Ruanda
Ruanda: Big Five, Schimpansen und die Golden Monkeys

10 Tage Individualreise, ab/bis Kigali
Termin: zu jedem Termin buchbar 
Preis : ab 2.779,- €

Ruanda: Big Five, Schimpansen und die Golden Monkeys

Individualreise 10 Tage,  ab/bis Kigali, an Ihre Wünsche individuell anpassbar 

Eine Reise nach Ruanda steckt voller Naturerlebnisse und Überraschungen. Natürlich denken die meisten Menschen bei Ruanda zuerst an einen Besuch bei den Berggorillas – definitiv auch der absolute Höhepunkt einer Ruanda-Reise und ein „once in a lifetime“-Erlebnis!

Ruanda hat aber noch so viel mehr zu bieten: bei einer Safari im Akagera Nationalpark haben Sie die Chance, die berühmten „Big Five“ zu sehen und zusätzlich auf Boots-Safari zu gehen; im Nyungwe Nationalpark können Sie auf Schimpansen-Tracking gehen und im Volcanoes Nationalpark zu den seltenen Golden Monkeys.

Besuchen Sie Tee- und Kaffeeplantagen, genießen Sie eine Bootsfahrt auf dem Kivu-See, der viermal größer als der Bodensee ist und bis zu 480 Meter tief. Besuchen Sie den alten Königspalast in Nyanza mit seinen beeindruckenden Akole-Rindern, spazieren Sie zu Wasserfällen und freuen Sie sich auf den Nervenkitzel auf einer über 70 Meter hohen Hängebrücke…Es gibt viel zu Entdecken!

Individualreise, 10 Tage, ab/bis Kigali. Individuell anpassbar.

ab 2.779,- €
pro  Person im Doppelzimmer
EZ-Zuschlag: ab 595,- €

Höhepunkte:

  • Safaris im Akagera Nationalpark
  • Bootssafari auf dem Lake Ihema
  • Schimpansen-Tracking im Nyungwe Nationapark
  • Bootsfahrt auf dem Kivu See
  • Besuch der seltenen Golden Monkeys
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1. Tag: Individuelle Ankunft in Kigali

Am Flughafen in Kigali werden Sie bereits erwartet und fahren zu Ihrem Hotel. Je nach Ihrer Ankunftszeit haben Sie Zeit für einen Bummel über einen der lebhaften und farbenfrohen Märkte, einen Besuch im Kandt-Museum oder im Genozid-Museum, das Ihnen einen Einblick in die jüngere Vergangenheit Ruandas gewährt.

Die Geschichte des Hotels und seines damaligen Managers Paul Rusesabagina wird im Film „Hotel Ruanda“ erzählt.

Ihr Hotel: Hôtel des Mille Collines o.ä., Übernachtung mit Frühstück

2. Tag: Kigali – Akagera Nationalpark

Nach dem Frühstück verlassen Sie Kigali und fahren auf guten Straßen Richtung Osten in den Akagera Nationalpark. Dieser erstreckt sich auf über 2500 m2 und ist mit seinen knapp 500 Arten an Vögeln ein perfekter Ort für Vogelliebhaber. Zudem ist der Nationalpark der einzige Ort in Ruanda, an dem Sie auf einer Safari auf die berühmten „Big Five“ treffen können. Nach Ihrer Ankunft in Ihrer Lodge erwartet Sie eine erste Pirschfahrt – im Akagera Nationalpark ist die Chance auf Sichtungen von Elefanten, Antilopen, Giraffen, Pavianen, Warzenschweinen und vielen anderen Tieren hoch. Lassen Sie die Eindrücke Ihrer ersten Safari abends bei einem Glas Wein in der Lodge Revue passieren.

Ihre Lodge setzt umweltbewusst auf Solarenergie und einen möglichst geringen Fußabdruck in der Natur. Die komfortablen Zelte befinden sich zwischen Palmen und Feigenbäumen und sind über einen Holzsteg mit dem Aussichtsdeck verbunden. Vom Aussichtsdeck haben Sie einen herrlichen Blick auf den Lake Ihema.

Ihre Unterkunft: Ruzizi Tented Lodge o.ä., Mittagessen, Abendessen, Übernachtung und Frühstück

3. Tag: Safari im Akagera Nationalpark und Bootsfahrt auf dem Lake Ihema

Die Lodge serviert Ihnen ein frühes Frühstück, anschließend geht es auf eine weitere Safari im Norden des Akagera Nationalparks. Lassen Sie sich ein weiteres Mal von der savannenartigen Landschaft und den Tieren begeistern. Am Nachmittag entdecken Sie die vielfältige Tierwelt bei einer Bootsfahrt auf dem Lake Ihema aus einer ganz anderen Perspektive.

