Italien, Unbekannter Inseltraum
Entdecken Sie die Pontinischen Inseln
8 Tage Kleingruppen-Wanderreise, ab/bis Deutschland 
Termine mit garantierten Abfahrten
Preis : ab 1.590,- € incl. Flug

Entdecken Sie die Pontinischen Inseln

Kleingruppen-Wanderreise, 8 Tage,  ab/bis Deutschland

Die Pontinischen Inseln vor der Küste Latiums sind noch ein richtiger Geheimtipp. Nur am Wochenende kommen Ausflügler aus Rom oder Neapel hierher, um die Ruhe zu genießen. Der Rest der Woche gehört den Einheimischen und den wenigen Naturfreunden, die den Weg zu den Pontinischen Inseln Ponza, Ventotene, Palmarola, Santo Stefano, Gavi und Zannone finden. Hier geht das Leben noch einen gemächlichen Gang, bleibt Zeit für einen Schwatz unter Freunden oder einen Kaffee in einer der netten Bars.

Schon der Lyriker Eugenio Montale bezeichnete die Pontinischen Inseln als ein grandioses Naturspektakel und schrieb: „Zwischen Bougainvillea und Explosionen von Ginster verliere ich mich in der Schönheit dieser Sonnenuntergänge und finde auf der Erde mein Paradies.“

Wir nehmen Sie mit auf eine abwechslungsreiche Reise zu einem der letzten „weißen Flecken“ im Mittelmeer, einem der wenigen Geheimtipps, die in Europa noch wirklich existieren. Herrliche Wanderwege führen uns durch atemberaubende Landschaften aus malerischen Küsten, schroffen Bergen und türkisblauem Meer.

Unser Blick fällt auf die zahlreichen atemberaubenden Inselpanoramen, die kleinen Fischerdörfer und die blühende Macchia, deren Duft uns auf unseren Wanderungen begleitet.

Wir sind zu Gast bei einem Winzer und verkosten den leckeren Inselwein direkt vor Ort, wir lauschen den Geschichten der Einheimischen und haben immer wieder die Möglichkeit, uns nach den Wanderungen bei einem Sprung ins türkisfarbene Meer zu erfrischen.

Eine idyllische Bootstour zur wilden, unbewohnten Insel Zannone lässt unsere Herzen höherschlagen.

Am Ende der Reise erkunden wir noch einen der schönsten Wanderwege der Küstenregion des Latiums und den Monte Redentore.

Eine Reise zu den Pontinischen Inseln ist eine Reise für Naturliebhaber, für aktive Menschen und gleichzeitig erholsam und inspirierend – eine Reise für Körper, Geist und Seele.

Kleingruppen-Wanderreise, 8 Tage, ab/bis Deutschland, min. 6, max. 12 Teilnehmer

ab 1.590,- €
pro  Person im Doppelzimmer
EZ-Zuschlag 190,- €

Höhepunkte:

  • Zauberhafte Panoramawanderungen auf Ponza
  • Herrliche Ausblicke
  • Besuch eines Winzers mit gemeinsamem Mittagessen
  • Bootsausflug nach Zannone, der „Einsamen Insel“
  • Ruinen von Frontone
  • Möglichkeiten zum Baden und Entspannen
  • Wanderung zum Monte Redentore
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1. Tag: Flug Deutschland – Rom und Transfer nach Formia

Mit der Anreise nach Rom und dem Transfer mit dem privaten Kleinbus nach Formia, einem Küstenort im Latium, beginnt unsere Reise. Unseren ersten gemeinsamen Abend lassen wir zum Kennenlernen mit einem Glas Wein ausklingen.

Übernachtung mit Frühstück

2. Tag: Überfahrt zur Insel Ponza und ein erster Rundgang

Am Morgen fahren wir zum Hafen und nehmen die Fähre nach Ponza, die uns in ca. 2 1⁄2 Stunden zur idyllischen Insel bringt. Schon vom Meer aus bewundern wir das natürliche Amphitheater aus kleinen bunten Häusern, Geschäften, einigen Bars und den Bootshäusern der Fischer. Mitten im Dorf beziehen wir unser Hotel und schauen uns bei einem Rundgang zunächst einmal um. Ponza ist nur am Wochenende wirklich belebt, dann kommen die Bewohner Roms und Neapels um dem Treiben der Stadt zu entfliehen. Aber schon am Sonntagabend verlassen sie die Insel wieder und wir freuen uns auf einen gemütlichen Abend. Unsere Reiseleiterin nimmt uns mit in ein gutes Restaurant und wir genießen die Atmosphäre weitab vom Massentourismus.

