Kolumbien
Faszination Kolumbien
Kleingruppenreise, 13 Tage, ab/bis Bogotá
Termin: garantierte Termine
Preis : ab 1.589,- €

Faszination Kolumbien

Kleingruppenreise 13 Tage,  ab/bis Bogotá

BOGOTA – VILLA VIEJA – SAN AGUSTIN – POPAYAN – CALI – CARTAGENA – BOGOTA

Kolumbien, ein Land mit langer Historie und reicher Natur lädt Sie zum Entdecken ein.

In 13 Tagen lernen Sie nicht nur spannende Kolonialstädte kennen, Sie besuchen auch die einzigartige Salzkathedrale in Zipaquira, erfahren, wie Kaffee angebaut wird und besuchen einen Indianermarkt, auf dem sich die Guambino Indianer in ihren prachtvollen Trachten treffen.

Die Tatacoawüste bezaubert mit ihren Gesteinsformationen, riesigen Kakteen, Gräben und Kanälen.

Sie erforschen die archäologischen Stätten von San Agustín, besuchen schwefelhaltige Quellen und die Hauptstadt des Salsa-Tanzes, Cali.

In einer der schönsten Kolonialstädte an der Karibikküste, Cartagena, bummeln Sie durch die historische Altstadt, haben vom Kloster La Popa einen unbeschreiblichen Weitblick über die Stadt und das karibische Meer und haben am vorletzten Tag der Reise die Möglichkeit auf der Rosario Insel El Encanto selbst in die Fluten der Karibik zu springen.

Kleingruppenreise, 13 Tage, ab/bis Bogotá, min 2, max. 14 Teilnehmer

ab 1.589,- €
pro  Person im Doppelzimmer
EZ-Zuschlag 504,- €

Höhepunkte:

  • Besuch der Altstadt von Bogotá
  • Das Goldmuseum und das Boteromuseum in Bogotá
  • Besuch in der Kaffeezone Kolumbiens
  • Der Indianermarkt in Silvia
  • Die „weiße Stadt“ Popayán
  • Der Archäologische Park in San Agustín, UNESCO-Weltkulturerbe
  • Wunderschönes Cartagena
  • Tag zur freien Verfügung in Cartagena mit zahlreichen Ausflugsoptionen
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1. Tag: Individuelle Ankunft in Bogotá

Bienvenidos – herzlich willkommen in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá.
Am Flughafen werden Sie herzlich empfangen, anschließend bringt Ihr Transfer Sie in Ihr Hotel.

Ihr Hotel:
Mittelklasse: Hotel B3 Virrey o.ä.
Komfortklasse: Hotel Cité o.ä.

Übernachtung mit Frühstück

2. Tag: Besuch auf dem Markt und im Gold- und Botero-Museum

Heute geht es früh los: Im Herzen der Stadt finden Sie den Markt Paloquemao mit seinem Blumenmarkt, seinen Früchten, Kräutern, Fischen und Meeresfrüchten, Haushaltswaren und vielem mehr. Tauchen Sie ein in diese Welt der Düfte und Aromen und probieren Sie an einem der Essensstände einmal die lokalen Gerichte der Stadt.

Anschließend geht es weiter in das koloniale und historische Zentrum La Candelaria. Sie spazieren durch die engen, teils gepflasterten Gassen. Auf dem Hauptplatz finden Sie die Statue des Freiheitskämpfers Simon Bolivar, die umringt ist von der Kathedrale, der Kapelle del Sagrario, dem Kapitol und verschiedenen Regierungs- gebäuden. Im Goldmuseum bewundern Sie einen Teil der über 38.000 Exponate und im Botero-Museum die Malereien und teils überaus üppigen Skulpturen des Künstlers. Danach fahren Sie zwischen den beiden Hausbergen Bogotás bis hinauf zur Statue von Guadalupe. Von hier aus haben Sie einen überwältigenden Blick auf die Stadt. Der Rest des Tages steht zu Ihrer freien Verfügung.

Ihr Hotel:
Mittelklasse: Hotel B3 Virrey o.ä.
Komfortklasse: Hotel Cité o.ä.

