Niederlande
Die Niederlande aktiv und entspannt entdecken
7 Tage Individualreise, ab/bis Goes
Termin: garantierte Termine
Preis : ab 1.090,- €

Die Niederlande aktiv und entspannt entdecken

Individualreise 7 Tage,  ab/bis Goes

Zeeland – Dünen, weites Meer bis zum Horizont, Strandrestaurants für einen Aperitif. Dies verbinden wir mit der südwestlichsten, niederländischen Provinz. Doch das Land zwischen den beiden Scheldearmen, durch das alle hindurchrasen, um ans Meer zu den Stränden zu gelangen, bietet weitaus mehr. Dies gibt es auf unserer Reise zu entdecken!

Wer weiß schon, dass dieser ins Meer ragende „Finger“ ursprünglich aus vielen kleinen Inseln bestand? Jede Insel ein Mikrokosmos mit eigener Religion, Sprache, Trachten, Architektur und regionalen, kulinarischen Köstlichkeiten? Prächtige Handelsstädtchen zeugen vom Glanz des „goldenen Zeitalters“ der Seefahrer. Überreste von Burgen und prächtige Kirchen auf den Dörfern führen uns zurück in vergangene Jahrhunderte.

Auf den alten Deichen radeln oder wandern wir zwischen Pappelalleen zu Dörfern und Bauernhöfen. Zwischendurch machen wir Stopp in einem Teehaus und genießen einfach den Tag und die Ruhe. Daneben gibt es noch genug Zeit zum Entspannen und für eigene Erkundungen.

Kleingruppenreise, 7 Tage, ab/bis Goes, min.6, max. 12 Teilnehmer

ab 1.090,- €
pro  Person im Doppelzimmer
EZ-Zuschlag ab 150,- €

Höhepunkte:

  • Radeln am Meer, auf Deichen und durch typisch zeeländische Dörfer
  • Wandern in alten Poldern und Heckenlandschaften
  • Besuch in der „Klompenfabrik“ und auf dem Markt
  • Verkostung von Käse, Muscheln & Co
  • Historische Handelsstädte
  • Viel Zeit zur Entspannung
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1. Tag: Individuelle Anreise nach Goes

Heute reisen Sie ganz gemütlich bis zum späten Nachmittag in Goes in der Provinz Zeeland an, die Anreise ist mit Bahn und Bus möglich. Beim gemeinsamen Abendessen lernen Sie Ihre Mitreisenden und Ihren Reiseleiter kennen.

Ihre Unterkunft: Pension bei Goes.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück

2. Tag: Von Meer zu Meer

Unsere Leih-Fahrräder stehen uns ab heute die ganze Woche zur Verfügung. Am Vormittag unternehmen wir eine abwechslungsreiche Radtour zwischen den beiden Schelde-Armen. Zunächst radeln wir durch die Obstregion südlich von Goes in Richtung Westerschelde. Im Frühling erwartet uns hier ein Meer an Obstblüten, im Herbst leuchten uns die reifen Früchte an den Bäumen entgegen. An kleinen Dörfern und Weilern vorbei fahren wir bis zum Westerscheldedeich. Danach geht es weiter zum Schleusen- komplex von Hansweert am Zuid-Beveland-Kanal, dem wir ein Stück folgen bis zum Moorgebiet von Yerseke. Das alte Fischer- dorf Yerseke ist berühmt für seine Muschel – und Austernzucht und so werden auch wir hier die Meeresfrüchte bei einem Glas Wein probieren.

Zurück am Kanal radeln wir in Richtung Nationalpark Osterschelde und folgen dem Deich bis nach Goes. Am Abend freuen wir uns auf ein leckeres Essen mit regionalen Spezialitäten in unserer Pension.

