Costa Rica
Costa Rica – Natur pur!
14 Tage Privatreise, ab/bis San José
Termin: garantierte Termine
Preis : ab 3.226,- €

Costa Rica – Natur pur!

Privatreise 14 Tage,  ab/bis San José

SAN JOSE – REGION ARENAL – BOCA TAPADA – SARAPIQUI – TURRIALBA – SAN GERARDO DE DOTA – SAN JOSE

Natur pur! Das ist nicht nur der Name dieser Reise, sondern auch Programm. Wussten Sie, dass über 25 % der Landfläche Costa Ricas unter Naturschutz stehen? Dass es in Costa Rica 100 Vulkane gibt, davon 5 aktive?

In 29 Nationalparks, 71 Naturschutzgebieten und 8 biologischen Reservaten können Besucher 230 Säugetierarten und über 900 Vogelarten entdecken – ein Naturparadies ohnegleichen.

Wir haben bei dieser Reise einige der schönsten und interessantesten Naturschutzgebiete zusammengestellt, so dass Naturliebhaber und Fotografen voll auf ihre Kosten kommen.

Gehen Sie auf Fotojagd nach Faultieren und Brüllaffen, nach Aras, bunt schillernden Kolibris und den wunderschönen Quetzal-Vögeln. Bei Nachtwanderungen wird es besonders spannend, wenn mit zunehmender Dunkelheit die Geräusche des Tropenwaldes immer lauter werden und es überall zirpt und raschelt….vielleicht finden Sie Pilze, die im Dunkeln leuchten oder einige der schönen bunten Frösche? Ihre Guides sind bestens ausgebildet und finden die Tiere, die wir wahrscheinlich übersehen würden.

Sie erkunden die Region rund um den Vulkan Arenal, fahren mit dem Boot auf dem San Carlos Fluss auf der Suche nach Kaimanen und Schildkröten und wandern zu Wasserfällen. Der türkisblaue Rio Celeste Wasserfall ist durch die einzig- artige Farbe ganz besonders, sie entsteht durch chemische Prozesse und ist kaum vorstellbar, wenn man sie nicht selbst erlebt hat.

Sie übernachten in komfortablen Unterkünften nah an der Natur, so dass das Abenteuer direkt vor der Haustür beginnen kann.

Privatreise, 14 Tage, ab/bis San José, min. 6, max. 12 Teilnehmer, individuell verlängerbar

ab 3.226,- €
pro  Person im Doppelzimmer
EZ-Zuschlag auf Anfrage

Höhepunkte:

  • Nachtwanderung in der Region Vulkan Arenal
  • Wanderung zum Wasserfall La Fortuna
  • Wanderung zum Rio Celeste Wasser- fall
  • Nachtwanderung in der Region Boca Tapada
  • Bootstour auf dem San Carlos Fluss
  • Besuch in der La Selva Biological Station
  • Mehrere Vogelbeobachtungstouren
  • Der Nebelwald bei San Gerardo de Dota
  • Foto-Safari zum Quetzal
  • Besuch des Vulkans Irazú
  • Viele Möglichkeiten zu aufregenden Tiersichtungen
Google Maps

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Karte laden

1. Tag: Individuelle Ankunft in San Jose, ca. 45 Min

Bienvenidos in Costa Rica! Am Flughafen wird Ihnen zum ersten Mal das typische „Pura Vida“ entgegentönen, dass die entspannte Stimmung Costa Ricas so gut wiedergibt. „Pura Vida“ ist Lebensfreude pur – und so soll auch Ihre Reise sein.
Vom Flughafen bringt Ihr Transfer Sie in die nahe Region Heredia. Entspannen Sie nach der langen Anreise bei einem Sprung in den Pool oder werfen Sie für erste Fotomotive einen Blick in den botanischen Garten.