Übernachtung mit Frühstück

3. Tag: Wanderung auf den Monte La Guardia

Nach dem Frühstück erwartet uns unsere erste Wanderung: direkt vom Hotel aus geht es zum höchsten Gipfel der Inseln, dem Monte La Guardia (279 m), der sich nur zu Fuß erkunden lässt.
Auf alten Pfaden mit schönen Ausblicken auf die zerklüftete Küste wandern wir zwischen Ginster und Kaktusfeigen hinauf, schließlich erreichen wir die Ruine des Semaforo auf dem Gipfel. Von hier aus genießen wir den herr- lichen Blick auf die Inselwelt und auf den heutigen Leuchtturm, der tief unten auf dem Felsvorsprung zu Füßen des Monte La Guardias steht. Während des Abstiegs biegen wir auf einen anderen schmalen Pfad ab, der uns nach ca. 45 Minuten zur Punta del Fieno führt. Hier kehren wir in einem alten Weingut ein, in dem noch nach alter traditioneller Art, ohne maschinelle Hilfe, dafür mit viel Handarbeit und der Hilfe von Maultieren für den Transport der kostbare Wein Biancolella gekeltert wird. Bei einem Mittagessen probieren wir diesen natürlich, denn von hier haben wir nicht mehr weit bis zu unserem
Gehzeit: ca. 4,5 Std., jeweils ca. 280 Hm bergauf und bergab.

Mittagessen, Übernachtung mit Frühstück

4. Tag: Mit dem Boot zur wilden und unbewohnten Insel Zannone

Die kleine unbewohnte Insel vulkanischen Ursprungs, Zannone, liegt nordöstlich von Panza und gehört zum Nationalpark Circeo, einem Naturparadies für Wanderer. Mit einem nur für uns reservierten Boot setzen wir in knapp einer Stunde zum natürlichen Anlegeplatz von Varo über. Hier beginnt unsere Wanderung: Wir steigen über alte Tuffsteinstufen, die schon die alten Römer, die Benediktiner-Mönche und später auch die Zisterzienser beschritten haben. Dann erreichen wir die Ruinen der mittelalterlichen Zisterzienser- abtei von Santo Spirito, wo uns atemberaubende Ausblicke auf das weite Meer erwarten. Weiter geht es durch eine unberührte Natur mit Lorbeerbäumen, Ginsterbüschen, Wolfsmilch- und Erikabäumen sowie Steineichen bis zum Monte Pellegrino (194 m), vielleicht treffen wir unterwegs sogar auf Mufflons? Das Panorama ist überwältigend und einmalig, genauso die Stille, welche diese Insel umhüllt. Am Ende unserer Wanderung erwartet uns unser Boot, wo eine leckere warme Mahlzeit frisch für uns vorbereitet wurde. Auf der Rückfahrt können wir bei passendem Wetter Badepausen in traumhaften Buchten einlegen, bevor wir nach Ponza zurückkehren.
Gehzeit: ca. 4 Std., jeweils 150 Hm bergauf und bergab

Mittagessen, Übernachtung mit Frühstück

Hinweis:
Sollte ausnahmsweise aufgrund von unruhiger See die Anlandung auf Zannone unmöglich sein, werden wir stattdessen zur Insel Palmarola fahren, um dort einen wunderschönen Bade- und Spazieraufenthalt zu unternehmen.