Radtour: ca. 50 km, flach, bei Ü in Goes, ca. 65km, flach, bei Ü in Wolphaartsdijk

Übernachtung wie Vortag

3. Tag: Markttag in Goes!

Der Markttag in Goes ist der beste Tag, um die mittelalterliche Handelsstadt intensiv zu erkunden! Zuerst statten wir dem Dorf Kloetinge einen Besuch ab, es ist eines der ältesten Dörfer in Zuid-Beveland. Dann führt uns unser Spaziergang entlang der mittelalterlichen Schanzen über den Flachs- und Viehmarkt und am Hafen mit seinen alten Giebelhäusern vorbei zum großen Marktplatz. Unser gemeinsames Programm endet hier mit einem traditionellen Heringshappen.

Unser Tipp: Besuchen Sie das „Ambachtscentrum“ mit seinen vielen kleinen Ateliers, die Ihnen einen Einblick in die traditio- nellen Kunsthandwerksarten der Provinz Zeeland geben. Auch das historische Museum „De Bauerlande“ lohnt einen Besuch.

Radtour: ca. 10 km, flach bei Ü in Goes, ca. 20 km, flach bei Ü in Wolphaartsdijk
Spaziergang durch die Stadt: ca. 5 km, flach Mittagessen in Goes

Übernachtung mit Frühstück wie Vortag

4. Tag: Künstlerort Nisse, Käse und Klompen

Mit dem Rad geht es gleich heute Morgen von der Pension ins Inselinnere. Unser erstes Ziel ist das schöne Künstlerdorf Nisse, dessen Kirchturm mit dem kleinen Extratürmchen wir schon von weitem sehen. Nisse ist sicherlich eines der schönsten Dörfer der Provinz Zeeland.

Anschließend besuchen wir eine Käserei und erfahren hier, wie der leckere holländische Käse hergestellt wird und kosten natürlich auch einmal.

Danach machen wir eine kurze Wanderung durch das „Heggengebiet“, auf Deutsch „Heckengebiet“ mit den ursprünglichen Landschaften der alten Insel.

In Heikenszand erwartet uns mit dem Besuch der traditionellen „Klompenfabrik“ Traas ein Einblick in die Kunst des Holz- schuhmachens. Der Besitzer zeigt uns die Funktionen der alten Maschinen und erzählt uns so einiges über das Leben und Arbeiten in alten Zeiten. Unser Mittagessen nehmen wir in der historischen Mühle von Heikenszand ein.

Der Rest des Tages steht uns zur freien Verfügung, es lohnt sich ein Besuch der Städte Middelburg oder Veere oder ein abendlicher Bummel durch Goes.

Radtour: 28 km, flach, bei Ü in Goes. 40 km flach, bei Ü in Wolphaartsdijk

Mittagessen, Übernachtung mit Frühstück wie Vortag

5. Tag: Besuch in Vlissingen – mit der Fähre über die Schelde

Mit der Bahn geht es heute einmal quer über die Insel bis ins ca. 30 km entfernte Vlissingen. Dort nehmen wir zunächst die Fähre nach Breskens und erhalten einen Eindruck der Schelde und der Umgebung vom Wasser aus. Im Fischerdorf Breskens findet heute auch unser Mittagessen statt. Zurück in Vlissingen wandern wir am Ufer entlang in den Hafen und sehen Millionärs- yachten, die grade im Bau sind, schauen den Lotsen bei ihrer Arbeit und den zahlreichen Fischerei- und Arbeitsschiffen zu.

Auf dem bekannten Boulevard von Vlissingen beobachten wir die mächtigen Containerschiffe, die sich auf dem Weg zum Hafen von Antwerpen befinden.

Während der weiteren Besichtigung der Innenstadt von Vlissingen erfahren wir einiges über die Geschichte des 2. Welt- kriegs in dieser strategisch wichtigen Region und über den stetigen Kampf der Zeeländer gegen das Wasser.

Der Nachmittag und Abend stehen uns zur freien Verfügung.