Ihre Unterkunft: Ruzizi Tented Lodge o.ä., Mittagessen, Abendessen, Übernachtung und Frühstück

4. Tag: Akagera Nationalpark – Nyungwe Forest Nationalpark

Heute fahren Sie Richtung Süden. Auf der ca. 6-stündigen Fahrt zum Nyungwe Nationalpark wird Ihnen bewusst, warum diese Region auch „die Schweiz Afrikas“ genannt wird.
Einen besonders guten Rundumblick haben Sie nach der Ankunft von der Terrasse Ihres Hotels.

Ihr Hotel: Nyungwe View Hotel o.ä., Mittagessen, Abendessen, Übernachtung und Frühstück

5. Tag: Schimpansentracking

Im Nyungwe Forest Nationalpark leben ca. 500 Schimpansen und insgesamt 13 Primatenarten. Am Morgen folgen Sie mit einem erfahren Guide den Spuren der Schimpansen. Mit ein wenig Glück entdecken Sie schon bald die ersten Schimpansen und können ihnen beim Spielen, Fressen und Lausen zuschauen. Manchmal jagen sich die jungen Affen durch das Dickicht, Affenmütter säugen ihren Nachwuchs, es wird auch einmal gestritten – eine Begegnung mit den Schimpansen ist immer großes Kino…

Ihr Hotel: Nyungwe View Hotel o.ä., Mittagessen, Abendessen, Übernachtung und Frühstück

6. Tag: Weiter an den Kivu See

Ihre Reise führt Sie heute an das Ostufer des Kivu Sees nach Kibuye. Auf der Fahrt genießen Sie immer wieder die Ausblicke auf den See mit seinen unzähligen Inseln und Vulkanbergen. Sie erreichen Kibuye gegen Mittag, der Rest des Tages steht zu Ihrer freien Verfügung.
Ihre Lodge liegt oberhalb des Sees, die einzelnen Häuser sind an einem steilen Hügel auf Stelzen gebaut und bieten einen herrlichen Blick über den See. Nehmen Sie in einem der Liegestühle am Ufer Platz und genießen Sie die schöne Umgebung.

Ihre Lodge: Cormoran Lodge o.ä., Mittagessen, Abendessen, Übernachtung mit Frühstück

7. Tag: Bootsfahrt über den Kivu See – weiter nach Gisenyi

Nach dem Frühstück fahren Sie mit dem Boot über den See und begegnen nicht selten unterwegs einheimischen Fischern. Genießen Sie den weiten Blick über den See und die Vulkanberge. An der Anlegestelle erwartet Sie Ihr Fahrer und die weitere Fahrt führt Sie am Nordufer des Sees entlang.

Entspannen Sie nach der Ankunft am Strand oder am Pool Ihres Hotels oder spazieren Sie ein wenig durch den Ort.

Ihr Hotel: Lake Kivu Serena Hotel o.ä., Mittagessen, Abendessen, Übernachtung und Frühstück

8. Tag: Vom Gisenyi in den Volcanoes Nationalpark

Auf dem Weg zum Volcanoes Nationalpark kommen Sie durch kleine Dörfer und fahren vorbei an Kaffee- und Teeplantagen. Auf den Straßen wird Ihnen immer wieder auffallen, dass hier das Fahrrad das gängige Transportmittel ist – nicht selten werden ganze Möbel per Fahrrad transportiert und auch Fahrradtaxis mit gepolsterten Sitzen für den Fahrgast sind gang und gebe.
Am Nachmittag erreichen Sie Ruhengeri am Fuß des Virunga Gebirges.

Ihr Hotel: Five Volcanoes Boutique Hotel o.ä., Mittagessen, Abendessen, Übernachtung und Frühstück

9. Tag: Golden Monkeys Tracking

Nach einem sehr frühen Frühstück fahren Sie zum Ausgangspunkt des Golden Monkey Trackings. Der Lebensraum der Golden Monkeys sind die Bambuswälder am Fuß des Virunga Gebirges. Weltweit haben Besucher nur hier im Grenzgebiet von Ruanda, Uganda und dem Kongo die Möglichkeit die Golden Monkeys zu besuchen, die vom Aussterben bedroht sind. Hier wurden ca. 4.500 Tiere gezählt, von denen einige Familien von Gruppen von maximal 8 Gästen besucht werden können.

