Georgien
Das Land des Goldenen Vlieses

15 Tage Kleingruppenreise, ab/bis Frankfurt
Termin: garantierte Termine
Preis : ab 2.230,- €

Georgien – Das Land des Goldenen Vlieses

Kleingruppenreise 15 Tage,  ab/bis Frankfurt

FRANKFURT – TBILISI – MZCHETA – STEPANZMINDA – TELAWI – TBILISI – BATUMI – BORJOMI – WARDSIA – TBILISI- FRANKFURT

Entdecken Sie bei dieser Reise nach Georgien touristisches Neuland und uralte Kultur. Auf Wanderungen erleben Sie hochalpine Landschaften im Großen Kaukasus, ausgedehnte Wälder mit üppig-grünen Flussauen im Kleinen Kaukasus und Steppengebiet an der Grenze zu Aserbaidschan. Je nach Jahreszeit sehen Sie Wiesen voller Orchideen, Enzian oder seltene Vogelarten.

Im ostgeorgischen Kachetien ist der Weinanbau zuhause und natürlich dürfen Sie hier die edlen Tropfen kosten. Genießen Sie die legendäre georgische Gastfreundschaft bei unseren Privatunterkünften bei Familien auf dem Land – so manch ein Trinkspruch wird wohl auf dieser Reise fallen.

Bewundern Sie die feinen Goldschmiedearbeiten in der Schatzkammer des Historischen Museums in Tiflis, mit wunderbaren Fresken geschmückte Kirchen und Klöster, imposante Höhlenklöster, die bis zu 7 Etagen in die Erde gebaut wurden und immer wieder fantastische Ausblicke.

Am Schwarzen Meer bleibt Zeit zum Entspannen oder für Ausflüge auf eigene Faust in Hinterland, wie z. B. einem Besuch der Festung von Gonio oder eine Wanderung im Mtirala Nationalpark.

Die Mischung aus vielfältiger Natur, Jahrtausende alter Kultur und wahrer Gastfreundschaft macht den Reiz dieser Reise aus. Gern legen wir auf dem Weg eine Pause ein, um uns mit den stets freundlichen Georgiern zu unterhalten und so immer mehr über dieses interessante Land zu erfahren.

Aktivreise, Kleingruppe, 15 Tage, ab/bis Frankfurt (andere Flughäfen auf Anfrage), min. 6, max. 12 Teilnehmer, deutschsprachig geführt.

ab 2.230,- €
incl. Flug ab Frankfurt
pro  Person im Doppelzimmer
EZ-Zuschlag 240,- €

Höhepunkte:

  • Die Altstadt, Boulevards und Museen in Tbilisi (Tiflis)
  • Erleben Sie die Gastfreundschaft georgischer Familien
  • Mehrere ausgedehnte Wanderungen in faszinierender Landschaft
  • Die Höhlenklöster von Dawit – Garedscha und Wardsia
  • Zugfahrt von Tbilisi nach Batumi am Schwarzen Meer
  • Weinprobe in Kachetien
  • Bergseen und eine deutsche Siedlung im Kleinen Kaukasus
  • Freizeit am Schwarzen Meer in Batum
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1. Tag, Samstag: Anreise nach Tbilisi (Tiflis)

Sie fliegen von Frankfurt ab und erreichen Tbilisi am späten Abend. Nach einer ca. 30 – minütigen Fahrt kommen Sie in Ihrem zentral gelegenen Hotel an.

Übernachtung im 3*Hotel in Tbilisi mit Frühstück

2. Tag, Sonntag: Tradition und Moderne in Tbilisi

Ab Mittag entdecken Sie die Stadt bei einem Stadtrundgang und erhalten einen Einblick in die Jahrtausende alte Kultur Georgiens.
Sie besuchen die Altstadt mit ihren urigen Häusern und Läden, besichtigen die Antschis’chati – Kirche, die Sioni – Kathedrale sowie das Bäderviertel und die alte Karawanserei. Im historischen Museum bewundern Sie die filigrane Goldschmiedekunst in der Schatzkammer.
Mit einem stimmungsvollen Abendessen klingt der Tag aus (inkludiert)

