Georgien
Georgien Wanderreise – Swanetien und Kleiner Kaukasus

16 Tage Wanderstudienreise, ab/bis Frankfurt
Termin: garantierte Termine
Preis : ab 2.390,- €

Georgien Wanderreise – Swanetien und Kleiner Kaukasus

Wanderstudienreise 16 Tage,  ab/bis Frankfurt

TBILISI – UPLISZICHE – GORI – BAKURIANI – HÖHLENSTAFT WARDSIA – ACHALZICHE – BATUMI – BETSCHO – MESTIA –  USCHGULI – LAGURKA – KUTAISSI – TBILISI

Bei dieser Reise erleben Sie bei abwechslungsreichen Wanderungen zwei ganz besondere Regionen des Landes abseits der touristischen Pfade.

Von Tbilisi (Tiflis), der Hauptstadt Georgiens aus fahren Sie in den Kleinen Kaukasus und entdecken bei einer Wanderung über den 2.454m hohen Zchrazko-Pass den tiefblauen Tabazkuri-See.

Sie überqueren den Goderdzi-Pass und passieren Dörfer, deren Minarette die islamische Tradition der Region belegen.

Bei einem Ruhetag am Schwarzen Meer können Sie herrlich entspannen, bevor Sie die Region Swanetien erkunden. Erleben Sie dieses versteckt gelegene Hochtal mit seinen mehr als 5.000m hohen Bergen, bewundern Sie in den winzigen Kirchen, die uns von den Hütern des Schlüssels geöffnet werden, die atemberaubenden Fresken und Jahrhunderte alte Kunstschätze.

Einen besonderen Reiz dieser Reise stellen die Übernachtungen in privaten und lokalen Gästehäusern oder Familienhotels dar. Nach den Wanderungen erwarten Sie reich gedeckte Tafeln mit georgischen Spezialitäten und eine überwältigende Gastfreundschaft.

Wanderstudienreise, 16 Tage, ab/bis Frankfurt (andere Flughäfen auf Anfrage); min 6, max 12 Teilnehmer, deutschsprachig geführt

ab 2.390,- €
incl. Flug ab Frankfurt
pro  Person im Doppelzimmer
EZ-Zuschlag 220,- €

Höhepunkte:

  • Georgische Hauptstadt Tbilisi
  • Die archaischen Dörfer mit ihren Wehrtürmen in Swanetien
  • Wanderungen im Angesicht der über 5000m hohen Gipfel des Großen Kaukasus
  • Der tiefblaue Tabazkuri-See im Kleinen Kaukasus
  • Uschguli, das höchste ganzjährig bewohnte Dorf Europas
  • Die Höhlenstädte Uplisziche und Wardsia
  • Entspannung am Schwarzen Meer
  • 7 geführte Wanderungen
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1. Tag, Samstag: Anreise nach Tbilisi (Tiflis)

Sie fliegen ab Frankfurt (andere Flughäfen auf Anfrage und ggf. gegen Aufpreis) nach Tbilisi, das Sie voraussichtlich am späten Abend erreichen. Nach einem ca. 30-minütigen Transfer erreichen Sie Ihr Hotel in der Stadt.

Übernachtung im 3*Hotel in Tbilisi mit Frühstück

2. Tag, Sonntag: Rundgang durch Tbilisi

Am Morgen entdecken Sie Tbilisi bei einem halbtägigen geführten Stadtrundgang. Sie erleben die Altstadt mit ihren Kirchen, sehen die historischen Straßenzüge und bummeln anschließend über den prachtvollen Rustaveli Boulevard.
Der restliche Tag steht zu Ihrer freien Verfügung. Vielleicht haben Sie ja Lust, optional mit der berühmten Seilbahn auf den Berg Mtazminda zu fahren und einen Blick von oben auf die Stadt zu werfen?

Abendessen, Übernachtung im 3*Hotel in Tbilisi mit Frühstück

3. Tag, Montag: Über Uplisziche und Gori geht es in den Kleinen Kaukasus

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Westen. Unterwegs halten Sie an der antiken Höhlenstadt Uplisziche mit ihren in den Basalt geschlagenen Kassettendecken und besuchen in Gori das Geburtshaus Stalins. Optional besteht die Möglichkeit das Stalin-Museum zu besuchen oder eine Kaffeepause einzulegen. Weiter geht es entlang des Flusses Mtkwari (Kura) zum Kurort Borjomi, hier können Sie das berühmte Heilwasser probieren.
Danach fahren Sie nach Bakuriani, der „Wintersport – Hauptstadt“ Georgiens, die im Sommer bei Wanderern sehr beliebt ist. Sie liegt eindrucksvoll im Krater eines Vulkans.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück im privaten Gästehaus in Bakuriani.