Ihr Hotel: Bougainvillea Hotel o.ä, Übernachtung mit Frühstück

2. Tag: Heredia – Zarcero – Region Vulkan Arenal, ca. 3 Std.

Von Heredia geht es heute in die Region Arenal Volcano. Auf dem Weg besuchen Sie das Dorf Zarcero, einen kleinen idyllischen Ort auf 1735m Höhe mit angenehmem Klima. Hier finden Sie einen Park, in dem seit Jahren die Büsche und Sträucher aufwendig zu Figuren geschnitten werden. Sie entdecken Vögel, Dinosaurier, Gesichter, ein Riesenkaninchen und mit ein bisschen Fantasie erkennen Sie sogar einen Affen auf einem Motorrad. Ein Bogengang aus Zypressen führt zur farbenfrohen Kirche – für Fotografen ist der Ort ein großes Vergnügen.
Man sagt, dass bereits Walt Disney den städtischen Gärtner Evangelista Blanco abwerben wollte – doch er bleibt Zarcero und Costa Rica treu.

Weiter geht die Fahrt in die Region des Vulkan Arenal. Sie checken in Ihr Hotel ein und treffen sich nach dem Abendessen mit einem Guide zum „Nightwalk“.
Mehr als die Hälfte aller Tierarten im tropischen Regenwald ist nachtaktiv. Viele sind nur im Dunkeln und in Begleitung eines geübten Führers zu finden. Seien Sie gespannt, welche Säugetiere, Reptilien und Amphibien Sie bei Ihrer Nachtwanderung entdecken.

Ihr Hotel: Arenal Lodge o.ä. Übernachtung mit Frühstück 

3. Tag: Am Vulkan Arenal

Der Vulkan Arenal mit seinem typischen Vulkankegel ist einer der schönsten Vulkane Costa Ricas. Nur wenige Kilometer vom Vulkan Arenal entfernt liegt der Ort La Fortuna (auf Deutsch „das Glück“). Nur fünf Kilometer von La Fortuna entfernt liegt in einem unberührten Waldgebiet am erloschenen Vulkan Chato der La Fortuna Wasserfall mit einer Fallhöhe von ca. 70 Metern. Sie erreichen den Wasserfall nach einer schönen Wanderung und können sich anschließend im Wasserbecken unterhalb des Wasserfalls erfrischen – ein Bild fast wie im Film!

Im Dorf La Fortuna haben Sie Zeit zum Mittagessen (optional), bevor Sie am Nachmittag eine Wanderung in den 1968 Arenal Volcano Park unternehmen. Sie haben eine wunderbare Sicht auf den Vulkan und den Arenalsee und laufen zum Teil über die erkalteten Lavafelder des Ausbruches von 1968. Mit ein bisschen Glück sehen (und hören) Sie Brüllaffen, Tukane und viele andere Tiere.

Übernachtung wie Vortag.

4. Tag: Wanderung zum Rio Celeste Wasserfall

Heute erwartet Sie ein ganz besonderes Natur-Ereignis. Nach dem Transfer in die Region des aktiven Vulkan Tenorios wandern Sie zum Rio Celeste Wasserfall. Es geht über steile Stufen hinunter – aber der Weg lohnt sich. Das türkise Blau des Wasserfalls steht in einem herrlichen Kontrast zum satten Grün des umgebenden Waldes und den Blüten verschiedenen Pflanzen. Sie werden begleitet vom Rufen und Zirpen der vielen Vögel, es raschelt im Wald und es lohnt sich einen Blick ins Dickicht zu werfen.

Die Farbe des Wassers kann man sich kaum vorstellen, wenn man sie nicht mit eigenen Augen gesehen hat, sie hat ihren Ursprung in verschiedenen chemischen Prozessen und ist unvergesslich.

Nach dem Aufstieg zum Auto fahren Sie zurück und genießen den Rest des Tages in Ihrer Lodge.