Im Gegensatz zum Gorilla Tracking (optional mit Verlängerung auch möglich) ist der Besuch der Golden Monkeys relativ einfach.

Ihr Hotel: Five Volcanoes Boutique Hotel o.ä., Mittagessen, Abendessen, Übernachtung und Frühstück

10. Tag: Abreise oder individuelle Verlängerung

Nach einem geruhsamen Frühstück fahren Sie heute nach Kigali zurück und treten von dort die Heimreise an.

Unser Tipp:
Verlängern Sie die Reise und machen im Volcanoes Nationalpark ein Berggorilla Tracking (Permit pro Person: 1500,- USD, Stand 23.10.21) oder verbinden Sie die Reise mit einem Aufenthalt in Uganda für einen Besuch der Lowland-Gorillas (750,- USD pro Person).
Wir beraten Sie gern dazu.

In den Leistungen enthalten: 

  • 9 Übernachtungen gemäß Reiseverlauf o.ä. im Doppelzimmer
  • 9 x Frühstück, 8 x Mittagessen, 8 x Abendessen
  • Alle Transfers gemäß Reiseverlauf
  • Fahrten im Geländewagen mit Fensterplatz
  • Alle Eintrittsgebühren für die Nationalparks
  • Englischsprachiger Guide
  • Pirschfahrten im Akagera Nationalpark
  • 1 x Schimpansen Tracking im Nyungwe Nationalpark
  • 1 X Golden Monkey Tracking im Volcanoes Nationalpark
  • 1 Reiseführer Ruanda
  • 24-Stunden-Notfallnummer

Nicht in den Leistungen enthalten: 
Internationale Flüge, Visum für Ruanda, weitere Mahlzeiten und Getränke, Trinkgelder, Kosten für notwendige PCR-Tests und ggf. weitere Corona-Maßnahmen, persönliche Ausgaben, optionale Ausflüge, persönliche Reiseversicherung.

Termine und Preise

Diese Reise ist ab 2 Teilnehmern zu jedem Wunschtermin buchbar:

Bei 2 Teilnehmern
im DZ pro Person: ab 3.299,- €

Bei 4 Teilnehmern
im DZ pro Person: ab 2.779,- €

Einzelzimmerzuschlag: ab 595,- €

Hinweise zur Reise:
Das Mindestalter für das Schimpansen-Tracking beträgt 15 Jahre. Teilnehmer dürfen nicht an infektiösen Krankheiten leiden.

Bitte denken Sie an festes, gut eingelaufenes Schuhwerk, Regenkleidung, eine Kopfbedeckung und Sonnenschutz.

Wir sind gesetzlich verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise allgemein nicht geeignet ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Bitte sprechen Sie uns im Einzelfall gern an.

Der Volcanoes-Nationalpark liegt im Nordwesten Ruandas. Er umfasst ca. 160 km2 Regenwald und beheimatet fünf der acht Vulkane in den Virunga-Bergen, nämlich Karisimbi, Bisoke, Muhabura, Gahinga und Sabyinyo.

Der Volcanoes Nationalpark grenzt an den Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo und den Mgahinga-Gorilla-Nationalpark in Uganda. Er ist weit bekannt als Heimat der Berggorillas und der Goldmeerkatze und als Stützpunkt der Primatenforscherin Dian Fossey. Die Geschichte der Dian Fossey wird eindrücklich im Film „Gorillas im Nebel‘“ dargestellt

Der Victoriasee liegt im Osten Afrikas; er ist Teil der Staaten Uganda, Kenia und Tansania. Der Victoriasee ist der drittgrößte See der Welt und der zweitgrößte Süßwassersee und hat eine Küstenlinie von 3450 km, davon liegen 1750 km in Tansania, 1150 km in Uganda und 550 km in Kenia. Die Oberfläche beträgt ca. 69.000 km2, er ist also in etwa so groß wie Bayern oder Irland.

Der Victoriasee wurde 1858 vom britischen Entdecker John Hanning Speke für die westliche Welt entdeckt und nach der damaligen britischen Königin Victoria benannt. 1875 umrundete Henry Morton Stanley auf seinem Schiff Lady Alice den See.

Im Victoriasee leben neben zahlreichen Flusspferden über 250 Fischarten, davon besonders viele Buntbarscharten.