4. Tag, Dienstag: Wanderung zum Tabazkuri-See

An Nomadenzelten und Schafherden vorbei führt eine wunderbare Wanderung über weite Wiesen zu einem Vulkansee, an dessen Ufer Sie bei schönem Wetter herrlich entspannen können. Dann geht es mit Jeeps über den für seine vielfältige Fauna bekannten Zchratskaro Pass (2454 m Höhe) zurück nach Bakuriani.
Wanderung: Dauer ca. 5- 6 Std. reine Gehzeit zzgl. Pausen. Höhendifferenz ca. 600m.  Aufstieg und 400 m Abstieg.

PicknickAbendessen, Übernachtung und Frühstück im privaten Gästehaus in Bakuraini.

5. Tag, Mittwoch: Besuch in der Höhlenstadt Wardsia

Von Bakuriani geht die Fahrt heute durch das Tal des Mtkwari (Kura) nach Achalziche und dann zur berühmten Höhlenstadt und Klosteranlage von Wardsia, die versteckt in den Felsen über dem Tal liegt. Freuen Sie sich auf die Erkundung der bis zu sieben Stockwerke tief in den Stein geschlagenen Höhlen mit einer Kirche, dem Fresko der Königin Tamar aus dem 12. Jhd., einer alten Apotheke, Vorratskammern und Geheimgängen.
Wanderung: Dauer ca. 1 1⁄2 – 2 Std. mit Besichtigung, Distanz ca. 2 km, Höhen- differenz ca. 100m Aufstieg und 100m Abstieg. Alle Wege sind, wo erforderlich, mit Geländer versehen.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Privatquartier in Achalziche.

6. Tag, Donnerstag: Durch Adscharien zum Schwarzen Meer

Am Morgen besichtigen Sie den Klosterkomplex von Sarsma, ein Männerkloster, dessen Kirche aus dem 14. Jhd. mit Fresken und aufwendigen Steinmetzarbeiten geschmückt ist.
Über den Goderdzi Pass (2.025m) und über Almwiesen geht es dann hinunter zum breiten Flusstal des Atsharistskali, der durch die grünen Berge des Kleinen Kaukasus begrenzt wird. Die Straße vor dem Pass ist recht abenteuerlich und eine Herausforderung für die Fahrzeuge, aber voller traumhaft schöner Fotomotive in einer touristisch noch fast unerschlossenen Landschaft. Hier befinden Sie sich an der türkischen Grenze in einer islamisch geprägten Region. Schön anzusehen sind die Bogenbrücken aus dem 12. Jhd., die den Flusslauf überspannen.

Ihr heutiges Ziel ist Batumi, wo Sie nach Bezug Ihres zentral gelegenen Hotels den Tag am Hafen ausklingen lassen können.

Übernachtung mit Frühstück im 2* Hotel in Batumi

7. Tag, Freitag: Ruhetag am Schwarzen Meer

Genießen Sie heute einen Tag zum Entspannen am Schwarzen Meer, gehen Sie zum Baden oder bummeln Sie durch das geschäftige Leben der Hafenstadt. Vielleicht mögen Sie ja optional die römisch-byzantinische Festung Gonio oder den Botanischen Garten besuchen?
Ihre Reiseleiterin gibt Ihnen gern entsprechende Tipps.

Übernachtung mit Frühstück im 2* Hotel in Batumi

8. Tag, Samstag: Im Herzen Swanetiens

Von der Küste führt die Reise Sie über Sugdidi nach Betscho, Ihrem ersten Swanendorf. Hier sind Sie im Herzen des archaischen und verborgen im Großen Kaukasus gelegenen Landstrichs Swanetiens angekommen. Bei klarem Wetter haben Sie einen guten Blick auf das Massiv des fast 5.000 Meter hohen Berges Uschba mit seinen unverwechselbaren zwei Hörnern.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Privatquartier in Betscho

9. Tag, Sonntag: Wanderung im Betscho Tal

Für Wanderer ist das Betscho Tal ein Paradies. Sie wandern im Angesicht des Uschba am Fluss entlang über Wiesen und Weiden zum Berg Guli. Der Weg führt bis in Höhen, auf denen der Weiße Rhododendron gedeiht. Von dort haben Sie einen herrlichen Blick auf den Gletscher des Uschba.
Wanderung: Dauer ca. 5 – 6 Std. reine Gehzeit zzgl. Pausen. Höhendifferenz ca. 600m Aufstieg und 800m Abstieg.