Übernachtung wie Vortag

5. Tag: Region Arenal – Boca Tapada, ca. 2 1⁄2 Std Fahrzeit insges.

Am Morgen erkunden Sie noch einmal die Region bevor Sie sich auf den Weg Richtung Norden nach Boca Tapada machen.
Ihr Hotel ist der beste Platz für Naturliebhaber und liegt mitten in der Maquenque National Wildlife Refuge am San Carlos Fluss, umgeben von tropischem Regenwald. Hier haben Forscher 592 verschieden Arten von Vögeln gezählt, darunter den Großen Grünen Ara und den Scharlach Ara. Die Vielfalt der Fauna und Flora lässt Sie staunen. Am Abend gehen Sie wieder auf Nachtwanderung und halten die Kameras bereit.

Ihr Hotel: Maquenque Eco Lodge o.ä., Übernachtung mit Frühstück

6. Tag: Bootstour auf dem San Carlos Fluss – Vogelbeobachtungstour

Nach dem Frühstück machen Sie eine Bootstour auf dem San Carlos Fluss. Ein lokaler Guide ist mit an Bord und erklärt Ihnen die Tierwelt am Fluss. Spitzkrokodile, Brillenkaimane, Grünfischer, Drosseluferläufer, Schlangenhalsvögel, Aras, Brüllaffen, Schildkröten und vieles mehr kann Ihnen hier vor Fernglas und Kamera kommen.

Nach einer Pause gehen Sie auf Vogelbeobachtungstour. Die Geräuschkulisse ist unbeschreiblich… Sie halten die Augen und Ohren auf und sehen vielleicht sogar ein Faultier.

Übernachtung wie Vortag

7. Tag: Boca Tapada – Sarapiqui, ca. 2 Std. Fahrzeit

Heute führt Sie die Reise weiter südlich nach Sarapiqui. Die feuchtwarme Tiefebene wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt, hier finden Sie zahlreiche Ananasplantagen. Auch hier finden Sie noch Regenwälder und eine artenreiche Flora und Fauna.

Nach der Ankunft in Ihrer Lodge und dem Einchecken begeben Sie sich auf einen Spaziergang in die La Tirimbina Biological Reserve und können hier für gewöhnlich Brüllaffen, Klammer- und Kapuzineraffen und natürlich zahlreiche Vögel beobachten.

Ihr Hotel wurde im Stil eines präkolumbischen Indianerdorfes erbaut und liegt inmitten tropischer Gärten am Rio Sarapiquí.
Im benachbarten Reservat, das über eine Hängebrücke erreichbar ist, wurden Reste eines präkolumbischen Indianerfriedhofes entdeckt.

Ihr Hotel: Sarapiquis Rainforest Lodge o.ä., Übernachtung mit Frühstück

8. Tag: La Selva Biological Station

Die La Selva Biological Station ist eine Forschungsstation mit einer geschützten Fläche von 1600 ha tropischen Regenwalds; sie liegt innerhalb des Biosphärenreservats Cordillera Volcánica Central. Bei einer Führung lernen Sie viel über die Regenwälder und ihre Bewohner. In La Selva leben 65 Arten von Fledermäusen, 16 Arten von Nagetieren, Mantelbrüllaffen, Klammeraffen, Weißschulterkapuziner, Faultiere, Gürteltiere, Ameisenbären, Weißwedelhirsche, Tapire, Südamerikanische Fischotter, Wickelbären, Nasenbären, Pumas, die seltenen Jaguare und viele Tiere mehr.

Der Nachmittag steht Ihnen für eigene Erkundungen zur freien Verfügung.

Übernachtung wie Vortag

9. Tag: Sarapiqui – Turrialba, ca. 3 1⁄2 Std. Fahrzeit insges.

Sie wechseln die Region und fahren weiter nach Turrialba. Ihr Hotel, Rancho Naturalista, hat sich weltweit einen Ruf als einer der besten Standorte für Vogelbeobachtung und Naturfotografen erworben. Direkt von Ihrem Balkon aus können Sie oft verschiedene Arten von schillernden Kolibris entdecken. Über 450 Vogelarten wurden in der nahen Umgebung gezählt.