Übernachtung mit Frühstück

3. Tag: Die Salzkathedrale von Zipaquirá und die Lagune von Guatavita

Ca. 1 Fahrtstunde von Bogotá entfernt befindet sich die unterirdische Salzkathedrale Zipaquirá auf 2.750 Metern Höhe. Sie gehen durch das salzhaltige Gewölbe entlang der 14 Stationen des Kreuzweges Jesu Christi, die durch ein Tunnelsystem miteinander verbunden sind. Fast magisch wirkt das tiefblaue, graue oder silbrige Licht, mit dem die Gänge erleuchtet sind. Der Höhepunkt des Besuches ist die dreischiffige, 120 Meter lange Kathedrale mit dem 16 Meter hohen beleuchteten Kreuz aus Salz.

Weiter geht es bis auf über 3000 Meter Höhe zum Eingang der legendären Lagune von Guatavita. Vom Eingang spazieren Sie ca. 1⁄2 Stunde über einen Pfad zur Lagune. Laut einer Legende brachte jeder neue junge Herrscher der Muisca (Chibcha Stamm) eine Opfergabe zu Ehren des Sonnengottes in die Lagune. Der Körper des Herrschers war mit feinstem Goldstaub bedeckt; er fuhr auf einem Floss hinaus in die Lagune und sprang in das Wasser, woraufhin der Goldstaub sich löste und das Opfer erbracht war.

Noch einmal geht es weiter, auf einer nicht asphaltierten Straße in die zauberhafte Bergwelt bis zu einem kleinen Bauernhof, wo Sie zu Mittag essen (inkludiert).
Auf der Rückfahrt halten Sie an einem der vielen Essensstände und können eine Arepa, ein Maisbrötchen, probieren.

Ihr Hotel:
Mittelklasse: Hotel B3 Virrey o.ä.
Komfortklasse: Hotel Cité o.ä.

Übernachtung mit Frühstück

4. Tag: Flug nach Neiva – Villavieja – Tatacoa-Wüste

Am Morgen fahren Sie zum Flughafen und nehmen den Flug nach Neiva. Anschließend fahren Sie nach Villavieja und lernen das 1550 gegründete Dorf bei einem Spaziergang kennen. Sie schauen bei einer Familie vorbei, die in einem Rundofen köstliche Kräcker zubereitet, die in ganz Kolumbien begehrt sind. Im Anschluss besuchen Sie das private Totumo Museum und werden staunen, was alles aus Totumo gefertigt werden kann. Am späten Nachmittag fahren Sie mit einem Moto-Taxi gemütlich zum Eingang der Tatacoa-Wüste und machen eine kleine Wanderung in dieser beeindruckenden Landschaft mit großen Kakteen, Gräben und Kanälen.

Ihr Hotel:
Mittel- und Komfortklasse: Hotel Boutique Yararaka o.ä.

Übernachtung mit Frühstück

5. Tag: Villa Vieja – San Agustín, ca. 270 km

San Agustín ist ein kleiner Ort in der Nähe der Anden, das durch zahlreiche Felsskulpturen und mystische Figuren geworden ist, die aus der Zeit von 100 bis 1200 nach Christus stammen. Die größten Sammlungen befinden sich im archäologischen Park von Agustín.

Ihr Hotel:
Mittel- und Komfortklasse: Akawanka Lodge o.ä.,

Übernachtung mit Frühstück

6. Tag: Besuch auf der Kaffee-Finca und im archäologischen Park

Am Vormittag steht Genuss auf dem Programm – beim Besuch einer Kaffee-Finca lernen Sie den Prozess der Kaffeetrocknung und – röstung kennen, bevor Sie am Nachmittag den archäologischen Park de los Idolos, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, besuchen.

Ihr Hotel:
Mittel- und Komfortklasse: Akawanka Lodge o.ä.

Übernachtung mit Frühstück

7. Tag: San Agustín – Popayan, ca. 135 km

Heute geht die Fahrt weiter nach Popayan. Die Fahrt dauert ca. 6 Stunden; auf dem Weg passieren Sie den Nationalpark Puracé, der sich auf einer Höhe von 2.500m bis 5.000m erstreckt. Die hügelige Landschaft ist durchzogen von Schluchten und Wasserläufen. Auch Vulkanberge befinden sich hier, aus deren Kratern noch Rauchsäulen aufsteigen. In der Nähe des Dorfes Coconuco besuchen Sie die schwefelhaltigen Quellen „Termales Aguas Hirviendos“.

