa Rhino Sanctuary

Das Ziwo Rhino Sanctuary ist die Heimat der einzigen wilden Nashörner in Uganda. Das Nashorn- Wiederansiedlungsprojekt war ein Projekt des Rhino Fund Uganda und der Uganda Wildlife Authority und liegt 176 km nördlich von Kampala auf dem Gulu Highway in Richtung Murchison Falls.

Ziwa ist der einzige Ort, an dem Sie in Uganda Nashörner in freier Wildbahn sehen können. Gegenwärtig leben in dem Schutzgebiet zweiunddreißig) südliche Breitmaulnashörner (Stand 11/21). Das Schutzgebiet erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Touristen; für Nashorn-Trekking, Shoebill Trek und Kanufahrten, Vogelbeobachtungen, Nachtwanderungen und leichte Wanderungen.

Der Queen Elizabeth Nationalpark wurde 1952 gegründet, er ist einer der ältesten Nationalparks Afrikas und bekannt für seine große Artenvielfalt. Seinen Namen erhielt der Queen Elizabeth Nationalpark erst zwei Jahre nach seiner Gründung, als 1954 Königin Elizabeth den bis dato als Kazinga Nationalpark bekannten Park besuchte.

Der Queen-Elizabeth Nationalpark ist über 1970 km2 groß, er bietet sehr vielseitige Landschaften von Savanne über tropischen Regenwald bis hin zu Seen und Flüssen. Im Norden schließt sich das Ruwenzori-Gebirge an, das sich auf teilweise über 5000 Meter Höhe befindet.

Im Queen Elizabeth Nationalpark leben mehr als 100 Säugetier- und mehr als 600 Vogelarten; er ist ein Paradies für Naturliebhaber und Tierbeobachter.

Murchison Falls Nationalpark

Der Murchison Falls Nationalpark ist der älteste Nationalpark und mit einer Fläche von ca. 3870 km2 gleichzeitig auch der größte. Er wurde bereits 1952 gegründet um die Savannenlandschaft an den Murchison Falls des Viktoria-Nils zu schützen. Er liegt 500 bis 1292 m über dem Meeresspiegel.

Der Nationalpark wird vom Nil in zwei Abschnitte geteilt. Die Murchison Wasserfälle liegen im westlichen Teil des Nationalparks und stürzen imposant durch eine nur wenige Meter breite Schlucht über 40 Meter in die Tiefe.

Der tropisch-feuchte Rabongo Forest beheimatet etwas weniger Tiere und liegt im südlichen Teil, hier befinden sich zahlreiche Eisenbäume. Insgesamt wird der Murchison Falls Nationalpark von offenem Grasland, Savannen- und Hügellandschaften und Sümpfen geprägt.

Der nördliche Teil des Parks ist prädestiniert für aufregende Safarifahrten, bei denen Sie u.a. häufig Elefanten, Giraffen, Löwen und Leoparden beobachten können und natürlich zahlreiche Antilopenarten.

Bei Bootssafaris am Fuß der Murchison Fälle haben Sie die Chance auf Sichtungen von Krokodilen, vielen Wasservögel und Flusspferden

Der Lake Mburo Nationalpark liegt in der Nähe der Stadt Mbara im Südwesten Ugandas. Er ist mit ca. 260 km2 der kleinste Nationalpark Ugandas. Trotzdem schützt er einen tierreichen Lebensraum mit Impalas, Topis, Oribis, Defassa-Wasserböcken und Sitatungas. Einige wenige Leoparden leben sehr zurückgezogen, ebenso Streifenschakale und Tüpfelhyänen. In den Seen im Park leben Flusspferde und Krokodile.

Da im Lake Mburo Nationalpark keine Löwen leben eignet er sich gut für Walking Safaris mit erfahrenen Rangern.

Die Landschaft ist geprägt von Akazienwäldern, Sümpfen, kleinen Seen und offenem Grasland. Er wurde nach dem Laku Mburo, dem größten der Seen, benannt. Von Felsen und Hügeln haben Besucher wunderbare Aussichten. Im Weideland der Hima-Hirten, das direkt an den Nationalpark grenzt, weiden die beeindruckenden Ankole Rinder.

Die Verwaltung des Lake Mburo Nationalparks bindet die Einwohner in touristische Projekte ein und gibt ihnen so die Möglichkeit an den Einnahmen zu partizipieren.

Der Albert-See in Uganda

Der Lake Albert gehört zu den großen afrikanischen Seen. Er wurde vom britischen Entdecker Sir Samuel Baker 1864 nach Prinz Albert, dem Ehemann von Königin Victoria benannt.

Der Albert-See liegt auf der Grenze von Uganda zur Demokratischen Republik Kongo, er hat eine Wasserfläche von ca. 5.300 km2 und eine mittlere Tiefe von 25 Metern. Der Lake Albert gilt mit mehr als 45 Fischarten als das fischreichste Gewässer in ganz Afrika.

Reisende können an seinen Ufern Aktivitäten wie Mountainbike-Touren, Wanderungen, Reitausflüge oder Ausflüge per Quad unternehmen.

Das ca. 25 km2 große Mabamba-Feuchtgebiet liegt in einer weitgehend verlandeten Bucht des Victoria-Sees und ist für einen Tagesausflug bequem von Entebbe oder Kampala aus zu erreichen.

Highlight der mit Papyrus bewachsenen Sümpfe ist der ca. 1,20m große Schuhschnabel, der einem Storch ähnelt – insgesamt sind ca. 260 Vogelarten in den Mabamba Swamps nachgewiesen worden.

Halten Sie bei einer Boots-Exkursion Ausschau nach Goliathereihern, Papyruswürgern, Senegalschwalben und Witwen-Pfeifgänsen

Der Bwindi Impenetrable Nationalpark liegt im Grenzgebiet zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo im Bezirk Kanungu. Er wurde 1991 zum Schutz der seltenen und vom Aussterben bedrohten Berggorillas eingerichtet. Nahezu der gesamte Nationalpark ist mit dichtem Regenwald bewachsen. Über 350 Vogelarten und ca. 120 Säugetierarten sind hier zu finden.

Der Bwindi-Impenetrable-Nationalpark gilt als eines der weltweit wichtigsten Ziele für Gorilla- Tracking. Aufgrund seiner großen ökologischen Vielfalt gehört der Park seit 1994 zum UNESCO- Welterbe. Bwindi bietet dem Reisenden ein außergewöhnliches und einzigartiges Erlebnis; er beherbergt 35 bekannte Gorillagruppen, von denen jedoch nur 17 für Forschungszwecke habituiert und für den Tourismus geöffnet wurden. (Stand 11/21)

Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von 321 km2 und hat vier Sektoren für Gorilla- Trekking und Gorilla-Ansiedlung. Dazu gehören der Nkuringo-Sektor, Buhoma, Rushaga und Ruhija.

Der 1898 gegründete Botanische Garten Entebbe liegt am Nordufer des Viktoriasees praktisch am Äquator auf einer Höhe von 1134 Metern und erstreckt sich auf einer Fläche von über 40 Hektar.

1998 wurde der Garten saniert und bietet schöne Spaziergänge vorbei an Pflanzenarten der tropischen, subtropischen und gemäßigten Zonen. Oft sind die schönen Colobusaffen zu beobachten und auch für erste Vogelbeobachtungen ist der Botanische Garten von Entebbe ideal.

Der Eingang befindet sich in der Nähe des Botanical Beach Hotels.