Peru
Peru im Reich der Inka

12 Tage Kleingruppenreise, ab Lima bis Cusco
Termin: garantierte Termine
Preis : ab 1.399,- €

Peru im Reich der Inka 

Kleingruppenreise 12 Tage,  ab Lima bis Cusco

LIMA – AREQUIPA – COLCA – PUNO – CUSCO – HEILIGES TAL – HUILLOC – MACCHU PICCHU – CUSCO

Peru ist auch heute immer noch ein Sehnsuchtsziel vieler Reisenden – wer denkt nicht an den Titcacasee mit seinen schwimmenden Inseln, an die mystische Stadt Cusco mit ihren gewaltigen Mauern und vor allem an Macchu Picchu – den Traum aus Stein, den die Spanier nie erobert haben.

Erleben Sie Peru mit all seinen Facetten, vom geschäftigen Lima über das Altiplano, die Hochebene in den Anden, wo die sagenumwobenen Kondore gemächlich ihre Bahnen ziehen, seinen Vulkanen und tiefen Schluchten, tauchen Sie ein in die jahrhundertealte Kultur, deren Traditionen auch heute noch gepflegt werden und erfreuen Sie sich an den bunten Farben der Kleidung. Beim Mittagessen mit Einheimischen in der Gemeinde Huilloc erhalten Sie einen Einblick in das Leben der Menschen in der Andenregion.

Diese zwölftägige Entdeckungsreise durch Peru bringt Sie in die berühmtesten Orte des Inka-Reiches, wie Arequipa, den Colca Canyon, den Titicacasee, das Heilige Tal, Machu Picchu und Cusco, die historische Hauptstadt der Inkas. Freuen Sie sich auf die Vielfalt Perus!

Kleingruppenreise, 12 Tage, ab Lima/bis Cusco, individuell verlängerbar, min 2 Teilnehmer, max 16 Teilnehmer

ab 1.399,- €
pro  Person im Doppelzimmer
EZ-Zuschlag 330,- €

Höhepunkte:

  • Sorgfältig ausgewählte Boutiquehotels und Lodges
  • Stadtbesichtigung Lima
  • Besuch im Reich des Kondors im Colca Tal
  • Bootsausflug zu den Uros-Inseln auf dem Titicacasee
  • UNESCO-Weltkulturerbestätten Arequipa und Cusco
  • Die Inkafestung Sacsayhuamán
  • Besuch der farbenfrohen Märkte
  • Besuch einer typischen “Chicheria” im heiligen Tal
  • Besuch einer andinen Gemeinde im heiligen Tal
  • Begegnungen mit Einheimischen
  • Machu Picchu bei Sonnenaufgang
  • Möglichkeit zum Aufstieg Huayna Picchu
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1. Tag, Samstag: Individuelle Ankunft in Lima

Bienvenidos – herzlich willkommen in Lima, der Hauptstadt Perus! Mehr als 9 Millionen Menschen und somit ca. ein Drittel der peruanischen Bevölkerung leben hier. In Lima schlägt das kommerzielle und politische Herz des Landes, die Altstadt gehört seit 1991 zum UNESCO- Weltkulturerbe. Nach Ihrer Ankunft am Flughafen werden Sie von Ihrer örtlichen Reiseleitung in Empfang genommen und zu Ihrem Hotel begleitet.

Ihr Hotel: Hotel Tambo Miraflores o.ä., Übernachtung mit Frühstück

2. Tag, Sonntag: Stadtbesichtigung Lima – Flug nach Arequipa

Heute entdecken Sie Lima mit dem historischen Zentrum und den modernen Stadtteil Miraflores. Zunächst führt Sie Ihre Tour an der Steilküste entlang zum „Liebespark“ von Miraflores, bevor es Richtung Altstadt geht. Auf dem Weg ins Zentrum besuchen Sie einen lokalen Markt, um lokale Früchte zu kosten. Die Plaza Mayor mit ihren prächtigen Kolonialbauten und Balkonen ist der wohl schönste Platz Limas. Der Regierungspalast, der Erzbischofspalast und die Kathedrale befinden sich in der Nähe. Ihr Weg führt Sie weiter zum Aliaga-Haus, einem wahren Schmuck- stück der Kolonialarchitektur. Anschließend geht es zum Larco- Museum. Es wurde 1926 gegründet und befindet sich im Inneren einer Villa aus der Kolonialzeit, die auf einer präkolumbischen Pyramide aus dem 7. Jahrhundert errichtet wurde. Dort befindet sich eine umfangreiche Sammlung von Gold- und Silberartefakten sowie von erotischer Kunst mit über 45.000 Exponaten.