Ihr Hotel:
Mittelklasse: Hotel La Plazuela o.ä.
Komfortklasse: Hotel Dann Monasterio o.ä.

Übernachtung mit Frühstück

8. Tag: Besuch des Indiomarktes in Silvia

Auf dem lebendigen Markt in Silvia trifft sich eine bunte Mischung aus Guambiano- und Paeces-Indianern, Nonnen und Touristen. Es wird gefeilscht und gehandelt. Die Guambino-Indianer gelten als die ältesten Ureinwohner Kolumbiens und pflegen auch heute noch ihre eigene Sprache. Die traditionelle Kleidung der Männer besteht aus einem blauen Rock, dunklem Poncho, einem orangefarbenen Halstuch und einem grauen Hut. Die Frauen tragen weite Röcke und blaue Tücher sowie meist Perlenketten. Blau symbolisiert hier den Kosmos und schwarz die Mutter Erde.

Nachmittags kehren Sie nach Popayan zurück und lernen das koloniale Zentrum kennen.

Ihr Hotel:
Mittelklasse: Hotel La Plazuela o.ä.
Komfortklasse: Hotel Dann Monasterio o.ä.

Übernachtung mit Frühstück

9. Tag: Popayan – Cali, ca. 158 km

Am Morgen fahren Sie weiter nach Cali, der Hauptstadt des Salsa. Cali ist eine lebhafte Großstadt mit historischem Zentrum und einer Vielzahl von Kirchen. Sie besuchen hier ein Projekt, das Kinder durch das Erlernen von Salsatanzen von der Straße holt.

Ihr Hotel:
Mittelklasse: Boutique Hotel San Antonio o.ä.
Komfortklasse: Hotel Obelisco o.ä.

Übernachtung mit Frühstück

10. Tag: Cali – Flug nach Cartagena, ca. 30 km

Nach dem Frühstück fahren Sie zum Flughafen und nehmen den Flug nach Cartagena. Dort angekommen werden Sie bereits erwartet und fahren zu Ihrem Hotel. Die schöne Stadt wurde 1533 von dem Spanier Pedro de Heredia gegründet und war lange Zeit Umschlagplatz für Güter und auch Sklaven. Erst im Jahr 1822 wurde Cartagena unabhängig. Heute ist die Altstadt eine wahre Perle der Geschichte.

Ihr Hotel:
Mittelklasse: Hotel Don Pedro de Heredia o.ä.
Komfortklasse: Hotel Bantu by Faranda Boutique o.ä.

Übernachtung mit Frühstück

11. Tag: In Cartagena – Kloster, Festung und die Altstadt

Der Vormittag steht zu Ihrer freien Verfügung. Am Nachmittag besuchen Sie die Festung San Felipe de Barajas, die das Bild der Stadt beherrscht. Anschließend besichtigen Sie die Altstadt mit ihrem gleichermaßen historischen und karibischen Flair. Am Ende besuchen Sie das Kloster San Pedro Claver, das dem gleichnamigen Mönch gewidmet ist. Er ist als „Apostel der Schwarzen“ bekannt, da er sein Leben im Dienst der Sklaven verbrachte, die aus Afrika hierhin gebracht wurden.

Ihr Hotel:
Mittelklasse: Hotel Don Pedro de Heredia o.ä.
Komfortklasse: Hotel Bantu by Faranda Boutique o.ä.