Picknick,Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Privatquartier in Betscho.

10. Tag, Montag: Von Betscho nach Mestia

Am Morgen wandern Sie noch einmal oberhalb des Betscho Tales im schattigen Wald und werden mit einem Blick auf die Wasserfälle belohnt.
Danach fahren Sie weiter nach Mestia. Auf dem Weg besuchen Sie das Dorf Lenjeri, bekannt für seine Erzengelkirchen mit wunderbaren Außenmalereien.
In Mestia angekommen besichtigen Sie ein traditionelles swanetisches Wohnhaus mit dem typischen Wehrturm, ein sog. Matschubi. Hier erfahren Sie, wie der Volksstamm der Swanen lebte und sich vor seinen Feinden schützte.
Wanderung: Dauer ca. 4-5 Std. reine Gehzeit zzgl. Pausen. Höhendifferenz ca. 500m Aufstieg und 500m Abstieg.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Privatquartier in Mestia.

11. Tag, Dienstag: Wanderung auf den Suruld (2.350m)

Heute geht es auf den Hausberg von Mestia, den Suruld. Oben angekommen haben Sie eine schöne Sicht auf die 4.000er Uschba und Tetnuld sowie auf mehrere Wehrdörfer. Je nach Jahreszeit wird Ihr Weg gesäumt von Orchideen, Lilien oder gelb blühendem Rhododendron. Wenn der Lift in Betrieb ist, geht es damit zurück ins Tal, wenn nicht wandern Sie zurück. Dabei haben Sie einen weiten Blick auf das Tal von Mestia und die schneebedeckten Gipfel der Umgebung.
Anschließend besuchen Sie das berühmte historische Nationalmuseum von Mestia mit uralten Ikonen und Handschriften.
Wanderung: Dauer ca. 3 – 4 Std. reine Gehzeit zzgl. Pausen. Höhendifferenz ca. 500m Aufstieg (bei Rückfahrt mit dem Lift)

Picknick,Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Privatquartier in Mestia.

12. Tag, Mittwoch: Über Nakipari und Lagurka nach Uschguli

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Uschguli, dem höchsten dauerhaft bewohnten Dorf Europas auf ca. 2200 Metern Höhe. Unterwegs besuchen Sie die Georgskirche von Nakipari mit imposanten Fresken des königlichen Hofmalers Tevdore aus dem Jahre 1132. Später steigen Sie zur Kirche der Heiligen Kwirike in Lagurka auf. Diese ist das wichtigste Heiligtum der Swanen mit uralten, silberbeschlagenen Ikonen und bedeutenden Fresken.
Hier findet jedes Jahr das wichtigste Fest der Swanen statt, dessen Tieropfer heidnischen Ursprungs sind. Von der Kirche aus bietet sich ein schöner Ausblick auf das Engurital und den Berg Uschba.
Wanderung: Dauer ca. 1 Std. mit Besichtigung der Kirche in Lagurka. Höhendifferenz ca. 100m Aufstieg, ca. 100m Abstieg

Picknick,Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Privatquartier in Uschguli

13. Tag, Donnerstag: Dorfleben und Wanderung zur Quelle des Enguri

Heute spazieren Sie durch das Dorf, das unter dem Schutz der UNESCO steht und berühmt für seine Wehrtürme ist. Es ist noch gar nicht so lange her, dass sich die heißblütigen Swanen aus Angst vor der Blutrache in diesen Türmen versteckten.
Urtümlich mutet das Dorf an; an den Häusern sind Schweine, Ziegen und Rinder anzutreffen. Beim Bummel über die alten Dorfwege bietet sich immer einmal wieder die Gelegenheit mit den gastfreundlichen Einwohnern eine Unterhaltung zu beginnen – und sei es mit Hand und Fuß.
Anschießend wandern Sie gemächlich talaufwärts und kommen vorbei an orchideenbewachsenen Wiesen und hohen Stauden bis Sie die Quelle des wilden Enguri am Sch’chara- Gletscher erreichen. Das atemberaubende Bergmassiv schließt das oberswanetische Tal ab und beheimatet den höchsten Berg Georgiens mit über 5.000 m Höhe.
Wanderung: Dauer ca. 4-5 Std. reisen Gehzeit zzgl. Pausen. Höhendifferenz ca. 300m Aufstieg, ca. 300 m Abstieg.

Picknick,Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Privatquartier in Uschguli.