Am späten Nachmittag werden Sie zum Flughafen gebracht und treten Ihren Flug nach Arequipa an. Sie werden von Ihrer Reiseleitung erwartet und zu Ihrem Hotel gebracht.

Ihr Hotel: Casona Plaza- Arequipa o.ä., Übernachtung mit Frühstück

3. Tag, Montag: Die „weiße Stadt“ Arequipa

Sie beginnen Ihre heutige Tour am Aussichtspunkt Carmen Alto gegenüber des Chili-Flusses, mit einem wunderbaren Blick über die Stadt. Ihr Guide erklärt Ihnen gerne warum Arequipa auch „die weiße Stadt“ genannt wird. Dann geht es geht weiter zum exklusiven und traditionsreichen Stadtviertel Yanahuara mit der 1750 gebauten Kirche. Im Zentrum Arequipas besuchen Sie die „Plaza de Armas“, die Jesuitenkirche, den Dom sowie das Santa-Catalina-Kloster, ein mittelalterlich anmutendes Nonnenkloster, das ebenso wie eine kleine geistliche Zitadelle bis heute genutzt wird. Anschließend besuchen Sie den ältesten und schönsten Markt von Arequipa. Auf dem San Camilo Markt finden Sie von Heilkräutern bis hin zur Stecknadel alle möglichen Kuriositäten.

Der Rest des Tages steht zu Ihrer freien Verfügung.

Ihr Hotel: Hotel Casona Plaza- Arequipa o. ä., Übernachtung mit Frühstück

4. Tag, Dienstag: Arequipa – Pampa Cañahuas – Colca

Sie verlassen die Stadt in Richtung Yura, eine durch beeindruckende geografische Gegebenheiten gekennzeichnete Gemeinde mit Bächen, Bergketten und Canyons. Sie betreten das Naturschutzgebiet Pampa Cañahuas, eine ausgedehnte Hoch- ebene, wo Sie freilaufende Vicuñas sehen können, eine einheimische zähmbare Kamelart, die als nationales Symbol gilt.
Anschließend fahren Sie durch Vizcachani und die Pampas von Toccra und kommen am Krater des Vulkans Chucura vorbei, um zum Aussichtspunkt in Patapampa (4.800 m ü. d. M.) zu gelangen, von wo aus Sie die verschiedenen Vulkane erblicken, die Arequipa umgeben. Im Dorf Chivay können Sie zu Mittag essen bevor Sie dann am Nachmittag zu Ihrem Hotel im Colca Canyon gebracht werden.
Optional können Sie auch am Nachmittag die örtlichen Thermalbäder besuchen.

Ihr Hotel: Hotel Casona Plaza- Arequipa o. ä., Übernachtung mit Frühstück

5. Tag, Mittwoch: Kreuz des Condors – Puno

Früh morgens begeben Sie sich zum Kreuz des Kondors, von wo aus Sie das Colca-Tal bewundern können, dessen Canyon einer der tiefsten der Welt ist. Von hier aus können Sie oft den gewaltigen Kondor beobachten, der nur wenige Meter von Ihnen entfernt fliegt. Sie besuchen die Dörfer Pinchollo, Maca, Achoma und Yanque und die Aussichtspunkte Antahuilque und Choquetico, dann geht es zurück nach Chivay. Von dort brechen Sie in Richtung der Stadt Puno auf und nehmen dabei den Weg über Patahuasi. Einmal mehr trauen Sie Ihren Augen nicht: Steinwälder und von Reihern besiedelte himmelblaue Seen auf einer Meereshöhe von über viertausend Metern bieten wunderbare Ausblicke.

Nach ca. sechs Stunden Fahrt erreichen Sie Puno und können sich in Ihrem Hotel von der langen Fahrt ausruhen.