Übernachtung mit Frühstück

12. Tag: Tag zur freien Verfügung

Der heutige Tag steht zu Ihrer freien Verfügung.
Optional können Sie folgende Aktivitäten zubuchen:

Ausflug auf die Rosario-Insel El Encanto (ca. 8 Std. ):
Ihr Bus bringt Sie zum Hafen, wo Sie vom Haupt-Pier abfahren. Mit einem Motorschiff dauert die Fahrt ca. 45 Minuten, bis Sie die Insel El Encanto erreichen. An den Stränden mit kristallklarem Wasser können Sie schwimmen, schnorcheln oder einfach nur entspannen. Genießen Sie die karibische Sonne und lassen Sie es sich einfach gut gehen. Das Mittagessen ist heute inkludiert. Am Nachmittag kehren Sie nach Cartagena zurück.
(Hinweis: der Ausflug findet mit anderen internationalen Gästen und deutsch- oder englischsprachiger Reiseleitung statt).

Besuch von San Basilio de Palenque (ca. 4 Std.)
Das kleine Dorf wurde im 17. Jhd. von geflohenen Sklaven gegründet und wurde aufgrund seiner starken afrikanischen Traditionen im Jahr 2005 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Es gilt als die erste freie Stadt in Amerika. Von Cartagena aus erreichen Sie in ca 1 1⁄2 Std. das Dorf, um eine Gemeinde zu bewundern, in der die Wurzeln und Traditionen der Afro- Indianer erhalten und bewahrt wurden, darunter eine die kreolische Sprache Palenquero, Folkloretanz, die Küche, Kleidung, Frisuren und politische Organisation und soziale Struktur.

Trommelworkshop & Mangroven-Tour in La Boquilla (ca. 4h)
Nach ca. 30 min Fahrt erreichen Sie das Fischerdorf La Boquilla, wo die Menschen herzlich und gelassen sind. Sie befinden sich an einem Strandabschnitt auf einer schmalen Halbinsel, die vom Karibischen Meer umgeben wird. „La Boquilla“ kämpft gegen einen kulturellen Widerstand, um seine herkömmlichen Traditionen zu erhalten, dabei spielen die Trommeln eine entscheidende Rolle. Wir laden Sie ein auf diesen Trommeln zu spielen, um sich mit den typischen Rhythmen der Musik wie Cumbia, Mapalé und Champeta durch die Klänge der Trommeln zu verbinden.
Danach gehen Sie an Bord eines Dugout- Kanus und gleiten geräuschlos durch Tunnel in den dichten, uralten Mangrovenwäldern, die sich eine Zeit lang schlängeln, bevor Sie sich auf die ruhigen Bereiche des Sees begeben, der von Schwärmen von Reihern und Pelikanen bevölkert wird.

Bootstour mit Abendessen an Bord (ca.2h) – auf Gruppenbasis
Am Pier besteigen Sie eine Luxusyacht, auf der Sie ein 3-Gänge-Abendessen genießen, während Sie bei Sonnenuntergang durch die Bucht von Cartagena segeln. Stoßen Sie an auf diesen außergewöhnlichen kolumbianischen Abschied (2 Gläser Wein werden serviert)!
(Hinweis: Der Ausflug findet gemeinsam mit internationalen Reisenden statt, es befindet sich keine Reiseleitung an Bord, nur spanischsprachige Besatzung. Transfers vom/zum Pier sind privat.

Karibischer Tanzkurs (1 Std)
Die Kolumbianer leben die Musik, es gibt mehr als 200 verschiedene Rhythmen und es gibt für jeden einen Weg ihn zu tanzen. Wir laden Sie ein, die Grundschritte der Musik auszuprobieren, die Sie in Cartagena häufig hören werden: Cumbia – typisch kolumbianischer Rhythmus mit afrikanischer und indigener Herkunft; Salsa – tanzbare karibische Musik, die in New York ihren Ursprung hat; Vallenato – langsame und sehr narrative Musik; Merengue – abgeleitet von der dominikanischen Volksmusik, aber mit modernen Salsaklängen gemischt und Champeta – ein kulturelles Phänomen, das in den Straßen Cartagenas geboren wurde und Ihre Stimmung aufheizen wird!
(Hinweis: Eine Flasche Wasser inbegriffen. Transfers sind privat.)

Ihr Hotel:
Mittelklasse: Hotel Don Pedro de Heredia o.ä.
Komfortklasse: Hotel Bantu by Faranda Boutique o.ä.

Übernachtung mit Frühstück

13. Tag: Cartagena – Bogotá

Heute erfolgt der Transfer zum Flughafen und Ihr Rückflug nach Bogotá.