14. Tag, Freitag: Fahrt nach Kutaissi

Über den Zagar-Pass (ca. 2.670m Höhe) und durch das Zchenistskali-Tal (das Pferdefluss – Tal) geht die Fahrt heute nach Kutaissi. Der Pass ist normalerweise erst ab Anfang Juli geöffnet. Sollte er nicht befahrbar sein, geht die Reise durch das Engurital zurück. Unterwegs haben Sie immer wieder fantastische Blicke auf Hochgebirgspanoramen und Gletscher. Im Tal sehen Sie die Dörfer des Unteren Swanetiens, dessen Häuser oft schön geschnitzte Balkone und kunstvoll geschmiedete Hoftore haben.

Picknick, Abendessen, Übernachtung und Frühstück im privaten Gästehaus in Kutaissi.

15. Tag, Samstag: Rückfahrt nach Tbilisi

Vor der Rückfahrt nach Tbilisi besichtigen Sie die Bagrati Kathedrale und die Akademie von Gelati aus dem 12. Jhd. die ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Dann geht es Richtung Osten zurück zur Hauptstadt. Unterwegs haben Sie an verschiedenen Stellen Gelegenheit georgisches Kunsthandwerk zu erstehen.
Nach der Ankunft in Tbilisi bleibt Zeit für einen Bummel durch die Altstadt, bevor Sie sich am Abend zum Abschiedsessen in einem traditionellen Lokal treffen.

Übernachtung im 3* Hotel in Tbilisi.

16. Tag, Sonntag: Abreise

Am Morgen erfolgt der Transfer zum Flughafen und der Rückflug.

Hinweis: einzelne Programmänderungen bleiben vorbehalten.

In den Leistungen enthalten: 

  • Linienflug ab Frankfurt – Tbilisi und zurück (andere Abflughäfen auf Anfrage und ggf. gegen Aufpreis)
  • Transfers (Kleinbus mit Klimaanlage, Allrad-Fahrzeuge)
  • 6 Übernachtungen im DZ mit Du/WC, davon 3x in 3*-Hotel (Landeskategorie) in Tbilisi, 2x in 2*- Hotel in Batumi (Landeskategorie) und 1x in Familienhotel in Kutaissi
  • 9 Übernachtungen im DZ in Privatquartieren (evtl. teilen sich mehrere Personen ein Bad), davon je 2x in Bakuriani, Betscho, Mestia und Ushguli sowie 1x in Achalziche
  • 7 x Vollpension (mittags Picknick, es stellt sich jeder sein Picknick selbst zusammen, wir empfehlen eine Brotdose /Aufbewahrungsdose mitzunehmen), 5 x Halbpension (Frühstück und Abendessen), 2x Frühstück
  • Eintrittsgelder, Besichtigungen und geführte Wanderungen lt.Detailprogramm
  • Deutschsprachige, einheimische Wander – Reiseleitung ab / bis Flughafen Tbilisi
  • Informationsmaterial
  • Trinkflasche

Nicht in den Leistungen enthalten: 
Preiserhöhungen aufgrund geänderter Flugsteuern und Treibstoffzuschlägen, zusätzliche Mahlzeiten, alkoholische Getränke, sonstige private Ausgaben, Trinkgelder, persönliche Reiseversicherung.

Hinweise zur Reise
Schwierigkeitsgrad / Anforderungen
Für die Reise sollten Sie gut zu Fuß sein, um die 8 leichten bis mittelschweren Wanderungen zu bewältigen. Neben einer gewissen Grundkondition und Ausdauer ist Trittsicherheit erforderlich (d. h. sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem, unbefestigtem Untergrund). Auch die Besichtigungen der Höhlenklöster sind mit kurzen Wanderungen verbunden.
In Wardsia (8. Tag) sollte man für wenige ganz kurze Abschnitte keine Platzangst haben (im Tunnel/Geheimgang, der heute zum Teil völlig im Freien liegt und nur noch in Teilen geschlossen ist). Absicherungen sind hier im Gegensatz zu Dawit-Garedscha (7. Tag) an allen steilen Stellen vorhanden. Die Wanderungen sind alle relativ leicht bis mittelschwer, Schwindelfreiheit ist nicht erforderlich, da alle wirklich „kritischen“ Partien abgesichert sind.
Touren im Nationalpark (Tag 11) werden zusätzlich von einem Nationalparkguide begleitet. Die maximale Strecke der Wanderungen liegt bei ca. 10-13 km. Ihre Dauer pendelt bei den reinen Wanderungen zwischen ca. 3 bis 6,5 Std., bei den Besichtigungswanderungen zwischen 1,5 und 3 Stunden. Die Höhendifferenzen der Wanderungen betragen im Regelfall 100 bis 350 Höhenmeter; eine mittelschwere Wanderung (Tag 11) überwindet bis zu 500 Höhenmeter sowohl Auf- als auch Abstieg (ca. 30 Min. steiler Abstieg!). Wanderstöcke können hier eine gute Hilfe sein! Schwindelfreiheit ist nicht erforderlich.