Ihre Lodge: Rancho Naturalista, Abendessen, Übernachtung mit Frühstück

10. Tag: Auf Vogelbeobachtung

Der heutige Tag steht Ihnen für Aktivitäten auf dem Grund der Ranch zur Verfügung. Lokale Guides, die das Terrain bestens kennen, stehen zu Ihrer Unterstützung bereit und wissen genau wo gute Plätze zum Fotografieren und Beobachten sind. Sogar der seltene Snowcap Hummingbird wird hier gesichtet -und natürlich finden Sie auch zahllose Orchideen und andere Pflanzen.

Das Mittagessen ist heute inkludiert.

Optional können Aktivitäten wie Rafting, Canyoning oder Ziplining gebucht werden.

Abendessen, Übernachtung mit Frühstück wie Vortag.

11. Tag: Turrialba – San Gerardo de Dota, ca. 3 1⁄2 Std. Fahrzeit

Noch einmal geht es weiter Richtung Süden nach San Gerardo de Dota im Zentraltal. Die kleine Gemeinde liegt im Talamanca-Gebirge inmitten eines wunderbaren Ökosystems und Pfirsich-, Apfel- und Pflaumenplantagen. Die schönen Gärten und das umfangreiche Netz an Wanderwegen im Nebelwald können Sie bereits nach der Ankunft auf eigene Faust entdecken.

Ihr Hotel: Savegre Lodge o.ä., Übernachtung mit Frühstück

12. Tag: Auf der Suche nach dem Quetzal – Savegre Wasserfall

Mit seinen langen, bis zu 80 cm langen Schwanzfedern gilt der Quetzal als einer der schönsten Vögel Mittelamerikas und die Nebelwälder rund um San Gerardo de Dota sind eine der besten Adressen den seltenen Vogel aufzuspüren. Die prachtvollen Schwanzfedern wurden bereits von den Tolteken und Azteken als Kopfschmuck für die Priester verwendet; der Quetzal wurde von ihnen als Gottheit verehrt.

Sie begeben sich am Morgen auf eine geführte Suche nach dem Quetzal.
Anschließend geht es zum schönen Wasserfall von Savegre und in das Savegre Private Reserve.

Übernachtung wie Vortag.

13. Tag: San Gerardo de Dota – Vulkan Irazu – San José

Auf dem Rückweg nach San José besuchen Sie den Vulkanpark Irazú. Er ist mit 3432 m der höchste Vulkan Costa Ricas und zählt zugleich zu den unberechenbarsten Vulkanen des Landes, bereits die Indianer nannten ihn „den grollenden Berg“.
Der Irazú liegt inmitten eines ca. 2.300 ha großen Nationalparks. Drei seiner vier Krater sind zugänglich, der Hauptkrater hat einen Durchmesser von ca. 1 km; der türkisgrüne Schwefelsee auf seinem Grund gehört zu den beliebtesten Fotomotiven Costa Ricas.

Nach dem Besuch geht es nach San José zurück, der Rest des Tages steht Ihnen zum Packen und Relaxen zur freien Verfügung.

Ihr Hotel: Hotel Presidente, Übernachtung mit Frühstück

14. Tag: Abreise

Je nach Flugzeit bringt Sie der Transfer zum Flughafen von San José.

Hier heißt es „Adiós Costa Rica“ – und vielleicht auf ein Wiedersehen. Gern kann die Reise individuell verlängert werden z. B. mit einem Aufenthalt an der Karibik oder am Pazifik.

Gern stehen wir für Vorschläge zur Verfügung.

In den Leistungen enthalten: 

  • 13 Übernachtungen mit Frühstück gemäß Reiseverlauf
  • 1 X Mittagessen, 2 x Abendessen
  • begleitende deutschsprachige Reiseleitung
  • Ausflüge, Bootsfahrten und Besichtigungen gemäß Reiseverlauf
  • alle Transfers und Fahrten gemäß Reiseverlauf im klimatisierten Fahrzeug mit Wifi
  • 1 Reiseführer Costa Rica pro Zimmer
  • 24-Stunden- Notruf- und Servicenummer, deutschsprachig

Nicht in den Leistungen enthalten: 

  • Internationale Flüge
  • Flughafengebühr
  • Getränke und nicht erwähnte Mahlzeiten
  • optionale Ausflüge
  • persönliche Reiseversicherung
  • persönliche Ausgaben
  • individuelles Anschlussprogramm
  • EZ-Zuschlag
  • ggf. Ausreisegebühr Costa Rica (zur Zeit 29 USD p.P., ist in den meisten Flugtickets bereits enthalten).