Von dort aus nehmen Sie den Rückflug nach Europa oder treten Ihre individuelle Verlängerung an.

In den Leistungen enthalten: 

  • 12 Übernachtungen im Doppelzimmer der gewählten Kategorie mit Frühstück
  • Mahlzeiten, Ausflüge und Eintritte gemäß Reiseverlauf
  • Transfers und Ausflüge mit lokaler deutschsprachiger wechselnder Reiseleitung
  • 24- Stunden-Notrufnummer
  • 1 Reiseführer Kolumbien pro Zimmer

Nicht in den Leistungen enthalten: 
Internationale Flüge, Flughafengebühren, nicht erwähnte Mahlzeiten und Getränke, persönliche Ausgaben, Trinkgelder, optionale Ausflüge, persönliche Reiseversicherung, individuelle Verlängerung.

Termine und Preise

KLeingruppenreise, min. 2, max. 14 Teilnehmer.

Preis pro Person im DZ bei allen Terminen

In Hotels der Mittelklasse: 1589,- €
im Einzelzimmer: 2.093,- €

In Hotels der Komfortklasse: 1929,- €
im Einzelzimmer 2.685,- €

Termine 2021
Dienstag, 10.08.2021 – Sonntag, 22.08.2021
Dienstag, 14.09.2021 – Sonntag, 26.09.2021
Dienstag, 19.10.2021 – Sonntag, 31.10.2021

Termine 2022
Dienstag, 09.11.2021 – Sonntag, 21.11.2021
Dienstag, 23.11.2021 – Sonntag, 05.12.2021

Inlandsflüge:
Bogota – Neiva, Cali – Cartagena und Cartagena – Bogotá ca. 480,- € p. P.
Flugpreise sind Tagespreise. Gern fragen wir für Sie die günstigsten Flugpreise zum gewünschten Reisetermin an.

Wir sind gesetzlich verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise allgemein nicht geeignet ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Bitte sprechen Sie uns im Einzelfall gern an.

Der Volcanoes-Nationalpark liegt im Nordwesten Ruandas. Er umfasst ca. 160 km2 Regenwald und beheimatet fünf der acht Vulkane in den Virunga-Bergen, nämlich Karisimbi, Bisoke, Muhabura, Gahinga und Sabyinyo.

Der Volcanoes Nationalpark grenzt an den Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo und den Mgahinga-Gorilla-Nationalpark in Uganda. Er ist weit bekannt als Heimat der Berggorillas und der Goldmeerkatze und als Stützpunkt der Primatenforscherin Dian Fossey. Die Geschichte der Dian Fossey wird eindrücklich im Film „Gorillas im Nebel‘“ dargestellt

Der Victoriasee liegt im Osten Afrikas; er ist Teil der Staaten Uganda, Kenia und Tansania. Der Victoriasee ist der drittgrößte See der Welt und der zweitgrößte Süßwassersee und hat eine Küstenlinie von 3450 km, davon liegen 1750 km in Tansania, 1150 km in Uganda und 550 km in Kenia. Die Oberfläche beträgt ca. 69.000 km2, er ist also in etwa so groß wie Bayern oder Irland.

Der Victoriasee wurde 1858 vom britischen Entdecker John Hanning Speke für die westliche Welt entdeckt und nach der damaligen britischen Königin Victoria benannt. 1875 umrundete Henry Morton Stanley auf seinem Schiff Lady Alice den See.

Im Victoriasee leben neben zahlreichen Flusspferden über 250 Fischarten, davon besonders viele Buntbarscharten.

Das Kandt-Haus-Museum in Kigali informiert über die Geschichte Ruandas zur Zeit der deutschen Kolonialverwaltung. Hier lebte der erste deutsche Einwohner und Begründer Kigalis, Richard Kandt.

Das Museum gibt u.a. anhand von Fotos Einblicke in das Leben und die Traditionen Ruandas um 1900. Das Konzept und die Umwandlung des Kandt-Hauses sind ein Beispiel für die fruchtbare Kooperation deutscher und ruandischer Historiker und Wissenschaftler.

Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.museum.gov.rw/index.php?id=75

Das Kigali Genocide Memorial ist eine Gedenkstätte in Gisozi in Ruanda nahe der Hauptstadt Kigali, (ca. 3 km vom Stadtzentrum entfernt) die an den Völkermord in Ruanda von 1994 erinnert. Im ganzen Land existieren ca. 200 Einrichtungen dieser Art.

Die Ausstellung dient der Erinnerung und Aufarbeitung des Genozids und erhellt die Vorgeschichte, wie es dazu kommen konnte. Der Besuch berührt zutiefst. Fotos und Original-Erinnerungsstücke aus der Zeit des Genozids gehen nahe. Für Kinder würden wir den Besuch nicht empfehlen.

Ziwa Rhino Sanctuary

Das Ziwo Rhino Sanctuary ist die Heimat der einzigen wilden Nashörner in Uganda. Das Nashorn- Wiederansiedlungsprojekt war ein Projekt des Rhino Fund Uganda und der Uganda Wildlife Authority und liegt 176 km nördlich von Kampala auf dem Gulu Highway in Richtung Murchison Falls.

Ziwa ist der einzige Ort, an dem Sie in Uganda Nashörner in freier Wildbahn sehen können. Gegenwärtig leben in dem Schutzgebiet zweiunddreißig) südliche Breitmaulnashörner (Stand 11/21). Das Schutzgebiet erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Touristen; für Nashorn-Trekking, Shoebill Trek und Kanufahrten, Vogelbeobachtungen, Nachtwanderungen und leichte Wanderungen.

Der Queen Elizabeth Nationalpark wurde 1952 gegründet, er ist einer der ältesten Nationalparks Afrikas und bekannt für seine große Artenvielfalt. Seinen Namen erhielt der Queen Elizabeth Nationalpark erst zwei Jahre nach seiner Gründung, als 1954 Königin Elizabeth den bis dato als Kazinga Nationalpark bekannten Park besuchte.

Der Queen-Elizabeth Nationalpark ist über 1970 km2 groß, er bietet sehr vielseitige Landschaften von Savanne über tropischen Regenwald bis hin zu Seen und Flüssen. Im Norden schließt sich das Ruwenzori-Gebirge an, das sich auf teilweise über 5000 Meter Höhe befindet.

Im Queen Elizabeth Nationalpark leben mehr als 100 Säugetier- und mehr als 600 Vogelarten; er ist ein Paradies für Naturliebhaber und Tierbeobachter.

Murchison Falls Nationalpark

Der Murchison Falls Nationalpark ist der älteste Nationalpark und mit einer Fläche von ca. 3870 km2 gleichzeitig auch der größte. Er wurde bereits 1952 gegründet um die Savannenlandschaft an den Murchison Falls des Viktoria-Nils zu schützen. Er liegt 500 bis 1292 m über dem Meeresspiegel.

Der Nationalpark wird vom Nil in zwei Abschnitte geteilt. Die Murchison Wasserfälle liegen im westlichen Teil des Nationalparks und stürzen imposant durch eine nur wenige Meter breite Schlucht über 40 Meter in die Tiefe.

Der tropisch-feuchte Rabongo Forest beheimatet etwas weniger Tiere und liegt im südlichen Teil, hier befinden sich zahlreiche Eisenbäume. Insgesamt wird der Murchison Falls Nationalpark von offenem Grasland, Savannen- und Hügellandschaften und Sümpfen geprägt.

Der nördliche Teil des Parks ist prädestiniert für aufregende Safarifahrten, bei denen Sie u.a. häufig Elefanten, Giraffen, Löwen und Leoparden beobachten können und natürlich zahlreiche Antilopenarten.

Bei Bootssafaris am Fuß der Murchison Fälle haben Sie die Chance auf Sichtungen von Krokodilen, vielen Wasservögel und Flusspferden

Der Lake Mburo Nationalpark liegt in der Nähe der Stadt Mbara im Südwesten Ugandas. Er ist mit ca. 260 km2 der kleinste Nationalpark Ugandas. Trotzdem schützt er einen tierreichen Lebensraum mit Impalas, Topis, Oribis, Defassa-Wasserböcken und Sitatungas. Einige wenige Leoparden leben sehr zurückgezogen, ebenso Streifenschakale und Tüpfelhyänen. In den Seen im Park leben Flusspferde und Krokodile.