Ihr Hotel: Xima Puno o.ä., Übernachtung mit Frühstück

6. Tag, Donnerstag: Die schwimmenden Inseln der Uros

Heute starten Sie zu einem Ganztagesausflug auf dem Titicacasee, dem höchstgelegenen schiffbaren See der Welt. Ihr Motorboot bringt Sie zu den schwimmen- den Binseninseln der Uros. Diese künstlichen, aus Totora gebauten Inseln schwimmen dank des leichten und trotzdem stabilen Materials auf dem Wasser und bilden den Lebensraum der Uros. Hier erhalten Sie einen Einblick in die Lebensweise des Stammes.

Anschließend geht es nach Llachón. Dort werden Sie von den Bewohnern mit ihren typischen Kleidern begrüßt. Außerdem lernen Sie Vieles über die lokalen Pflanzen, die Textilien, die alten Spinntechniken und die Menschen, die diese Technik bis heute nutzen. Sie haben Zeit für Spaziergänge zu den Stränden von Llachón um dann schließlich nach einem wunderschönen Tag nach Puno zurückzukehren.

Ihr Hotel: Xima Puno o.ä., Übernachtung mit Frühstück

7. Tag, Freitag: Fahrt nach Cusco

Heute steht eine ganztägige Fahrt mit dem Touristenbus von Puno nach Cusco auf Ihrem Programm. Sie werden von Ihrem Hotel abgeholt und fahren zum Busterminal; von dort geht es mit dem Touristenlinienbus weiter. Ein deutschsprachiger Führer begleitet Sie auf dieser Route und erzählt Ihnen alles über die Sehenswürdigkeiten, die Sie unterwegs besichtigen werden. Bei der Ankunft am Busbahnhof in Cusco holt Sie Ihr Reiseleiter ab und bringt Sie zu Ihrem Hotel. Unterwegs werden Sie die Stadt Andahuaylillas sowie die Ruinen von Racchi und die kleine Stadt Pucara besichtigen. Außerdem wird Ihnen ein Mittagessen bei Sicuani serviert (inkludiert).

**Anmerkung: Die Busfahrt findet gemeinsam mit internationalen Reisenden und mit einer deutsch- oder englischsprachigen Reiseleitung statt. Ab 10 Teilnehmern erfolgt die Busfahrt in einem privaten Bus.

Ihr Hotel: Hotel Munay Wasi Inn, Übernachtung mit Frühstück

8. Tag, Samstag: Cusco und Umgebung

Nirgendwo in Peru ist in einem Ort so viel an Vergangenheit und Moderne vereint wie in Cusco. Die Stadt ist bunt, facettenreich, weltoffen, lebendig und wunder- schön. Sie besuchen zunächst die „Plaza de Armas“. Bei der Besichtigung der Kathedrale können Sie einen Blick auf den Schutzherren gegen Erdbeben, den „Señor de los Temblores“ werfen. Weiter geht es zum wichtigsten Platz des ehemaligen Inkareichs, den ehemaligen Sonnentempel “Qorikancha”, der von der beeindruckenden Bautechnik der Inkas zeugt. Danach geht es nach Sacsayhuaman, einer Inkafestung, die als uneinnehmbar galt, aber 1536 von den Spaniern im Zuge der Eroberung Cuscos besiegt wurde. Besonders beeindruckend sind die riesigen Felsblöcke, die passgenau geschliffen und ohne Mörtel zusammengefügt wurden.

Wenn Zeit und Energie reichen, besichtigen Sie die nahegelegene Anlage von Qenko, eine Kultstätte der Inka, aus einer Kalksteinwand herausgemeißelt. Außerdem besuchen Sie bei genügend Zeit die „rote Festung“ Puca Pucara, die strategisch am Zugang zum Urubambatal gelegen ist und die Ruinenstätte Tambo Machay, deren Quellen wahrscheinlich als Wasserheiligtum dienten.