Das Kandt-Haus-Museum in Kigali informiert über die Geschichte Ruandas zur Zeit der deutschen Kolonialverwaltung. Hier lebte der erste deutsche Einwohner und Begründer Kigalis, Richard Kandt.

Das Museum gibt u.a. anhand von Fotos Einblicke in das Leben und die Traditionen Ruandas um 1900. Das Konzept und die Umwandlung des Kandt-Hauses sind ein Beispiel für die fruchtbare Kooperation deutscher und ruandischer Historiker und Wissenschaftler.

Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.museum.gov.rw/index.php?id=75

Das Kigali Genocide Memorial ist eine Gedenkstätte in Gisozi in Ruanda nahe der Hauptstadt Kigali, (ca. 3 km vom Stadtzentrum entfernt) die an den Völkermord in Ruanda von 1994 erinnert. Im ganzen Land existieren ca. 200 Einrichtungen dieser Art.

Die Ausstellung dient der Erinnerung und Aufarbeitung des Genozids und erhellt die Vorgeschichte, wie es dazu kommen konnte. Der Besuch berührt zutiefst. Fotos und Original-Erinnerungsstücke aus der Zeit des Genozids gehen nahe. Für Kinder würden wir den Besuch nicht empfehlen.

Ziwa Rhino Sanctuary

Das Ziwo Rhino Sanctuary ist die Heimat der einzigen wilden Nashörner in Uganda. Das Nashorn- Wiederansiedlungsprojekt war ein Projekt des Rhino Fund Uganda und der Uganda Wildlife Authority und liegt 176 km nördlich von Kampala auf dem Gulu Highway in Richtung Murchison Falls.

Ziwa ist der einzige Ort, an dem Sie in Uganda Nashörner in freier Wildbahn sehen können. Gegenwärtig leben in dem Schutzgebiet zweiunddreißig) südliche Breitmaulnashörner (Stand 11/21). Das Schutzgebiet erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Touristen; für Nashorn-Trekking, Shoebill Trek und Kanufahrten, Vogelbeobachtungen, Nachtwanderungen und leichte Wanderungen.

Der Queen Elizabeth Nationalpark wurde 1952 gegründet, er ist einer der ältesten Nationalparks Afrikas und bekannt für seine große Artenvielfalt. Seinen Namen erhielt der Queen Elizabeth Nationalpark erst zwei Jahre nach seiner Gründung, als 1954 Königin Elizabeth den bis dato als Kazinga Nationalpark bekannten Park besuchte.

Der Queen-Elizabeth Nationalpark ist über 1970 km2 groß, er bietet sehr vielseitige Landschaften von Savanne über tropischen Regenwald bis hin zu Seen und Flüssen. Im Norden schließt sich das Ruwenzori-Gebirge an, das sich auf teilweise über 5000 Meter Höhe befindet.

Im Queen Elizabeth Nationalpark leben mehr als 100 Säugetier- und mehr als 600 Vogelarten; er ist ein Paradies für Naturliebhaber und Tierbeobachter.

Murchison Falls Nationalpark

Der Murchison Falls Nationalpark ist der älteste Nationalpark und mit einer Fläche von ca. 3870 km2 gleichzeitig auch der größte. Er wurde bereits 1952 gegründet um die Savannenlandschaft an den Murchison Falls des Viktoria-Nils zu schützen. Er liegt 500 bis 1292 m über dem Meeresspiegel.

Der Nationalpark wird vom Nil in zwei Abschnitte geteilt. Die Murchison Wasserfälle liegen im westlichen Teil des Nationalparks und stürzen imposant durch eine nur wenige Meter breite Schlucht über 40 Meter in die Tiefe.

Der tropisch-feuchte Rabongo Forest beheimatet etwas weniger Tiere und liegt im südlichen Teil, hier befinden sich zahlreiche Eisenbäume. Insgesamt wird der Murchison Falls Nationalpark von offenem Grasland, Savannen- und Hügellandschaften und Sümpfen geprägt.

Der nördliche Teil des Parks ist prädestiniert für aufregende Safarifahrten, bei denen Sie u.a. häufig Elefanten, Giraffen, Löwen und Leoparden beobachten können und natürlich zahlreiche Antilopenarten.