Termine und Preise

Im Zeitraum 15.01.2022 – 30.04.2022
Bei 4 Teilnehmern pro Person im DZ: 3.431,- €
Bei 6 Teilnehmern pro Person im DZ: 2.879,- €

Im Zeitraum 01.05.2022 – 30.06.2022
Bei 4 Teilnehmern pro Person im DZ: 3.226,- €
Bei 6 Teilnehmern pro Person im DZ: 2.677,- €

Im Zeitraum 01.09.2022 – 31.10.2022
Bei 4 Teilnehmern pro Person im DZ: 3.354,- €
Bei 6 Teilnehmern pro Person im DZ: 2.775,- €

Im Zeitraum 01.11.2022 – 15.12.2022
Bei 4 Teilnehmern pro Person im DZ: 3.459,- €
Bei 6 Teilnehmern pro Person im DZ: 2.877,- €

Preise für 2 Personen und für Gruppen ab 7 Teilnehmern auf Anfrage.
Die Reise kann in den genannten Zeiträumen zu jedem Zeitpunkt gebucht werden. Gern können Sie die Reise verlängern oder ändern, gern beraten wir Sie dazu.

Wir sind gesetzlich verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise allgemein nicht geeignet ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Bitte sprechen Sie uns im Einzelfall gern an.

Scroll to Top

Der Volcanoes-Nationalpark liegt im Nordwesten Ruandas. Er umfasst ca. 160 km2 Regenwald und beheimatet fünf der acht Vulkane in den Virunga-Bergen, nämlich Karisimbi, Bisoke, Muhabura, Gahinga und Sabyinyo.

Der Volcanoes Nationalpark grenzt an den Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo und den Mgahinga-Gorilla-Nationalpark in Uganda. Er ist weit bekannt als Heimat der Berggorillas und der Goldmeerkatze und als Stützpunkt der Primatenforscherin Dian Fossey. Die Geschichte der Dian Fossey wird eindrücklich im Film „Gorillas im Nebel‘“ dargestellt

Der Victoriasee liegt im Osten Afrikas; er ist Teil der Staaten Uganda, Kenia und Tansania. Der Victoriasee ist der drittgrößte See der Welt und der zweitgrößte Süßwassersee und hat eine Küstenlinie von 3450 km, davon liegen 1750 km in Tansania, 1150 km in Uganda und 550 km in Kenia. Die Oberfläche beträgt ca. 69.000 km2, er ist also in etwa so groß wie Bayern oder Irland.

Der Victoriasee wurde 1858 vom britischen Entdecker John Hanning Speke für die westliche Welt entdeckt und nach der damaligen britischen Königin Victoria benannt. 1875 umrundete Henry Morton Stanley auf seinem Schiff Lady Alice den See.

Im Victoriasee leben neben zahlreichen Flusspferden über 250 Fischarten, davon besonders viele Buntbarscharten.

Das Kandt-Haus-Museum in Kigali informiert über die Geschichte Ruandas zur Zeit der deutschen Kolonialverwaltung. Hier lebte der erste deutsche Einwohner und Begründer Kigalis, Richard Kandt.

Das Museum gibt u.a. anhand von Fotos Einblicke in das Leben und die Traditionen Ruandas um 1900. Das Konzept und die Umwandlung des Kandt-Hauses sind ein Beispiel für die fruchtbare Kooperation deutscher und ruandischer Historiker und Wissenschaftler.

Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.museum.gov.rw/index.php?id=75

Das Kigali Genocide Memorial ist eine Gedenkstätte in Gisozi in Ruanda nahe der Hauptstadt Kigali, (ca. 3 km vom Stadtzentrum entfernt) die an den Völkermord in Ruanda von 1994 erinnert. Im ganzen Land existieren ca. 200 Einrichtungen dieser Art.