Unterkunft
Einen Reiz dieser Reise machen sicher auch die sehr unterschiedlichen Unterkünfte aus. In Tbilisi fiel die Wahl auf ein 3*-Hotel (Landeskategorie) in ruhiger Lage nahe dem Stadtzentrum. In Batumi, am Schwarzen Meer, übernachten wir in einem netten, familiengeführten 2*-Hotel.
In Kasbegi und Telawi sind wir in Privatunterkünften bei Familien zu Gast. Georgische Häuser sind oft sehr groß. So können die privaten Gastgeber mehrere Zimmer anbieten. In Ausnahmefällen wird unsere Reisegruppe auf zwei benachbarte Häuser aufgeteilt. Die Unterkünfte sind sauber, einfach (vor allem die Unterkunft in Kasbegi), aber gemütlich. Je nach Gruppengröße teilen sich mehrere Personen ein Bad. Die georgische Gastfreundschaft ist legendär. Sie werden sie beim Essen in den Privatunterkünften erleben, wo die Gastgeber Sie mit opulenten Mahlzeiten verwöhnen.
In Bakuriani ist die Gruppe ebenfalls in einem privaten Gasthaus untergebracht. Hier verfügt jedes Zimmer über ein eigenes Bad. Sehr reizvoll gelegen im Tal in der Nähe des Kura-Flusses ist das familiengeführte Hotel in Wardsia (alle Zimmer mit privatem Bad).

Halbes Doppelzimmer
Bei dieser Reise können Sie sich für ein halbes Doppelzimmer entscheiden. Sie teilen sich das Zimmer mit einem gleichgeschlechtlichen Mitreisenden (mit getrennten Betten). Sollte sich bis 4 Wochen vor Reisebeginn kein/e Zimmerpartner/in finden, zahlen Sie bei dieser Reise den halben Einzelzimmer- Zuschlag.

Verpflegung
Im Preis enthalten ist 7x Vollpension (Frühstück, Picknick/Lunchpaket, Abendessen), 5x Halbpension (Frühstück und Abendessen), 2x nur Frühstück. Beim Frühstück wird in kleineren Unterkünften ein Frühstückstisch für die Gruppe gedeckt, in größeren Unterkünften gibt es Frühstücksbuffets. Das Abendessen wird in den Unterkünften und in Restaurants eingenommen. Es werden dabei georgische Spezialitäten auf den Tisch kommen. In der Regel stehen mehrere Vorspeisen zur Auswahl, gefolgt von warmen Gerichten. Zum Abschluss warten meist Obst oder Kuchen. Sonderwünsche bezüglich des Essens (wie z.B. vegetarische Kost) leiten wir gerne weiter. Bitte teilen Sie uns diese mit Ihrer Reiseanmeldung mit. Erwarten Sie keine vegetarischen Hauptspeisen, wie Sie es in westlichen Restaurants gewohnt sind, aber zumindest viele der Vorspeisen sind von Haus aus gut für Vegetarier geeignet. Für das Picknick auf den Wanderungen stellt sich nach dem Frühstück jede/r seine Lunchbox selbst zusammen. Dafür ist es praktisch eine Aufbewahrungsdose/ Brotdose mitzubringen. Bewusst haben wir an einigen Tagen auf Vollverpflegung verzichtet, damit Sie auf kulinarische Entdeckungstour gehen können. Natürlich gibt Ihre Reiseleiterin hierzu gerne Tipps. Unterwegs besteht immer wieder die Möglichkeit Tagesverpflegung und Wasser(kanister) einzukaufen oder Wasser aus den zahlreichen Quellen abzufüllen. Hierzu erhalten Sie als Willkommensgeschenk eine Trinkflasche.