Bei Bootssafaris am Fuß der Murchison Fälle haben Sie die Chance auf Sichtungen von Krokodilen, vielen Wasservögel und Flusspferden

Der Lake Mburo Nationalpark liegt in der Nähe der Stadt Mbara im Südwesten Ugandas. Er ist mit ca. 260 km2 der kleinste Nationalpark Ugandas. Trotzdem schützt er einen tierreichen Lebensraum mit Impalas, Topis, Oribis, Defassa-Wasserböcken und Sitatungas. Einige wenige Leoparden leben sehr zurückgezogen, ebenso Streifenschakale und Tüpfelhyänen. In den Seen im Park leben Flusspferde und Krokodile.

Da im Lake Mburo Nationalpark keine Löwen leben eignet er sich gut für Walking Safaris mit erfahrenen Rangern.

Die Landschaft ist geprägt von Akazienwäldern, Sümpfen, kleinen Seen und offenem Grasland. Er wurde nach dem Laku Mburo, dem größten der Seen, benannt. Von Felsen und Hügeln haben Besucher wunderbare Aussichten. Im Weideland der Hima-Hirten, das direkt an den Nationalpark grenzt, weiden die beeindruckenden Ankole Rinder.

Die Verwaltung des Lake Mburo Nationalparks bindet die Einwohner in touristische Projekte ein und gibt ihnen so die Möglichkeit an den Einnahmen zu partizipieren.

Der Albert-See in Uganda

Der Lake Albert gehört zu den großen afrikanischen Seen. Er wurde vom britischen Entdecker Sir Samuel Baker 1864 nach Prinz Albert, dem Ehemann von Königin Victoria benannt.

Der Albert-See liegt auf der Grenze von Uganda zur Demokratischen Republik Kongo, er hat eine Wasserfläche von ca. 5.300 km2 und eine mittlere Tiefe von 25 Metern. Der Lake Albert gilt mit mehr als 45 Fischarten als das fischreichste Gewässer in ganz Afrika.

Reisende können an seinen Ufern Aktivitäten wie Mountainbike-Touren, Wanderungen, Reitausflüge oder Ausflüge per Quad unternehmen.

Das ca. 25 km2 große Mabamba-Feuchtgebiet liegt in einer weitgehend verlandeten Bucht des Victoria-Sees und ist für einen Tagesausflug bequem von Entebbe oder Kampala aus zu erreichen.

Highlight der mit Papyrus bewachsenen Sümpfe ist der ca. 1,20m große Schuhschnabel, der einem Storch ähnelt – insgesamt sind ca. 260 Vogelarten in den Mabamba Swamps nachgewiesen worden.

Halten Sie bei einer Boots-Exkursion Ausschau nach Goliathereihern, Papyruswürgern, Senegalschwalben und Witwen-Pfeifgänsen

Der Bwindi Impenetrable Nationalpark liegt im Grenzgebiet zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo im Bezirk Kanungu. Er wurde 1991 zum Schutz der seltenen und vom Aussterben bedrohten Berggorillas eingerichtet. Nahezu der gesamte Nationalpark ist mit dichtem Regenwald bewachsen. Über 350 Vogelarten und ca. 120 Säugetierarten sind hier zu finden.

Der Bwindi-Impenetrable-Nationalpark gilt als eines der weltweit wichtigsten Ziele für Gorilla- Tracking. Aufgrund seiner großen ökologischen Vielfalt gehört der Park seit 1994 zum UNESCO- Welterbe. Bwindi bietet dem Reisenden ein außergewöhnliches und einzigartiges Erlebnis; er beherbergt 35 bekannte Gorillagruppen, von denen jedoch nur 17 für Forschungszwecke habituiert und für den Tourismus geöffnet wurden. (Stand 11/21)

Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von 321 km2 und hat vier Sektoren für Gorilla- Trekking und Gorilla-Ansiedlung. Dazu gehören der Nkuringo-Sektor, Buhoma, Rushaga und Ruhija.

Der 1898 gegründete Botanische Garten Entebbe liegt am Nordufer des Viktoriasees praktisch am Äquator auf einer Höhe von 1134 Metern und erstreckt sich auf einer Fläche von über 40 Hektar.

1998 wurde der Garten saniert und bietet schöne Spaziergänge vorbei an Pflanzenarten der tropischen, subtropischen und gemäßigten Zonen. Oft sind die schönen Colobusaffen zu beobachten und auch für erste Vogelbeobachtungen ist der Botanische Garten von Entebbe ideal.

Der Eingang befindet sich in der Nähe des Botanical Beach Hotels.