Unser Tipp: Wir empfehlen eine lange Strandwanderung, einen Stadtbummel durch die lebhafte Stadt Vlissingen oder einen Besuch im Restaurant „Panta Rhei“ auf ein Glas Wein mit einer tollen Aussicht auf die Westerschelde (Restaurantbesuch optional)

Wanderungen: Spaziergang entlang der Küste und durch die Stadt ca. 7 km, flach

Mittagessen, Übernachtung mit Frühstück wie Vortag

6. Tag: Fahrradtour durch die Naturschutzgebiete „de Poel“ und „Zwake“ zur Westerschelde

Am Vormittag unternehmen wir eine Radtour in das Naturschutzgebiet von „De Poel“, einem Polder, der im Mittelalter eingedeicht wurde. Bei der gemütlichen Fahrt über die alten Deichwege lassen wir unseren Blick über die weiten Wiesen und Weideflächen schweifen, die sich mit Bauernhöfen, kleinen Ortschaften und Baumreihen abwechseln. Im Frühling legen die Blüten des Weiß- dorns einen weißen Schleier über die Landschaft. Weiter führt uns der Weg durch die „Zwaakse Weel“, ein großes Naturschutz- gebiet mit zahlreichen kleinen Wasserläufen und Tümpeln, das aus einem Schelde-Arm hervorgegangen ist, der den Hafen von Antwerpen mit der Region im Norden der Provinz Zeeland verband. Wenn wir die Westerschelde erreicht haben, spazieren wir durch die Gassen des historischen Örtchens Hodekenskerke und schauen in einem Krämerladen vorbei, in dem die Zeit stehen- geblieben zu sein scheint.

Beschwingt fahren wir dann an der Westerschelde entlang, bis wir wieder ins Landesinnere und zur Stadt Goes abbiegen.

An unserer Pension angekommen nehmen wir bei einem Drink Abschied von unserem Reiseleiter.

Beim gemeinsamen Abendessen in unserer Unterkunft freuen wir uns noch einmal auf regionale Spezialitäten.

Wanderungen: in „De Poel“ und „Zwaakse Weel“ zusammen ca. 8-9 km, flach
Radtour: ca. 30 km, flach bei Ü in Goes. Ca. 50 km, flach bei Ü in Wolphaartsdijk

Abendessen, Übernachtung mit Frühstück wie Vortag

7. Tag: Abreise

Nach einem geruhsamen Frühstück heißt es Abschied nehmen – oder vielleicht bis bald: „Tot Ziens!“

In den Leistungen enthalten: 

  • 6 Übernachtungen im DZ mit Du/WC in einer 3*-Pension in Goes
  • 6x Bio-Frühstück
  • 3x Lunch oder Lunchpaket
  • 3x Abendessen mit regionalen Spezialitäten
  • Alle Transfers laut Programm
  • Eintrittsgelder, geführte Wanderungen und Radtouren
  • 2 Stadtbesichtigungen
  • Fahrräder für alle Tage (E-Bikes mit Aufpreis)
  • Einheimischer, deutschsprachiger Reiseleiter

Nicht in den Leistungen enthalten: 
Individuelle An- und Abreise, weitere Mahlzeiten und Getränke, private Ausgaben, Trinkgelder, persönliche Reiseversicherung, Einzelzimmerzuschlag.

Hinweise zur Reise

Unterkunft:
An den Terminen 30.05.21 – 05.06.21 und 03.10. – 09.10.21 wohnen wir in der gemütlichen Pension Oostmolenhoeve https://oostmolenhoeve.nl/wp/, einem umgebauten, alten Bauernhaus am Stadtrand von Goes. Erholung bietet die Außenterrasse und die Gemeinschaftslounge mit Billardtisch und Bar. Die Zimmer sind mit eigener Dusche und WC ausgestattet.

Während der Termine 09.05.21 – 15.05.21 und 12.09.21 – 18.09.21 übernachten wir in den beiden zusammengehörenden Pensionen „Herberg De Griffioen“ https://www.herbergdegriffioenwolphaartsdijk.nl/ und „Ouwe Pastorie“ https://www.ouwepastorie.nl/  im Dorfkern von Wolphartsdijk. Beides sind historische Häuser, die mit viel Liebe zum Detail wieder zum Leben erweckt wurden.

Verpflegung:
Im Preis ist 6 x Frühstück, 3 x Lunch oder ein Lunchpaket und 3 x Abendessen enthalten. Dabei gibt es bei einem dreigängigen Menü typisch niederländische Spezialitäten. Wenn Sie sich gern vegetarisch ernähren möchten können wir das nach vorheriger Anmeldung gern berücksichtigen.