Da im Lake Mburo Nationalpark keine Löwen leben eignet er sich gut für Walking Safaris mit erfahrenen Rangern.

Die Landschaft ist geprägt von Akazienwäldern, Sümpfen, kleinen Seen und offenem Grasland. Er wurde nach dem Laku Mburo, dem größten der Seen, benannt. Von Felsen und Hügeln haben Besucher wunderbare Aussichten. Im Weideland der Hima-Hirten, das direkt an den Nationalpark grenzt, weiden die beeindruckenden Ankole Rinder.

Die Verwaltung des Lake Mburo Nationalparks bindet die Einwohner in touristische Projekte ein und gibt ihnen so die Möglichkeit an den Einnahmen zu partizipieren.

Der Albert-See in Uganda

Der Lake Albert gehört zu den großen afrikanischen Seen. Er wurde vom britischen Entdecker Sir Samuel Baker 1864 nach Prinz Albert, dem Ehemann von Königin Victoria benannt.

Der Albert-See liegt auf der Grenze von Uganda zur Demokratischen Republik Kongo, er hat eine Wasserfläche von ca. 5.300 km2 und eine mittlere Tiefe von 25 Metern. Der Lake Albert gilt mit mehr als 45 Fischarten als das fischreichste Gewässer in ganz Afrika.

Reisende können an seinen Ufern Aktivitäten wie Mountainbike-Touren, Wanderungen, Reitausflüge oder Ausflüge per Quad unternehmen.

Das ca. 25 km2 große Mabamba-Feuchtgebiet liegt in einer weitgehend verlandeten Bucht des Victoria-Sees und ist für einen Tagesausflug bequem von Entebbe oder Kampala aus zu erreichen.

Highlight der mit Papyrus bewachsenen Sümpfe ist der ca. 1,20m große Schuhschnabel, der einem Storch ähnelt – insgesamt sind ca. 260 Vogelarten in den Mabamba Swamps nachgewiesen worden.

Halten Sie bei einer Boots-Exkursion Ausschau nach Goliathereihern, Papyruswürgern, Senegalschwalben und Witwen-Pfeifgänsen

Der Bwindi Impenetrable Nationalpark liegt im Grenzgebiet zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo im Bezirk Kanungu. Er wurde 1991 zum Schutz der seltenen und vom Aussterben bedrohten Berggorillas eingerichtet. Nahezu der gesamte Nationalpark ist mit dichtem Regenwald bewachsen. Über 350 Vogelarten und ca. 120 Säugetierarten sind hier zu finden.

Der Bwindi-Impenetrable-Nationalpark gilt als eines der weltweit wichtigsten Ziele für Gorilla- Tracking. Aufgrund seiner großen ökologischen Vielfalt gehört der Park seit 1994 zum UNESCO- Welterbe. Bwindi bietet dem Reisenden ein außergewöhnliches und einzigartiges Erlebnis; er beherbergt 35 bekannte Gorillagruppen, von denen jedoch nur 17 für Forschungszwecke habituiert und für den Tourismus geöffnet wurden. (Stand 11/21)

Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von 321 km2 und hat vier Sektoren für Gorilla- Trekking und Gorilla-Ansiedlung. Dazu gehören der Nkuringo-Sektor, Buhoma, Rushaga und Ruhija.

Der 1898 gegründete Botanische Garten Entebbe liegt am Nordufer des Viktoriasees praktisch am Äquator auf einer Höhe von 1134 Metern und erstreckt sich auf einer Fläche von über 40 Hektar.

1998 wurde der Garten saniert und bietet schöne Spaziergänge vorbei an Pflanzenarten der tropischen, subtropischen und gemäßigten Zonen. Oft sind die schönen Colobusaffen zu beobachten und auch für erste Vogelbeobachtungen ist der Botanische Garten von Entebbe ideal.

Der Eingang befindet sich in der Nähe des Botanical Beach Hotels.