Übernachtung im 3* Hotel in Tbilisi mit Frühstück

3. Tag, Montag: Alte Hauptstadt Mzcheta – Fahrt in den Großen Kaukasus – Festung Ananuri

Heute geht die Reise weiter nach Mzcheta, die alte Hauptstadt Georgiens und gleichzeitig religiöses Zentrum des Landes.
Hier besichtigen Sie die Swetizchoveli Kathedrale aus dem 11.Jhd., sowie die Dschwari-Kirche, die zum UNESCO – Weltkulturerbe gehört.
Weiter geht es entlang der alten Heerstraße nach Kasbegi (heute Stepanzminda) im Großen Kaukasus. Am Fuß der Berge und malerisch am Shinwali-Stausee liegt die Festung Ananuri, der Sie einen Besuch abstatten.
Sie überqueren den Kreuzpass auf fast 2.400m Höhe und stoßen weiter vor in die hochalpine Landschaft. Je nach Ankunftszeit haben Sie am späten Nachmittag die Möglichkeit den Ort Stepanzminda bei einem Spaziergang zu erkunden.

Übernachtung im Privatquartier, Abendessen, Übernachtung und Frühstück

4. Tag, Dienstag: Wanderung im Sno-Tal

Heute schnüren Sie die Wanderschuhe und entdecken bei einer ganztägigen, geführten Wanderung das Sno-Tal.
Talaufwärts wandern Sie im Tal in Richtung der Chaukh und des Dorfes Dshuta und haben von dort einen wunderbaren Blick auf die „Georgischen Dolomiten“ mit bis zu über 3.800 Metern hohen Gipfeln.
Wanderung: Dauer ca. 5-6 Stunden, Distanz ca. 12 km, Höhendifferenz ca. 400m

Übernachtung im Privatquartier in Stepanzminda, Abendessen, Übernachtung und Frühstück

5. Tag, Mittwoch: Wanderung zum Berg Kwemi Mta – Fahrt nach Telawi

Am frühen Morgen beginnt Ihre Wanderung zur 2.170m hoch auf dem Berg Kwemi Mta gelegenen Dreifaltigkeitskirche, die frei vor dem 5.047m hohen Vulkankegel des Berges Kasbeg steht. Genießen Sie dieses fantastische Panorama und verschnaufen Sie, bevor es zur beeindruckenden Darjal-Schlucht geht.
Dann verlassen Sie den Hohen Kaukasus und fahren über den Gombori-Pass nach Telawi. Hier speisen Sie am Abend mit kachetischem Wein bei Ihrer Gastfamilie in Telawi.
Wanderung: Dauer ca. 3 1/2 Std. mit Besichtigung der Kirche, Distanz ca. 6- 7 km, Höhendifferenz ca. 350m

Abendessen, Übernachtung und Frühstück im privaten Gästehaus in Telawi.
 

6. Tag, Donnerstag: Kirchen, Palast und Weinkeller

Heute besuchen Sie die Hauptsehenswürdigkeiten Kachetiens, u.a. die Akademie von Ikalto, die Kirche von Alaverdi und die drei kleinen Kirchen von Schuamta. Im Tschawtschawadse Palast in Zinandali mit dem dazugehörigen Landschaftsgarten erhalten Sie einen Eindruck des höfischen Lebens der Fürsten im 19. Jhd. bevor Sie in einem Weinkeller einen Einblick in die traditionelle Weinherstellung Georgiens erhalten – und natürlich fehlt hier auch eine Weinprobe nicht.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück in Ihrem privaten Gästehaus in Telawi.

7. Tag, Freitag: Das Höhlenkloster von Dawit-Garedscha

Von Telawi aus geht die Reise heute am frühen Morgen in die Steppenlandschaft nach Dawit-Garedscha.
Das Höhlenkloster Udabno erreichen Sie nach einer Wanderung. Von den freskengeschmückten Höhlen haben Sie einen weiten Blick in der Steppenlandschaft Aserbaidschans.
Danach kehren Sie in die Hauptstadt Tiflis zurück und können den Abend ganz nach eigenem Gusto gestalten.
Wanderung: Dauer ca. 2-3 Std. mit Besichtigung, davon sind ca. 40 Minuten ein steiler Aufstieg auf unbefestigten Wegen ohne Geländer, Distanz ca. 3 km, Höhendifferenz ca. 150 – 200m.

Übernachtung mit Frühstück im 3* Hotel in Tbilisi.