Ihr Hotel: Hotel Munay Wasi Inn, Übernachtung mit Frühstück

9. Tag, Sonntag: Auf ins Heilige Tal!

Heute brechen Sie ins Heilige Tal der Inkas auf. Zunächst geht es nach Chinchero, hier befinden sich die Ruinen des Inkas Tupac Inka Yupanqui und eine herrliche koloniale Kirche. Hier besuchen Sie Weberinnen, die Ihnen vorführen, wie Alpakawolle verwebt und Stoffe mit Naturfarben gefärbt werden. Die Fahrt geht weiter zu den beeindruckenden Salzminen von Maras; Hunderten auf Terrassen angelegten kleinen Becken, die von stark salzhaltigem Wasser aus einer nahen Quelle gespeist werden. Die hier befindlichen Minen werden schon seit der Zeit der Inkas zur Salzgewinnung genutzt. Bei Maras besuchen Sie auch eine typische “Chicheria”, wo Sie das Inkagetränk kosten können.
Anschließend besuchen Sie Moray. Die Anlage besteht aus einer Serie von konzentrischen Terrassen, einige von ihnen sind 150m tief. Hier sollen die Inkas ein großes landwirtschaftliches Labor unterhalten haben. Die kreisrunden Terrassen sind von einer traumhaften Landschaft umgeben. Danach geht es zu Ihrem Hotel im heiligen Tal.

Ihr Hotel: Hotel San Agustin Urubamba, Übernachtung mit Frühstück

10. Tag, Montag: Besuch bei den Huilloc – Zugfahrt nach Aguas Calientes

Heute besuchen Sie Huilloc im heiligen Tal und bekommen hier einen Einblick in die heutige Lebensweise und Traditionen der indigenen Bewohner dieser Region. Freuen Sie sich auf interessante Begegnungen mit den Einheimischen. Das Mittagessen wird Ihnen bei einer einheimischen Familie serviert (inkludiert).

Nach einer ausführlichen Besichtigung der Ollantaytambo Ruinen werden Sie zur Zugstation von Ollantaytambo gebracht und nehmen den Zug nach Aguas Calientes. Bei Ihrer Ankunft werden Sie von Ihrer Reiseleitung in Empfang genommen und zu Ihrem Hotel gebracht.

Ihr Hotel: Hatun Inti Classic o. ä., Übernachtung mit Frühstück

11. Tag, Dienstag: Macchu Picchu – Cusco

Von Aguas Calientes aus fahren Sie in einem Shuttelbus hoch oben auf den Berg bis zur sagenumwobenenen Inkazitadelle von Machu Picchu. Machu Picchu liegt auf einer Höhe von etwa 2.450 Metern. Ein beliebtes Fotomotiv ist der Huayna Picchu, der nochmals knapp 300 Meter höher aufragt als Machu Picchu.

Machu Picchu wurde vor mehr als 500 Jahren erbaut und erst 1911 von Hiram Bingham wiederentdeckt. Früher beherbergte die Stadt ca. 1.000 Einwohner und war in drei Bezirke unterteilt, den Tempel- bezirk, in dem die Inka religiöse Zeremonien durchführten und die Sonnenbahnen berechneten, das Palast -und das Wohn- viertel. Die Stadt war von perfekt durchdachten Wasserleitungen durch- zogen. Besondere Höhepunkte sind der „Tempel der drei Fenster“, mit einem fantastischen Blick über die Anlage, der Stein der 32 Kanten, der perfekt in das Gebäude eingearbeitet ist und die ungeheure Kunstfertigkeit der Inka-Steinmetze beweist und der in Felsen gehauene Kondor.

Am späten Nachmittag nehmen Sie den Zug zurück nach Ollantaytambo und von dort den Bus nach Cusco, wo Sie am Abend Ihr Hotel erreichen.

*optional besteht die Möglichkeit den Huyana Picchu zu besteigen.

Ihr Hotel: Munay Wasi Inn, Übernachtung mit Frühstück

12. Tag, Mittwoch: Ab- oder Weiterreise

Zu gegebener Zeit werden Sie zum Flughafen begleitet, um Ihren Flug nach Lima und Ihren Weiterflug nach Europa oder Ihre Weiterreise anzutreten.

Wie wäre es mit einer Verlängerung am Amazonas?
Gern beraten wir Sie dazu.