Klima
Aufgrund der vielgestaltigen Landschaftsstruktur Georgiens im Wechsel von Gebirgen, Hügelländern und Tieflagen sind Aussagen zum Klima nicht pauschal zu treffen. Grob generalisiert kann das Klima im Land als mediterran angesprochen werden. Der Große Kaukasus im Norden und der Kleine Kaukasus im Süden sind wichtige Klima beeinflussende Riegel gegenüber den Hitze- oder Kälte- Extremen der nördlich oder südlich gelegenen Nachbarländer. Das Schwarze sowie das Kaspische Meer im Westen bzw. Osten mildern das Klima zusätzlich.
Die Niederschlagsneigung nimmt von Westen nach Osten deutlich ab. Der Westen und Südwesten des Landes am Schwarzen Meer ist von subtropischem Klima mit milden Wintern und feuchtwarmen Sommern geprägt. Der August ist dort mit 28°C im Mittel der wärmste Monat. Während im Westen noch 1200-2500 mm Niederschlag im Jahr fallen können, sind es in der Mitte des Landes unter kontinentalen Klimaeinflüssen mit kalten Wintern und heißen Sommern nur noch 400-600 mm.
Im Tiefland der Mtkwari-Niederung im Osten fällt der Niederschlag mit 200-300 mm im Jahr noch spärlicher aus, so dass dort karges Steppenland das Landschaftsbild prägt.
Das Klima im Großen Kaukasus kann als alpin bezeichnet werden.
Umfangreiche und differenzierte Informationen zum Klima in Georgien bietet Ihnen im Internet folgende Seite aus der Schweiz http://www.iten- online.ch/klima/europa/georgien/georgien.htm

Straßenverhältnisse/Transfers im Land
Die Straßenverhältnisse (Dichte und Ausbau) haben sich in den letzten Jahren sehr verbessert. Einige Straßen, die wir befahren werden, wurden erst vor kurzer Zeit für die allgemeine Fahrzeugnutzung fertig gestellt. Im Vergleich zu früher ist man auf den Hauptstraßen sehr viel schneller unterwegs. Aber auch hier gilt es zu beachten, wie gut die Straßen über den Winter kommen.
Nebenstraßen sind oft nicht oder schlecht befestigt und eine Herausforderung für die Busse und Autos. Unsere Fahrer kennen die Straßen sehr gut und auch die Fahrzeuge sind auf die jeweiligen Straßenverhältnisse abgestimmt. Bei Individualfahrten gilt, sich immer vorher genau nach den Straßenverhältnissen zu erkundigen. Fast alle Straßenschilder sind neben georgischer auch in englischer Sprache und Schrift ausgezeichnet.

Einreise
Einreise: Für die Einreise benötigen Gäste mit deutscher Staatsangehörigkeit den Reisepass. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein.

Impfungen
Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen werden die Standardimpfungen (Polio, Tetanus, Diphterie), ggf. Hepatitis A und B. Wir empfehlen einige Wochen vor Abreise aktuelle Informationen bei den Tropeninstituten einzuholen.

Die Durchführung der Reise erfolgt mit einem befreundeten Veranstalter.

Termine und Preise

Samstag 14.08. – Sonntag 29.08.2021
2.490,- € pro Person im Doppelzimmer

Samstag 11.09. – Sonntag 26.09.2021
2.390,- € pro Person im Doppelzimmer

Einzelzimmerzuschlag: 220,- €
Halbes Doppelzimmer: 110,- €
(wird bei Gegenbuchung erstattet)

Rail&Fly: 85,- €

Bei dieser Reise können Sie sich für ein halbes Doppelzimmer entscheiden. Sie teilen sich das Zimmer mit einem gleichgeschlechtlichen Mitreisenden (selbstverständlich mit getrennten Betten). Sollte sich bis 4 Wochen vor Reisebeginn kein/e Zimmerpartner/in finden, zahlen Sie bei dieser Reise den halben Einzelzimmer-Zuschlag.

Wir sind gesetzlich verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise allgemein nicht geeignet ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Bitte sprechen Sie uns im Einzelfall gern an.

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Der Volcanoes-Nationalpark liegt im Nordwesten Ruandas. Er umfasst ca. 160 km2 Regenwald und beheimatet fünf der acht Vulkane in den Virunga-Bergen, nämlich Karisimbi, Bisoke, Muhabura, Gahinga und Sabyinyo.

Der Volcanoes Nationalpark grenzt an den Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo und den Mgahinga-Gorilla-Nationalpark in Uganda. Er ist weit bekannt als Heimat der Berggorillas und der Goldmeerkatze und als Stützpunkt der Primatenforscherin Dian Fossey. Die Geschichte der Dian Fossey wird eindrücklich im Film „Gorillas im Nebel‘“ dargestellt

Der Victoriasee liegt im Osten Afrikas; er ist Teil der Staaten Uganda, Kenia und Tansania. Der Victoriasee ist der drittgrößte See der Welt und der zweitgrößte Süßwassersee und hat eine Küstenlinie von 3450 km, davon liegen 1750 km in Tansania, 1150 km in Uganda und 550 km in Kenia. Die Oberfläche beträgt ca. 69.000 km2, er ist also in etwa so groß wie Bayern oder Irland.