8. Tag, Samstag: Zugfahrt durch Westgeorgien nach Batumi, ca. 380 km

Heute geht es auf Schienen nach Westen!
Am Morgen, voraussichtlich um 08.00, verlässt Ihr Zug, der ähnlich einer modernen Regionalbahn ist, den Bahnhof von Tbilisi. Die ca. 5-stündige Fahrt führt Sie durch das subtropische Westgeorgien, in dem meist Zitrusfrüchte, Tee und Mais wachsen.
Am frühen Nachmittag erreichen Sie in Batumi das Schwarze Meer. Der Abend steht zu Ihrer freien Verfügung – wie wäre es mit einem Abendessen in einem Restaurant direkt am Meer?

Übernachtung mit Frühstück im 2* Hotel in Batumi.

9. Tag, Sonntag: Ein Tag am Schwarzen Meer

Der heutige Tag steht zu Ihrer freien Verfügung.
Nutzen Sie die Zeit zum Baden oder Entspannen oder spazieren Sie durch die Stadt. Vielleicht möchten Sie ja auf eigene Faust den botanischen Garten oder die römisch-byzantinische Festung besuchen?
Wer noch eine Wanderung im Hinterland unternehmen möchte kann optional ein Taxi bestellen und in den Mtirala Nationalpark fahren. Gern gibt Ihnen Ihre Reiseleitung weitere Tipps und Empfehlungen.

Übernachtung mit Frühstück im 2* Hotel in Batumi

10. Tag, Montag: Über Kutaissi in den Kleinen Kaukasus

Am Vormittag führt Sie der Weg nach Kutaissi, der zweitgrößten Stadt Georgiens. Hier besichtigen Sie die Akademie Gelati, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört und machen einen Abstecher zum farbenfrohen Markt. Unterwegs sehen Sie immer wieder Handwerker, die ihre Arbeiten wie Holzschnitzereien und Keramik anbieten – eine gute Gelegenheit, das eine oder andere Souvenir zu erstehen.
In Borjami probieren Sie das berühmte Heilwasser im Kurpark.

Übernachtung mit Frühstück im privaten Gästehaus bei Borjomi.

11. Tag, Dienstag: Wanderung in Nationalpark Borjomi-Kharagauli

Heute unternehmen Sie eine Wanderung in den mit Unterstützung des WWF und der deutschen Bundesregierung ins Leben gerufene Nationalpark Borjomi – Kharagauli, der sich auf ca. 76.000 Hektar erstreckt und eine abwechslungsreiche Flora und Fauna bietet. Die Rundwanderung beginnt an der Likani Ranger Station und führt durch Nadelwald bis auf den 1.446m hohen Chitakhevi Höhenrücken.
Danach fahren Sie zu Ihrer nächsten Unterkunft, einem familiengeführten Hotel direkt am Fluss im Tal von Wardsia.
Wanderung: Dauer ca. 4 Std., Distanz ca. 8 km, ca. 500 Höhenmeter Auf- und Abstieg (Ca. 30 Minuten steiler Abstieg!);

Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Familienhotel in Wardsia

12. Tag, Mittwoch: Festung Tmogwi – Wanderung zur Festung und zum Höhlenkloster Wardsia

Am Fuße der Festung Tmogwi, die durch ihre Lage als uneinnehmbar galt, beginnen Sie am Morgen Ihre mehrstündige Wanderung. Sie wandern zunächst zur Festung und dann durch Aprikosenhaine, Obstgärten und am Fluss entlang zum Höhlenkloster Wardsia. Danach bleibt Zeit, den Nachmittag in der schönen Umgebung zu genießen oder für eine weitere Wanderung zum Frauenkloster Semo – Wardsia.
Wanderung/Tmogwi: Dauer ca. 4 Std. Distanz ca. 10 km. Höhendifferenz ca. 200m
Wanderung/Semo-Wardsia: Dauer ca. 2 Std inkl. Besichtigung, Distanz ca. 4 km, Höhendifferenz ca. 100m.

Abendessen, Übernachtung und Frühstück im Familienhotel in Wardsia

13. Tag, Donnerstag: Wardsia – Seen im kleinen Kaukasus – Deutsche Siedlung Elisabethtal

Am Vormittag besichtigen Sie die berühmte Höhlenanlage Wardsia. Hier können Sie die bis zu 7 Stockwerke tief in den Stein geschlagenen Höhlen erkunden.

Ihr Rückweg nach Tbilisi führt über Akhalkalaki und Ninozminda nach Nord-Osten. Es geht durch das weite Hochland Javachetiens, vorbei an den Seen Saghamo und Paravani, die auf etwa 2.000 m liegen. Diese Straße ist erst wenige Jahre für Busse befahrbar und damit touristisch noch nicht sehr erschlossen.