In den Leistungen enthalten: 

  • 11 Übernachtungen mit Frühstück in den genannten Hotels
  • Wechselnde lokale deutschsprachige Reiseleitung
  • Mittagessen am Tag 6, 7 und 10
  • Transfers und Ausflüge in komfortablen landestypischen Fahrzeugen
  • Alle Ausflüge, Besichtigungen und Eintritte gemäß Reiseverlauf
  • Gebühr für Gepäckträger an Flughäfen, Bahnhöfen, Hotels und während des Transfers
  • 1 Reiseführer Peru pro Zimmer
  • 24-Stunden-Notfallnummer

Nicht in den Leistungen enthalten: 
Internationale und nationale Flüge, persönliche Ausgaben, weitere Mahlzeiten und Getränke, persönliche Reiseversicherung, Trinkgelder, optionale Ausflüge.

Hinweis zur Reise:
Bei allen Zugverbindungen nach Machu Picchu dürfen Passagiere nur 1 Handgepäck (Rucksack, Geldbörse oder Aktentasche) mit einem Gesamtgewicht von 5 kg dabei haben, Ihr restliches Gepäck können Sie in Ihrem Hotel lagern.

Die Größe des Handgepäcks darf folgende Maße nicht überschreiten: 157 cm (Höhe + Länge + Breite).

Termine und Preise

Teilnehmer: Min. 2 

Reisepreis ohne Flug pro Person
im Doppelzimmer: 1399,- €

Reisepreis ohne Flug pro Person
im Einzelzimmer: 1729,- €

Gern buchen wir für Sie die internationalen Flüge, zum tagesaktuellen Tarif.

Termine 2021:
13.11.2021 – 24.11.2021
11.12.2021 – 22.12.2021

Termine 2022:
22.01.2022 – 02.02.2022
19.02.2022 – 02.03.2022
05.03.2022 – 16.03.2022
19.03.2022 – 30.03.2022
09.04.2022 – 20.04.2022
23.04.2022 – 04.05.2022
14.05.2022 – 25.05.2022
28.05.2022 – 08.06.2022
11.06.2022 – 22.06.2022
02.07.2022 – 13.07.2022
16.07.2022 – 27.07.2022
06.08.2022 – 17.08.2022
20.08.2022 – 31.08.2022
03.09.2022 – 14.09.2022
17.09.2022 – 28.09.2022
08.10.2022 – 19.10.2022
22.10.2022 – 02.11.2022
05.11.2022 – 16.11.2022
19.11.2022 – 30.11.2022
10.12.2022 – 21.12.2022

Wir sind gesetzlich verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise allgemein nicht geeignet ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Bitte sprechen Sie uns im Einzelfall gern an.

Der Volcanoes-Nationalpark liegt im Nordwesten Ruandas. Er umfasst ca. 160 km2 Regenwald und beheimatet fünf der acht Vulkane in den Virunga-Bergen, nämlich Karisimbi, Bisoke, Muhabura, Gahinga und Sabyinyo.

Der Volcanoes Nationalpark grenzt an den Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo und den Mgahinga-Gorilla-Nationalpark in Uganda. Er ist weit bekannt als Heimat der Berggorillas und der Goldmeerkatze und als Stützpunkt der Primatenforscherin Dian Fossey. Die Geschichte der Dian Fossey wird eindrücklich im Film „Gorillas im Nebel‘“ dargestellt

Der Victoriasee liegt im Osten Afrikas; er ist Teil der Staaten Uganda, Kenia und Tansania. Der Victoriasee ist der drittgrößte See der Welt und der zweitgrößte Süßwassersee und hat eine Küstenlinie von 3450 km, davon liegen 1750 km in Tansania, 1150 km in Uganda und 550 km in Kenia. Die Oberfläche beträgt ca. 69.000 km2, er ist also in etwa so groß wie Bayern oder Irland.

Der Victoriasee wurde 1858 vom britischen Entdecker John Hanning Speke für die westliche Welt entdeckt und nach der damaligen britischen Königin Victoria benannt. 1875 umrundete Henry Morton Stanley auf seinem Schiff Lady Alice den See.

Im Victoriasee leben neben zahlreichen Flusspferden über 250 Fischarten, davon besonders viele Buntbarscharten.

Das Kandt-Haus-Museum in Kigali informiert über die Geschichte Ruandas zur Zeit der deutschen Kolonialverwaltung. Hier lebte der erste deutsche Einwohner und Begründer Kigalis, Richard Kandt.