5. Tag: Wanderung zur Piana dell‘ Incenso

Heute erkunden wir die äußerste nordöstliche Spitze der Inseln, die Piana dell`Incenso. Wir erreichen den Ausgangspunkt mit dem öffentlichen Bus auf der einzigen Straße der Insel, von dort aus geht es über ca. 130 Stufen hinunter zum Meer. Hier befindet sich eine der schönsten Badestellen der Insel, eine Art in den Kalksteinfelsen gehauenes natürliches Schwimmbad, wo wir uns mit einem Sprung ins klare Wasser erfrischen können.
Anschließend wandern wir zur Hochebene der Piana dell`Incenso.
Weiter geht es über einen schmalen Pfad durch mediterrane Vegetation bis zu einem privaten Bauernhof, wo wir herzlich begrüßt werden. Die Sicht ist spektakulär und bietet einen Blick auf die kleinste der Pontinischen Inseln, Gavi und weiter entfernt Zannone. Der Padrone bewirtet uns mit Köstlichkeiten aus eigener Produktion – köstlich….
Zurück zum Hotel fahren wir wieder mit dem öffentlichen Bus. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
Gehzeit: ca. 3 Std., ca. 100 Hm bergab und 150 Hm bergauf

Mittagessen, Übernachtung mit Frühstück

6. Tag: Wanderung zum Strand von Frontone/Baden

Von Hotel aus wandern wir zunächst durch die verwinkelten Gassen von Ponza, dann geht es weiter durch die typische ponzianische Campagna mit ihrer wilden Natur, bevor der Weg hinunter in Richtung Meer führt. Hier haben Gerardo und Ursula, die seit einer gefühlten Ewigkeit hier leben, in einer in Tuffstein geschlagenen Höhlenwohnung ein kleines Museum mit folkloristischen Utensilien eingerichtet. Dieses erlaubt einen Einblick in die Geschichte Ponzas und lässt uns die Liebe zum Detail spüren. Wer mag, lässt sich hier von den heimischen Rezepten der Großmutter verwöhnen oder genießt auf Liegestühlen den schönen Panoramablick zum Strand von Frontone. Von hier aus ist es an der Ruine der Bourbonen-Festung vorbei nur noch ein Katzensprung bis zum langen Sandstrand, wo wir im kristallklaren Wasser baden können und so den Nachmittag ausklingen lassen. Zurück nach Ponza fahren wir in mit dem Taxiboot.
Gehzeit: 3 Std., ca. 100 Hm bergab

Übernachtung mit Frühstück

7. Tag: Überfahrt zum Festland, Wanderung zum Monte Redentore

Sehr früh am Morgen verlassen wir heute mit unserem Gepäck die Inseln mit dem Tragflügelboot, denn uns erwartet ein ganz spezieller Höhepunkt.

Nach der Überfahrt am Hafen von Formia angekommen wartet bereits unser Fahrer und wir fahren in eine der schönsten Regionen des Latiums. Die Aurunker-Berge liegen ca. 130 Km von Rom entfernt und wurden 1997 als „Parco Naturale dei Monti Aurunci“ unter Naturschutz gestellt. Oberhalb Formias erreichen wir nach ca. 30 Minuten Fahrt das Rifugio Pornito (815 m). Umgeben von der duftenden Vielfalt mediterraner Macchia stoßen wir nach einer Stunde auf eine Felsenkirche, die unter einen Felsenüberhang in den Berg hinein gebaut wurde und sich als Rastplatz mit toller Aussicht anbietet. Der Weg führt weiter auf den Sattel des Monte Altino und von dort zum Monte Redentore (1252 m), den wir nach weiteren 1 1/2 Stunden erreichen. Von hier aus reicht der Blick bis über den Golf von Formia und Gaeta und bei klarer Sicht sogar hinüber zu den verwunschenen Inseln vor der Küste Latiums: die Pontinischen Inseln, unserem Reiseziel. Auf dem Rückweg besteht die Möglichkeit einzukehren und auf der Panorama- Terrasse die lokalen Köstlichkeiten zu probieren. Dann setzen wir unsere Fahrt fort in Richtung unseres letzten Zieles. Nach ca. 2 St. erreichen wir Fiumicino, den Küsten- und Fischerort, der dem Flughafen Roms seinen Namen gab. Hier verbringen wir unseren letzten Abend und die Nacht in Flughafennähe und lassen die Reise ausklingen.
Gehzeit: ca. 3,5 Std., jeweils 450 Hm bergauf und bergab.