Die Ausstellung dient der Erinnerung und Aufarbeitung des Genozids und erhellt die Vorgeschichte, wie es dazu kommen konnte. Der Besuch berührt zutiefst. Fotos und Original-Erinnerungsstücke aus der Zeit des Genozids gehen nahe. Für Kinder würden wir den Besuch nicht empfehlen.

Ziwa Rhino Sanctuary

Das Ziwo Rhino Sanctuary ist die Heimat der einzigen wilden Nashörner in Uganda. Das Nashorn- Wiederansiedlungsprojekt war ein Projekt des Rhino Fund Uganda und der Uganda Wildlife Authority und liegt 176 km nördlich von Kampala auf dem Gulu Highway in Richtung Murchison Falls.

Ziwa ist der einzige Ort, an dem Sie in Uganda Nashörner in freier Wildbahn sehen können. Gegenwärtig leben in dem Schutzgebiet zweiunddreißig) südliche Breitmaulnashörner (Stand 11/21). Das Schutzgebiet erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Touristen; für Nashorn-Trekking, Shoebill Trek und Kanufahrten, Vogelbeobachtungen, Nachtwanderungen und leichte Wanderungen.

Der Queen Elizabeth Nationalpark wurde 1952 gegründet, er ist einer der ältesten Nationalparks Afrikas und bekannt für seine große Artenvielfalt. Seinen Namen erhielt der Queen Elizabeth Nationalpark erst zwei Jahre nach seiner Gründung, als 1954 Königin Elizabeth den bis dato als Kazinga Nationalpark bekannten Park besuchte.

Der Queen-Elizabeth Nationalpark ist über 1970 km2 groß, er bietet sehr vielseitige Landschaften von Savanne über tropischen Regenwald bis hin zu Seen und Flüssen. Im Norden schließt sich das Ruwenzori-Gebirge an, das sich auf teilweise über 5000 Meter Höhe befindet.

Im Queen Elizabeth Nationalpark leben mehr als 100 Säugetier- und mehr als 600 Vogelarten; er ist ein Paradies für Naturliebhaber und Tierbeobachter.

Murchison Falls Nationalpark

Der Murchison Falls Nationalpark ist der älteste Nationalpark und mit einer Fläche von ca. 3870 km2 gleichzeitig auch der größte. Er wurde bereits 1952 gegründet um die Savannenlandschaft an den Murchison Falls des Viktoria-Nils zu schützen. Er liegt 500 bis 1292 m über dem Meeresspiegel.

Der Nationalpark wird vom Nil in zwei Abschnitte geteilt. Die Murchison Wasserfälle liegen im westlichen Teil des Nationalparks und stürzen imposant durch eine nur wenige Meter breite Schlucht über 40 Meter in die Tiefe.

Der tropisch-feuchte Rabongo Forest beheimatet etwas weniger Tiere und liegt im südlichen Teil, hier befinden sich zahlreiche Eisenbäume. Insgesamt wird der Murchison Falls Nationalpark von offenem Grasland, Savannen- und Hügellandschaften und Sümpfen geprägt.

Der nördliche Teil des Parks ist prädestiniert für aufregende Safarifahrten, bei denen Sie u.a. häufig Elefanten, Giraffen, Löwen und Leoparden beobachten können und natürlich zahlreiche Antilopenarten.

Bei Bootssafaris am Fuß der Murchison Fälle haben Sie die Chance auf Sichtungen von Krokodilen, vielen Wasservögel und Flusspferden

Der Lake Mburo Nationalpark liegt in der Nähe der Stadt Mbara im Südwesten Ugandas. Er ist mit ca. 260 km2 der kleinste Nationalpark Ugandas. Trotzdem schützt er einen tierreichen Lebensraum mit Impalas, Topis, Oribis, Defassa-Wasserböcken und Sitatungas. Einige wenige Leoparden leben sehr zurückgezogen, ebenso Streifenschakale und Tüpfelhyänen. In den Seen im Park leben Flusspferde und Krokodile.