Das Museum gibt u.a. anhand von Fotos Einblicke in das Leben und die Traditionen Ruandas um 1900. Das Konzept und die Umwandlung des Kandt-Hauses sind ein Beispiel für die fruchtbare Kooperation deutscher und ruandischer Historiker und Wissenschaftler.

Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.museum.gov.rw/index.php?id=75

Das Kigali Genocide Memorial ist eine Gedenkstätte in Gisozi in Ruanda nahe der Hauptstadt Kigali, (ca. 3 km vom Stadtzentrum entfernt) die an den Völkermord in Ruanda von 1994 erinnert. Im ganzen Land existieren ca. 200 Einrichtungen dieser Art.

Die Ausstellung dient der Erinnerung und Aufarbeitung des Genozids und erhellt die Vorgeschichte, wie es dazu kommen konnte. Der Besuch berührt zutiefst. Fotos und Original-Erinnerungsstücke aus der Zeit des Genozids gehen nahe. Für Kinder würden wir den Besuch nicht empfehlen.

Ziwa Rhino Sanctuary

Das Ziwo Rhino Sanctuary ist die Heimat der einzigen wilden Nashörner in Uganda. Das Nashorn- Wiederansiedlungsprojekt war ein Projekt des Rhino Fund Uganda und der Uganda Wildlife Authority und liegt 176 km nördlich von Kampala auf dem Gulu Highway in Richtung Murchison Falls.

Ziwa ist der einzige Ort, an dem Sie in Uganda Nashörner in freier Wildbahn sehen können. Gegenwärtig leben in dem Schutzgebiet zweiunddreißig) südliche Breitmaulnashörner (Stand 11/21). Das Schutzgebiet erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Touristen; für Nashorn-Trekking, Shoebill Trek und Kanufahrten, Vogelbeobachtungen, Nachtwanderungen und leichte Wanderungen.

Der Queen Elizabeth Nationalpark wurde 1952 gegründet, er ist einer der ältesten Nationalparks Afrikas und bekannt für seine große Artenvielfalt. Seinen Namen erhielt der Queen Elizabeth Nationalpark erst zwei Jahre nach seiner Gründung, als 1954 Königin Elizabeth den bis dato als Kazinga Nationalpark bekannten Park besuchte.

Der Queen-Elizabeth Nationalpark ist über 1970 km2 groß, er bietet sehr vielseitige Landschaften von Savanne über tropischen Regenwald bis hin zu Seen und Flüssen. Im Norden schließt sich das Ruwenzori-Gebirge an, das sich auf teilweise über 5000 Meter Höhe befindet.

Im Queen Elizabeth Nationalpark leben mehr als 100 Säugetier- und mehr als 600 Vogelarten; er ist ein Paradies für Naturliebhaber und Tierbeobachter.

Murchison Falls Nationalpark

Der Murchison Falls Nationalpark ist der älteste Nationalpark und mit einer Fläche von ca. 3870 km2 gleichzeitig auch der größte. Er wurde bereits 1952 gegründet um die Savannenlandschaft an den Murchison Falls des Viktoria-Nils zu schützen. Er liegt 500 bis 1292 m über dem Meeresspiegel.

Der Nationalpark wird vom Nil in zwei Abschnitte geteilt. Die Murchison Wasserfälle liegen im westlichen Teil des Nationalparks und stürzen imposant durch eine nur wenige Meter breite Schlucht über 40 Meter in die Tiefe.

Der tropisch-feuchte Rabongo Forest beheimatet etwas weniger Tiere und liegt im südlichen Teil, hier befinden sich zahlreiche Eisenbäume. Insgesamt wird der Murchison Falls Nationalpark von offenem Grasland, Savannen- und Hügellandschaften und Sümpfen geprägt.

Der nördliche Teil des Parks ist prädestiniert für aufregende Safarifahrten, bei denen Sie u.a. häufig Elefanten, Giraffen, Löwen und Leoparden beobachten können und natürlich zahlreiche Antilopenarten.