Übernachtung im Hotel der gehobenen Klasse mit Frühstück

8. Tag: Abreise

Je nach Flugzeit können wir noch am Morgen die Annehmlichkeiten unseres Hotels genießen, bevor es in wenigen Minuten zum Flughafen geht und wir unsere Heimreise antreten.

In den Leistungen enthalten: 

  • Flug (Economy) Frankfurt – Rom – Frankfurt, andere Abflughäfen auf Anfrage möglich (ggf. Aufpreis)
  • Sämtliche Bustransfers auf dem Festland gemäß Reiseverlauf
  • Alle Fährüberfahrten und Busfahrten auf Ponza gemäß Reiseverlauf
  • Bootsfahrt zur Insel Zannone
  • 6 Übernachtungen im Doppelzimmer im Mittelklassehotel
  • 1 Übernachtung in einem Hotel der gehobenen Klasse
  • 7 x Frühstück, 3 x Mittagessen
  • 4-5 geführte Wanderungen
  • Reiseprogramm gemäß Reiseverlauf
  • Qualifizierte Reiseleitung

Nicht in den Leistungen enthalten: 
Weitere Mahlzeiten und Getränke, persönliche Ausgaben, persönliche Reiseversicherung, optionale Ausflüge, individuelle Reiseverlängerung, Trinkgelder.
 
Diese Reise führen wir gemeinsam mit einem befreundeten Reiseveranstalter durch.

Termine und Preise

Garantierte Abfahrt ab 6 Teilnehmern, max. 12 Teilnehmer.
Incl. Flug ab Frankfurt, andere Abflughäfen auf Anfrage.

04.09.2021 – 11.09.2021
25.09.2021 – 02.10.2021

1.590,- € pro Person im DZ
Einzelzimmerzuschlag: 190,- €

 

Wir sind gesetzlich verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise allgemein nicht geeignet ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Bitte sprechen Sie uns im Einzelfall gern an.

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Der Volcanoes-Nationalpark liegt im Nordwesten Ruandas. Er umfasst ca. 160 km2 Regenwald und beheimatet fünf der acht Vulkane in den Virunga-Bergen, nämlich Karisimbi, Bisoke, Muhabura, Gahinga und Sabyinyo.

Der Volcanoes Nationalpark grenzt an den Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo und den Mgahinga-Gorilla-Nationalpark in Uganda. Er ist weit bekannt als Heimat der Berggorillas und der Goldmeerkatze und als Stützpunkt der Primatenforscherin Dian Fossey. Die Geschichte der Dian Fossey wird eindrücklich im Film „Gorillas im Nebel‘“ dargestellt

Der Victoriasee liegt im Osten Afrikas; er ist Teil der Staaten Uganda, Kenia und Tansania. Der Victoriasee ist der drittgrößte See der Welt und der zweitgrößte Süßwassersee und hat eine Küstenlinie von 3450 km, davon liegen 1750 km in Tansania, 1150 km in Uganda und 550 km in Kenia. Die Oberfläche beträgt ca. 69.000 km2, er ist also in etwa so groß wie Bayern oder Irland.

Der Victoriasee wurde 1858 vom britischen Entdecker John Hanning Speke für die westliche Welt entdeckt und nach der damaligen britischen Königin Victoria benannt. 1875 umrundete Henry Morton Stanley auf seinem Schiff Lady Alice den See.

Im Victoriasee leben neben zahlreichen Flusspferden über 250 Fischarten, davon besonders viele Buntbarscharten.

Das Kandt-Haus-Museum in Kigali informiert über die Geschichte Ruandas zur Zeit der deutschen Kolonialverwaltung. Hier lebte der erste deutsche Einwohner und Begründer Kigalis, Richard Kandt.

Das Museum gibt u.a. anhand von Fotos Einblicke in das Leben und die Traditionen Ruandas um 1900. Das Konzept und die Umwandlung des Kandt-Hauses sind ein Beispiel für die fruchtbare Kooperation deutscher und ruandischer Historiker und Wissenschaftler.

Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.museum.gov.rw/index.php?id=75

Das Kigali Genocide Memorial ist eine Gedenkstätte in Gisozi in Ruanda nahe der Hauptstadt Kigali, (ca. 3 km vom Stadtzentrum entfernt) die an den Völkermord in Ruanda von 1994 erinnert. Im ganzen Land existieren ca. 200 Einrichtungen dieser Art.

Die Ausstellung dient der Erinnerung und Aufarbeitung des Genozids und erhellt die Vorgeschichte, wie es dazu kommen konnte. Der Besuch berührt zutiefst. Fotos und Original-Erinnerungsstücke aus der Zeit des Genozids gehen nahe. Für Kinder würden wir den Besuch nicht empfehlen.

Ziwa Rhino Sanctuary

Das Ziwo Rhino Sanctuary ist die Heimat der einzigen wilden Nashörner in Uganda. Das Nashorn- Wiederansiedlungsprojekt war ein Projekt des Rhino Fund Uganda und der Uganda Wildlife Authority und liegt 176 km nördlich von Kampala auf dem Gulu Highway in Richtung Murchison Falls.

Ziwa ist der einzige Ort, an dem Sie in Uganda Nashörner in freier Wildbahn sehen können. Gegenwärtig leben in dem Schutzgebiet zweiunddreißig) südliche Breitmaulnashörner (Stand 11/21). Das Schutzgebiet erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Touristen; für Nashorn-Trekking, Shoebill Trek und Kanufahrten, Vogelbeobachtungen, Nachtwanderungen und leichte Wanderungen.

Der Queen Elizabeth Nationalpark wurde 1952 gegründet, er ist einer der ältesten Nationalparks Afrikas und bekannt für seine große Artenvielfalt. Seinen Namen erhielt der Queen Elizabeth Nationalpark erst zwei Jahre nach seiner Gründung, als 1954 Königin Elizabeth den bis dato als Kazinga Nationalpark bekannten Park besuchte.

Der Queen-Elizabeth Nationalpark ist über 1970 km2 groß, er bietet sehr vielseitige Landschaften von Savanne über tropischen Regenwald bis hin zu Seen und Flüssen. Im Norden schließt sich das Ruwenzori-Gebirge an, das sich auf teilweise über 5000 Meter Höhe befindet.

Im Queen Elizabeth Nationalpark leben mehr als 100 Säugetier- und mehr als 600 Vogelarten; er ist ein Paradies für Naturliebhaber und Tierbeobachter.

Murchison Falls Nationalpark

Der Murchison Falls Nationalpark ist der älteste Nationalpark und mit einer Fläche von ca. 3870 km2 gleichzeitig auch der größte. Er wurde bereits 1952 gegründet um die Savannenlandschaft an den Murchison Falls des Viktoria-Nils zu schützen. Er liegt 500 bis 1292 m über dem Meeresspiegel.

Der Nationalpark wird vom Nil in zwei Abschnitte geteilt. Die Murchison Wasserfälle liegen im westlichen Teil des Nationalparks und stürzen imposant durch eine nur wenige Meter breite Schlucht über 40 Meter in die Tiefe.

Der tropisch-feuchte Rabongo Forest beheimatet etwas weniger Tiere und liegt im südlichen Teil, hier befinden sich zahlreiche Eisenbäume. Insgesamt wird der Murchison Falls Nationalpark von offenem Grasland, Savannen- und Hügellandschaften und Sümpfen geprägt.

Der nördliche Teil des Parks ist prädestiniert für aufregende Safarifahrten, bei denen Sie u.a. häufig Elefanten, Giraffen, Löwen und Leoparden beobachten können und natürlich zahlreiche Antilopenarten.

Bei Bootssafaris am Fuß der Murchison Fälle haben Sie die Chance auf Sichtungen von Krokodilen, vielen Wasservögel und Flusspferden

Der Lake Mburo Nationalpark liegt in der Nähe der Stadt Mbara im Südwesten Ugandas. Er ist mit ca. 260 km2 der kleinste Nationalpark Ugandas. Trotzdem schützt er einen tierreichen Lebensraum mit Impalas, Topis, Oribis, Defassa-Wasserböcken und Sitatungas. Einige wenige Leoparden leben sehr zurückgezogen, ebenso Streifenschakale und Tüpfelhyänen. In den Seen im Park leben Flusspferde und Krokodile.