Transfers im Land:
Im Reisepreis sind alle Transfers in der Region während der Reise enthalten.

Reiseleitung:
Marcel van der Borgt ist Geograph und Historiker, ehemaliger Direktor des Ostrea Gymnasiums.Als studierter Geograph und Historiker ist er ein sehr guter Kenner der landschaftlichen und geschichtlichen Zusammenhänge von Zuid-Beveland. Lebhaft und voller Freude wird er uns von seiner schönen Heimat erzählen. Marcel ist aktiv im Natur- schutz tätig und führt seit einigen Jahren kuli- narische Wanderungen auf seiner Insel durch.

Ko Dek ist ehemaliger Lehrer für Geographie am Ostrea Gymnasium in Goes. Er ist ein begeisterter Fotoamateur und kennt daher die schönsten und interessantesten Ecken von Zuid-Beveland. Ko ist in Zuid-Beveland geboren und aufgewachsen und trägt ehrenamtlich zum Schutz der Natur seiner Heimat bei.
Der passionierte Radfahrer führt uns bei den Reisen vom 30.05.21 – 05.06.21 und vom 12.09.21 – 18.09.21

Termine und Preise

Teilnehmerzahl: min. 6, max. 12

30.05.2021 – 05.06.2021
12.09.2021 – 18.09.2021
03.10.2021 – 09.10.2021

Preis pro Person im DZ: 1.090,- €
EZ-Zuschlag: ab 150,- €

Diese Reise führen wir gemeinsam mit einem befreundeten Veranstalter durch.

Wir sind gesetzlich verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise allgemein nicht geeignet ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Bitte sprechen Sie uns im Einzelfall gern an.

Der Volcanoes-Nationalpark liegt im Nordwesten Ruandas. Er umfasst ca. 160 km2 Regenwald und beheimatet fünf der acht Vulkane in den Virunga-Bergen, nämlich Karisimbi, Bisoke, Muhabura, Gahinga und Sabyinyo.

Der Volcanoes Nationalpark grenzt an den Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo und den Mgahinga-Gorilla-Nationalpark in Uganda. Er ist weit bekannt als Heimat der Berggorillas und der Goldmeerkatze und als Stützpunkt der Primatenforscherin Dian Fossey. Die Geschichte der Dian Fossey wird eindrücklich im Film „Gorillas im Nebel‘“ dargestellt

Der Victoriasee liegt im Osten Afrikas; er ist Teil der Staaten Uganda, Kenia und Tansania. Der Victoriasee ist der drittgrößte See der Welt und der zweitgrößte Süßwassersee und hat eine Küstenlinie von 3450 km, davon liegen 1750 km in Tansania, 1150 km in Uganda und 550 km in Kenia. Die Oberfläche beträgt ca. 69.000 km2, er ist also in etwa so groß wie Bayern oder Irland.

Der Victoriasee wurde 1858 vom britischen Entdecker John Hanning Speke für die westliche Welt entdeckt und nach der damaligen britischen Königin Victoria benannt. 1875 umrundete Henry Morton Stanley auf seinem Schiff Lady Alice den See.

Im Victoriasee leben neben zahlreichen Flusspferden über 250 Fischarten, davon besonders viele Buntbarscharten.

Das Kandt-Haus-Museum in Kigali informiert über die Geschichte Ruandas zur Zeit der deutschen Kolonialverwaltung. Hier lebte der erste deutsche Einwohner und Begründer Kigalis, Richard Kandt.

Das Museum gibt u.a. anhand von Fotos Einblicke in das Leben und die Traditionen Ruandas um 1900. Das Konzept und die Umwandlung des Kandt-Hauses sind ein Beispiel für die fruchtbare Kooperation deutscher und ruandischer Historiker und Wissenschaftler.

Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.museum.gov.rw/index.php?id=75

Das Kigali Genocide Memorial ist eine Gedenkstätte in Gisozi in Ruanda nahe der Hauptstadt Kigali, (ca. 3 km vom Stadtzentrum entfernt) die an den Völkermord in Ruanda von 1994 erinnert. Im ganzen Land existieren ca. 200 Einrichtungen dieser Art.

Die Ausstellung dient der Erinnerung und Aufarbeitung des Genozids und erhellt die Vorgeschichte, wie es dazu kommen konnte. Der Besuch berührt zutiefst. Fotos und Original-Erinnerungsstücke aus der Zeit des Genozids gehen nahe. Für Kinder würden wir den Besuch nicht empfehlen.

Ziwa Rhino Sanctuary

Das Ziwo Rhino Sanctuary ist die Heimat der einzigen wilden Nashörner in Uganda. Das Nashorn- Wiederansiedlungsprojekt war ein Projekt des Rhino Fund Uganda und der Uganda Wildlife Authority und liegt 176 km nördlich von Kampala auf dem Gulu Highway in Richtung Murchison Falls.

Ziwa ist der einzige Ort, an dem Sie in Uganda Nashörner in freier Wildbahn sehen können. Gegenwärtig leben in dem Schutzgebiet zweiunddreißig) südliche Breitmaulnashörner (Stand 11/21). Das Schutzgebiet erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Touristen; für Nashorn-Trekking, Shoebill Trek und Kanufahrten, Vogelbeobachtungen, Nachtwanderungen und leichte Wanderungen.

Der Queen Elizabeth Nationalpark wurde 1952 gegründet, er ist einer der ältesten Nationalparks Afrikas und bekannt für seine große Artenvielfalt. Seinen Namen erhielt der Queen Elizabeth Nationalpark erst zwei Jahre nach seiner Gründung, als 1954 Königin Elizabeth den bis dato als Kazinga Nationalpark bekannten Park besuchte.

Der Queen-Elizabeth Nationalpark ist über 1970 km2 groß, er bietet sehr vielseitige Landschaften von Savanne über tropischen Regenwald bis hin zu Seen und Flüssen. Im Norden schließt sich das Ruwenzori-Gebirge an, das sich auf teilweise über 5000 Meter Höhe befindet.

Im Queen Elizabeth Nationalpark leben mehr als 100 Säugetier- und mehr als 600 Vogelarten; er ist ein Paradies für Naturliebhaber und Tierbeobachter.

Murchison Falls Nationalpark

Der Murchison Falls Nationalpark ist der älteste Nationalpark und mit einer Fläche von ca. 3870 km2 gleichzeitig auch der größte. Er wurde bereits 1952 gegründet um die Savannenlandschaft an den Murchison Falls des Viktoria-Nils zu schützen. Er liegt 500 bis 1292 m über dem Meeresspiegel.

Der Nationalpark wird vom Nil in zwei Abschnitte geteilt. Die Murchison Wasserfälle liegen im westlichen Teil des Nationalparks und stürzen imposant durch eine nur wenige Meter breite Schlucht über 40 Meter in die Tiefe.

Der tropisch-feuchte Rabongo Forest beheimatet etwas weniger Tiere und liegt im südlichen Teil, hier befinden sich zahlreiche Eisenbäume. Insgesamt wird der Murchison Falls Nationalpark von offenem Grasland, Savannen- und Hügellandschaften und Sümpfen geprägt.

Der nördliche Teil des Parks ist prädestiniert für aufregende Safarifahrten, bei denen Sie u.a. häufig Elefanten, Giraffen, Löwen und Leoparden beobachten können und natürlich zahlreiche Antilopenarten.

Bei Bootssafaris am Fuß der Murchison Fälle haben Sie die Chance auf Sichtungen von Krokodilen, vielen Wasservögel und Flusspferden

Der Lake Mburo Nationalpark liegt in der Nähe der Stadt Mbara im Südwesten Ugandas. Er ist mit ca. 260 km2 der kleinste Nationalpark Ugandas. Trotzdem schützt er einen tierreichen Lebensraum mit Impalas, Topis, Oribis, Defassa-Wasserböcken und Sitatungas. Einige wenige Leoparden leben sehr zurückgezogen, ebenso Streifenschakale und Tüpfelhyänen. In den Seen im Park leben Flusspferde und Krokodile.