Bei Bootssafaris am Fuß der Murchison Fälle haben Sie die Chance auf Sichtungen von Krokodilen, vielen Wasservögel und Flusspferden

Der Lake Mburo Nationalpark liegt in der Nähe der Stadt Mbara im Südwesten Ugandas. Er ist mit ca. 260 km2 der kleinste Nationalpark Ugandas. Trotzdem schützt er einen tierreichen Lebensraum mit Impalas, Topis, Oribis, Defassa-Wasserböcken und Sitatungas. Einige wenige Leoparden leben sehr zurückgezogen, ebenso Streifenschakale und Tüpfelhyänen. In den Seen im Park leben Flusspferde und Krokodile.

Da im Lake Mburo Nationalpark keine Löwen leben eignet er sich gut für Walking Safaris mit erfahrenen Rangern.

Die Landschaft ist geprägt von Akazienwäldern, Sümpfen, kleinen Seen und offenem Grasland. Er wurde nach dem Laku Mburo, dem größten der Seen, benannt. Von Felsen und Hügeln haben Besucher wunderbare Aussichten. Im Weideland der Hima-Hirten, das direkt an den Nationalpark grenzt, weiden die beeindruckenden Ankole Rinder.

Die Verwaltung des Lake Mburo Nationalparks bindet die Einwohner in touristische Projekte ein und gibt ihnen so die Möglichkeit an den Einnahmen zu partizipieren.

Der Albert-See in Uganda

Der Lake Albert gehört zu den großen afrikanischen Seen. Er wurde vom britischen Entdecker Sir Samuel Baker 1864 nach Prinz Albert, dem Ehemann von Königin Victoria benannt.

Der Albert-See liegt auf der Grenze von Uganda zur Demokratischen Republik Kongo, er hat eine Wasserfläche von ca. 5.300 km2 und eine mittlere Tiefe von 25 Metern. Der Lake Albert gilt mit mehr als 45 Fischarten als das fischreichste Gewässer in ganz Afrika.

Reisende können an seinen Ufern Aktivitäten wie Mountainbike-Touren, Wanderungen, Reitausflüge oder Ausflüge per Quad unternehmen.

Das ca. 25 km2 große Mabamba-Feuchtgebiet liegt in einer weitgehend verlandeten Bucht des Victoria-Sees und ist für einen Tagesausflug bequem von Entebbe oder Kampala aus zu erreichen.

Highlight der mit Papyrus bewachsenen Sümpfe ist der ca. 1,20m große Schuhschnabel, der einem Storch ähnelt – insgesamt sind ca. 260 Vogelarten in den Mabamba Swamps nachgewiesen worden.

Halten Sie bei einer Boots-Exkursion Ausschau nach Goliathereihern, Papyruswürgern, Senegalschwalben und Witwen-Pfeifgänsen

Der Bwindi Impenetrable Nationalpark liegt im Grenzgebiet zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo im Bezirk Kanungu. Er wurde 1991 zum Schutz der seltenen und vom Aussterben bedrohten Berggorillas eingerichtet. Nahezu der gesamte Nationalpark ist mit dichtem Regenwald bewachsen. Über 350 Vogelarten und ca. 120 Säugetierarten sind hier zu finden.

Der Bwindi-Impenetrable-Nationalpark gilt als eines der weltweit wichtigsten Ziele für Gorilla- Tracking. Aufgrund seiner großen ökologischen Vielfalt gehört der Park seit 1994 zum UNESCO- Welterbe. Bwindi bietet dem Reisenden ein außergewöhnliches und einzigartiges Erlebnis; er beherbergt 35 bekannte Gorillagruppen, von denen jedoch nur 17 für Forschungszwecke habituiert und für den Tourismus geöffnet wurden. (Stand 11/21)

Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von 321 km2 und hat vier Sektoren für Gorilla- Trekking und Gorilla-Ansiedlung. Dazu gehören der Nkuringo-Sektor, Buhoma, Rushaga und Ruhija.

Der 1898 gegründete Botanische Garten Entebbe liegt am Nordufer des Viktoriasees praktisch am Äquator auf einer Höhe von 1134 Metern und erstreckt sich auf einer Fläche von über 40 Hektar.

1998 wurde der Garten saniert und bietet schöne Spaziergänge vorbei an Pflanzenarten der tropischen, subtropischen und gemäßigten Zonen. Oft sind die schönen Colobusaffen zu beobachten und auch für erste Vogelbeobachtungen ist der Botanische Garten von Entebbe ideal.

Der Eingang befindet sich in der Nähe des Botanical Beach Hotels.