Da im Lake Mburo Nationalpark keine Löwen leben eignet er sich gut für Walking Safaris mit erfahrenen Rangern.

Die Landschaft ist geprägt von Akazienwäldern, Sümpfen, kleinen Seen und offenem Grasland. Er wurde nach dem Laku Mburo, dem größten der Seen, benannt. Von Felsen und Hügeln haben Besucher wunderbare Aussichten. Im Weideland der Hima-Hirten, das direkt an den Nationalpark grenzt, weiden die beeindruckenden Ankole Rinder.

Die Verwaltung des Lake Mburo Nationalparks bindet die Einwohner in touristische Projekte ein und gibt ihnen so die Möglichkeit an den Einnahmen zu partizipieren.

Der Albert-See in Uganda

Der Lake Albert gehört zu den großen afrikanischen Seen. Er wurde vom britischen Entdecker Sir Samuel Baker 1864 nach Prinz Albert, dem Ehemann von Königin Victoria benannt.

Der Albert-See liegt auf der Grenze von Uganda zur Demokratischen Republik Kongo, er hat eine Wasserfläche von ca. 5.300 km2 und eine mittlere Tiefe von 25 Metern. Der Lake Albert gilt mit mehr als 45 Fischarten als das fischreichste Gewässer in ganz Afrika.

Reisende können an seinen Ufern Aktivitäten wie Mountainbike-Touren, Wanderungen, Reitausflüge oder Ausflüge per Quad unternehmen.

Das ca. 25 km2 große Mabamba-Feuchtgebiet liegt in einer weitgehend verlandeten Bucht des Victoria-Sees und ist für einen Tagesausflug bequem von Entebbe oder Kampala aus zu erreichen.

Highlight der mit Papyrus bewachsenen Sümpfe ist der ca. 1,20m große Schuhschnabel, der einem Storch ähnelt – insgesamt sind ca. 260 Vogelarten in den Mabamba Swamps nachgewiesen worden.

Halten Sie bei einer Boots-Exkursion Ausschau nach Goliathereihern, Papyruswürgern, Senegalschwalben und Witwen-Pfeifgänsen

Der Bwindi Impenetrable Nationalpark liegt im Grenzgebiet zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo im Bezirk Kanungu. Er wurde 1991 zum Schutz der seltenen und vom Aussterben bedrohten Berggorillas eingerichtet. Nahezu der gesamte Nationalpark ist mit dichtem Regenwald bewachsen. Über 350 Vogelarten und ca. 120 Säugetierarten sind hier zu finden.

Der Bwindi-Impenetrable-Nationalpark gilt als eines der weltweit wichtigsten Ziele für Gorilla- Tracking. Aufgrund seiner großen ökologischen Vielfalt gehört der Park seit 1994 zum UNESCO- Welterbe. Bwindi bietet dem Reisenden ein außergewöhnliches und einzigartiges Erlebnis; er beherbergt 35 bekannte Gorillagruppen, von denen jedoch nur 17 für Forschungszwecke habituiert und für den Tourismus geöffnet wurden. (Stand 11/21)

Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von 321 km2 und hat vier Sektoren für Gorilla- Trekking und Gorilla-Ansiedlung. Dazu gehören der Nkuringo-Sektor, Buhoma, Rushaga und Ruhija.

Der 1898 gegründete Botanische Garten Entebbe liegt am Nordufer des Viktoriasees praktisch am Äquator auf einer Höhe von 1134 Metern und erstreckt sich auf einer Fläche von über 40 Hektar.

1998 wurde der Garten saniert und bietet schöne Spaziergänge vorbei an Pflanzenarten der tropischen, subtropischen und gemäßigten Zonen. Oft sind die schönen Colobusaffen zu beobachten und auch für erste Vogelbeobachtungen ist der Botanische Garten von Entebbe ideal.

Der Eingang befindet sich in der Nähe des Botanical Beach Hotels.