Der Victoriasee wurde 1858 vom britischen Entdecker John Hanning Speke für die westliche Welt entdeckt und nach der damaligen britischen Königin Victoria benannt. 1875 umrundete Henry Morton Stanley auf seinem Schiff Lady Alice den See.

Im Victoriasee leben neben zahlreichen Flusspferden über 250 Fischarten, davon besonders viele Buntbarscharten.

Das Kandt-Haus-Museum in Kigali informiert über die Geschichte Ruandas zur Zeit der deutschen Kolonialverwaltung. Hier lebte der erste deutsche Einwohner und Begründer Kigalis, Richard Kandt.

Das Museum gibt u.a. anhand von Fotos Einblicke in das Leben und die Traditionen Ruandas um 1900. Das Konzept und die Umwandlung des Kandt-Hauses sind ein Beispiel für die fruchtbare Kooperation deutscher und ruandischer Historiker und Wissenschaftler.

Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.museum.gov.rw/index.php?id=75

Das Kigali Genocide Memorial ist eine Gedenkstätte in Gisozi in Ruanda nahe der Hauptstadt Kigali, (ca. 3 km vom Stadtzentrum entfernt) die an den Völkermord in Ruanda von 1994 erinnert. Im ganzen Land existieren ca. 200 Einrichtungen dieser Art.

Die Ausstellung dient der Erinnerung und Aufarbeitung des Genozids und erhellt die Vorgeschichte, wie es dazu kommen konnte. Der Besuch berührt zutiefst. Fotos und Original-Erinnerungsstücke aus der Zeit des Genozids gehen nahe. Für Kinder würden wir den Besuch nicht empfehlen.

Ziwa Rhino Sanctuary

Das Ziwo Rhino Sanctuary ist die Heimat der einzigen wilden Nashörner in Uganda. Das Nashorn- Wiederansiedlungsprojekt war ein Projekt des Rhino Fund Uganda und der Uganda Wildlife Authority und liegt 176 km nördlich von Kampala auf dem Gulu Highway in Richtung Murchison Falls.

Ziwa ist der einzige Ort, an dem Sie in Uganda Nashörner in freier Wildbahn sehen können. Gegenwärtig leben in dem Schutzgebiet zweiunddreißig) südliche Breitmaulnashörner (Stand 11/21). Das Schutzgebiet erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Touristen; für Nashorn-Trekking, Shoebill Trek und Kanufahrten, Vogelbeobachtungen, Nachtwanderungen und leichte Wanderungen.

Der Queen Elizabeth Nationalpark wurde 1952 gegründet, er ist einer der ältesten Nationalparks Afrikas und bekannt für seine große Artenvielfalt. Seinen Namen erhielt der Queen Elizabeth Nationalpark erst zwei Jahre nach seiner Gründung, als 1954 Königin Elizabeth den bis dato als Kazinga Nationalpark bekannten Park besuchte.

Der Queen-Elizabeth Nationalpark ist über 1970 km2 groß, er bietet sehr vielseitige Landschaften von Savanne über tropischen Regenwald bis hin zu Seen und Flüssen. Im Norden schließt sich das Ruwenzori-Gebirge an, das sich auf teilweise über 5000 Meter Höhe befindet.

Im Queen Elizabeth Nationalpark leben mehr als 100 Säugetier- und mehr als 600 Vogelarten; er ist ein Paradies für Naturliebhaber und Tierbeobachter.

Murchison Falls Nationalpark

Der Murchison Falls Nationalpark ist der älteste Nationalpark und mit einer Fläche von ca. 3870 km2 gleichzeitig auch der größte. Er wurde bereits 1952 gegründet um die Savannenlandschaft an den Murchison Falls des Viktoria-Nils zu schützen. Er liegt 500 bis 1292 m über dem Meeresspiegel.

Der Nationalpark wird vom Nil in zwei Abschnitte geteilt. Die Murchison Wasserfälle liegen im westlichen Teil des Nationalparks und stürzen imposant durch eine nur wenige Meter breite Schlucht über 40 Meter in die Tiefe.

Der tropisch-feuchte Rabongo Forest beheimatet etwas weniger Tiere und liegt im südlichen Teil, hier befinden sich zahlreiche Eisenbäume. Insgesamt wird der Murchison Falls Nationalpark von offenem Grasland, Savannen- und Hügellandschaften und Sümpfen geprägt.

Der nördliche Teil des Parks ist prädestiniert für aufregende Safarifahrten, bei denen Sie u.a. häufig Elefanten, Giraffen, Löwen und Leoparden beobachten können und natürlich zahlreiche Antilopenarten.