Da im Lake Mburo Nationalpark keine Löwen leben eignet er sich gut für Walking Safaris mit erfahrenen Rangern.

Die Landschaft ist geprägt von Akazienwäldern, Sümpfen, kleinen Seen und offenem Grasland. Er wurde nach dem Laku Mburo, dem größten der Seen, benannt. Von Felsen und Hügeln haben Besucher wunderbare Aussichten. Im Weideland der Hima-Hirten, das direkt an den Nationalpark grenzt, weiden die beeindruckenden Ankole Rinder.

Die Verwaltung des Lake Mburo Nationalparks bindet die Einwohner in touristische Projekte ein und gibt ihnen so die Möglichkeit an den Einnahmen zu partizipieren.

Der Albert-See in Uganda

Der Lake Albert gehört zu den großen afrikanischen Seen. Er wurde vom britischen Entdecker Sir Samuel Baker 1864 nach Prinz Albert, dem Ehemann von Königin Victoria benannt.

Der Albert-See liegt auf der Grenze von Uganda zur Demokratischen Republik Kongo, er hat eine Wasserfläche von ca. 5.300 km2 und eine mittlere Tiefe von 25 Metern. Der Lake Albert gilt mit mehr als 45 Fischarten als das fischreichste Gewässer in ganz Afrika.

Reisende können an seinen Ufern Aktivitäten wie Mountainbike-Touren, Wanderungen, Reitausflüge oder Ausflüge per Quad unternehmen.

Das ca. 25 km2 große Mabamba-Feuchtgebiet liegt in einer weitgehend verlandeten Bucht des Victoria-Sees und ist für einen Tagesausflug bequem von Entebbe oder Kampala aus zu erreichen.

Highlight der mit Papyrus bewachsenen Sümpfe ist der ca. 1,20m große Schuhschnabel, der einem Storch ähnelt – insgesamt sind ca. 260 Vogelarten in den Mabamba Swamps nachgewiesen worden.

Halten Sie bei einer Boots-Exkursion Ausschau nach Goliathereihern, Papyruswürgern, Senegalschwalben und Witwen-Pfeifgänsen

Der Bwindi Impenetrable Nationalpark liegt im Grenzgebiet zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo im Bezirk Kanungu. Er wurde 1991 zum Schutz der seltenen und vom Aussterben bedrohten Berggorillas eingerichtet. Nahezu der gesamte Nationalpark ist mit dichtem Regenwald bewachsen. Über 350 Vogelarten und ca. 120 Säugetierarten sind hier zu finden.

Der Bwindi-Impenetrable-Nationalpark gilt als eines der weltweit wichtigsten Ziele für Gorilla- Tracking. Aufgrund seiner großen ökologischen Vielfalt gehört der Park seit 1994 zum UNESCO- Welterbe. Bwindi bietet dem Reisenden ein außergewöhnliches und einzigartiges Erlebnis; er beherbergt 35 bekannte Gorillagruppen, von denen jedoch nur 17 für Forschungszwecke habituiert und für den Tourismus geöffnet wurden. (Stand 11/21)

Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von 321 km2 und hat vier Sektoren für Gorilla- Trekking und Gorilla-Ansiedlung. Dazu gehören der Nkuringo-Sektor, Buhoma, Rushaga und Ruhija.

Der 1898 gegründete Botanische Garten Entebbe liegt am Nordufer des Viktoriasees praktisch am Äquator auf einer Höhe von 1134 Metern und erstreckt sich auf einer Fläche von über 40 Hektar.

1998 wurde der Garten saniert und bietet schöne Spaziergänge vorbei an Pflanzenarten der tropischen, subtropischen und gemäßigten Zonen. Oft sind die schönen Colobusaffen zu beobachten und auch für erste Vogelbeobachtungen ist der Botanische Garten von Entebbe ideal.

Der Eingang befindet sich in der Nähe des Botanical Beach Hotels.