Da im Lake Mburo Nationalpark keine Löwen leben eignet er sich gut für Walking Safaris mit erfahrenen Rangern.

Die Landschaft ist geprägt von Akazienwäldern, Sümpfen, kleinen Seen und offenem Grasland. Er wurde nach dem Laku Mburo, dem größten der Seen, benannt. Von Felsen und Hügeln haben Besucher wunderbare Aussichten. Im Weideland der Hima-Hirten, das direkt an den Nationalpark grenzt, weiden die beeindruckenden Ankole Rinder.

Die Verwaltung des Lake Mburo Nationalparks bindet die Einwohner in touristische Projekte ein und gibt ihnen so die Möglichkeit an den Einnahmen zu partizipieren.

Der Albert-See in Uganda

Der Lake Albert gehört zu den großen afrikanischen Seen. Er wurde vom britischen Entdecker Sir Samuel Baker 1864 nach Prinz Albert, dem Ehemann von Königin Victoria benannt.

Der Albert-See liegt auf der Grenze von Uganda zur Demokratischen Republik Kongo, er hat eine Wasserfläche von ca. 5.300 km2 und eine mittlere Tiefe von 25 Metern. Der Lake Albert gilt mit mehr als 45 Fischarten als das fischreichste Gewässer in ganz Afrika.

Reisende können an seinen Ufern Aktivitäten wie Mountainbike-Touren, Wanderungen, Reitausflüge oder Ausflüge per Quad unternehmen.

Das ca. 25 km2 große Mabamba-Feuchtgebiet liegt in einer weitgehend verlandeten Bucht des Victoria-Sees und ist für einen Tagesausflug bequem von Entebbe oder Kampala aus zu erreichen.

Highlight der mit Papyrus bewachsenen Sümpfe ist der ca. 1,20m große Schuhschnabel, der einem Storch ähnelt – insgesamt sind ca. 260 Vogelarten in den Mabamba Swamps nachgewiesen worden.

Halten Sie bei einer Boots-Exkursion Ausschau nach Goliathereihern, Papyruswürgern, Senegalschwalben und Witwen-Pfeifgänsen

Der Bwindi Impenetrable Nationalpark liegt im Grenzgebiet zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo im Bezirk Kanungu. Er wurde 1991 zum Schutz der seltenen und vom Aussterben bedrohten Berggorillas eingerichtet. Nahezu der gesamte Nationalpark ist mit dichtem Regenwald bewachsen. Über 350 Vogelarten und ca. 120 Säugetierarten sind hier zu finden.

Der Bwindi-Impenetrable-Nationalpark gilt als eines der weltweit wichtigsten Ziele für Gorilla- Tracking. Aufgrund seiner großen ökologischen Vielfalt gehört der Park seit 1994 zum UNESCO- Welterbe. Bwindi bietet dem Reisenden ein außergewöhnliches und einzigartiges Erlebnis; er beherbergt 35 bekannte Gorillagruppen, von denen jedoch nur 17 für Forschungszwecke habituiert und für den Tourismus geöffnet wurden. (Stand 11/21)

Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von 321 km2 und hat vier Sektoren für Gorilla- Trekking und Gorilla-Ansiedlung. Dazu gehören der Nkuringo-Sektor, Buhoma, Rushaga und Ruhija.

Der 1898 gegründete Botanische Garten Entebbe liegt am Nordufer des Viktoriasees praktisch am Äquator auf einer Höhe von 1134 Metern und erstreckt sich auf einer Fläche von über 40 Hektar.

1998 wurde der Garten saniert und bietet schöne Spaziergänge vorbei an Pflanzenarten der tropischen, subtropischen und gemäßigten Zonen. Oft sind die schönen Colobusaffen zu beobachten und auch für erste Vogelbeobachtungen ist der Botanische Garten von Entebbe ideal.

Der Eingang befindet sich in der Nähe des Botanical Beach Hotels.