Bei Bootssafaris am Fuß der Murchison Fälle haben Sie die Chance auf Sichtungen von Krokodilen, vielen Wasservögel und Flusspferden

Der Lake Mburo Nationalpark liegt in der Nähe der Stadt Mbara im Südwesten Ugandas. Er ist mit ca. 260 km2 der kleinste Nationalpark Ugandas. Trotzdem schützt er einen tierreichen Lebensraum mit Impalas, Topis, Oribis, Defassa-Wasserböcken und Sitatungas. Einige wenige Leoparden leben sehr zurückgezogen, ebenso Streifenschakale und Tüpfelhyänen. In den Seen im Park leben Flusspferde und Krokodile.

Da im Lake Mburo Nationalpark keine Löwen leben eignet er sich gut für Walking Safaris mit erfahrenen Rangern.

Die Landschaft ist geprägt von Akazienwäldern, Sümpfen, kleinen Seen und offenem Grasland. Er wurde nach dem Laku Mburo, dem größten der Seen, benannt. Von Felsen und Hügeln haben Besucher wunderbare Aussichten. Im Weideland der Hima-Hirten, das direkt an den Nationalpark grenzt, weiden die beeindruckenden Ankole Rinder.

Die Verwaltung des Lake Mburo Nationalparks bindet die Einwohner in touristische Projekte ein und gibt ihnen so die Möglichkeit an den Einnahmen zu partizipieren.

Der Albert-See in Uganda

Der Lake Albert gehört zu den großen afrikanischen Seen. Er wurde vom britischen Entdecker Sir Samuel Baker 1864 nach Prinz Albert, dem Ehemann von Königin Victoria benannt.

Der Albert-See liegt auf der Grenze von Uganda zur Demokratischen Republik Kongo, er hat eine Wasserfläche von ca. 5.300 km2 und eine mittlere Tiefe von 25 Metern. Der Lake Albert gilt mit mehr als 45 Fischarten als das fischreichste Gewässer in ganz Afrika.

Reisende können an seinen Ufern Aktivitäten wie Mountainbike-Touren, Wanderungen, Reitausflüge oder Ausflüge per Quad unternehmen.

Das ca. 25 km2 große Mabamba-Feuchtgebiet liegt in einer weitgehend verlandeten Bucht des Victoria-Sees und ist für einen Tagesausflug bequem von Entebbe oder Kampala aus zu erreichen.

Highlight der mit Papyrus bewachsenen Sümpfe ist der ca. 1,20m große Schuhschnabel, der einem Storch ähnelt – insgesamt sind ca. 260 Vogelarten in den Mabamba Swamps nachgewiesen worden.

Halten Sie bei einer Boots-Exkursion Ausschau nach Goliathereihern, Papyruswürgern, Senegalschwalben und Witwen-Pfeifgänsen

Der Bwindi Impenetrable Nationalpark liegt im Grenzgebiet zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo im Bezirk Kanungu. Er wurde 1991 zum Schutz der seltenen und vom Aussterben bedrohten Berggorillas eingerichtet. Nahezu der gesamte Nationalpark ist mit dichtem Regenwald bewachsen. Über 350 Vogelarten und ca. 120 Säugetierarten sind hier zu finden.

Der Bwindi-Impenetrable-Nationalpark gilt als eines der weltweit wichtigsten Ziele für Gorilla- Tracking. Aufgrund seiner großen ökologischen Vielfalt gehört der Park seit 1994 zum UNESCO- Welterbe. Bwindi bietet dem Reisenden ein außergewöhnliches und einzigartiges Erlebnis; er beherbergt 35 bekannte Gorillagruppen, von denen jedoch nur 17 für Forschungszwecke habituiert und für den Tourismus geöffnet wurden. (Stand 11/21)

Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von 321 km2 und hat vier Sektoren für Gorilla- Trekking und Gorilla-Ansiedlung. Dazu gehören der Nkuringo-Sektor, Buhoma, Rushaga und Ruhija.

Der 1898 gegründete Botanische Garten Entebbe liegt am Nordufer des Viktoriasees praktisch am Äquator auf einer Höhe von 1134 Metern und erstreckt sich auf einer Fläche von über 40 Hektar.

1998 wurde der Garten saniert und bietet schöne Spaziergänge vorbei an Pflanzenarten der tropischen, subtropischen und gemäßigten Zonen. Oft sind die schönen Colobusaffen zu beobachten und auch für erste Vogelbeobachtungen ist der Botanische Garten von Entebbe ideal.

Der Eingang befindet sich in der Nähe des Botanical Beach Hotels.