In Asureti machen Sie einen kurzen Halt, um die ehemalige deutsche Siedlung Elisabethtal zu besuchen. Schwäbische Aussiedler bauten hier zwischen 1818 und 1841 typische Satteldachhäuser.

In Tbilisi angekommen, haben Sie einen freien Abend.
Fahrtzeit ca. 5 Stunden (ca. 270 km)
Besichtigung/Wardsia: Dauer ca. 1,5 – 2 Std. mit Besichtigung, Distanz ca. 1 km, Höhendifferenz ca. 100m (alle Wege sind, wo erforderlich, mit Geländer versehen)

Übernachtung mit Frühstück im 3*-Hotel in Tbilisi

14. Tag, Freitag: Tag zur freien Verfügung in Tbilisi

Bummeln Sie heute auf eigene Faust durch die Stadt, erforschen Sie die Altstadt oder den Rustaveli Boulevard.

Am Abend treffen Sie sich zum gemeinsamen Abschiedsessen in einem schönen Lokal.

Übernachtung im 3* Hotel in Tbilisi

15. Tag, Samstag: Rückflug

Heute nehmen Sie Abschied von Georgien.

Am frühen Morgen erfolgen der Transfer zum Flughafen und der Rückflug

In den Leistungen enthalten: 

  • Linienflug Frankfurt – Tbilisi hin und zurück (andere Abflughäfen auf Anfrage und ggf. gegen Aufpreis)
  • Zugfahrt von Tbilisi nach Batumi
  • Transfers in klimatisierten Kleinbussen und modernem Zug
  • 9 Übernachtungen im DZ mit Du/WC, davon 5 x im 3*-Hotel in Tbilisi, 2x in 2*-Hotel in Batumi (Landeskategorie) und 2x im Familienhotel in Wardsia
  • 5 Übernachtungen im DZ in Privatquartieren (evtl. teilen sich mehrere Personen ein Bad), je 2x in Stepazminda und Telawi und 1 x beo Borjomi
  • 10x Halbpension (je Frühstück und Abendessen), 3x Frühstück (in Tbilisi und Batumi)
  • Eintrittsgelder, Besichtigungen und geführte Wanderungen lt. Detailprogramm
  • Deutschsprachige Reiseleitung ab / bis Flughafen Tbilisi
  • Informationsmaterial
  • 1 Trinkflasche

Nicht in den Leistungen enthalten: 
Preiserhöhungen aufgrund geänderter Flugsteuern und Treibstoffzuschlägen, zusätzliche Mahlzeiten, alkoholische Getränke, sonstige private Ausgaben, Trinkgelder, persönliche Reiseversicherung.

Hinweise zur Reise
Schwierigkeitsgrad / Anforderungen
Für die Reise sollten Sie gut zu Fuß sein, um die 8 leichten bis mittelschweren Wanderungen zu bewältigen. Neben einer gewissen Grundkondition und Ausdauer ist Trittsicherheit erforderlich (d. h. sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem, unbefestigtem Untergrund). Auch die Besichtigungen der Höhlenklöster sind mit kurzen Wanderungen verbunden.
In Wardsia (8. Tag) sollte man für wenige ganz kurze Abschnitte keine Platzangst haben (im Tunnel/Geheimgang, der heute zum Teil völlig im Freien liegt und nur noch in Teilen geschlossen ist). Absicherungen sind hier im Gegensatz zu Dawit-Garedscha (7. Tag) an allen steilen Stellen vorhanden. Die Wanderungen sind alle relativ leicht bis mittelschwer, Schwindelfreiheit ist nicht erforderlich, da alle wirklich „kritischen“ Partien abgesichert sind.
Touren im Nationalpark (Tag 11) werden zusätzlich von einem Nationalparkguide begleitet. Die maximale Strecke der Wanderungen liegt bei ca. 10-13 km. Ihre Dauer pendelt bei den reinen Wanderungen zwischen ca. 3 bis 6,5 Std., bei den Besichtigungswanderungen zwischen 1,5 und 3 Stunden. Die Höhendifferenzen der Wanderungen betragen im Regelfall 100 bis 350 Höhenmeter; eine mittelschwere Wanderung (Tag 11) überwindet bis zu 500 Höhenmeter sowohl Auf- als auch Abstieg (ca. 30 Min. steiler Abstieg!). Wanderstöcke können hier eine gute Hilfe sein! Schwindelfreiheit ist nicht erforderlich.

Unterkunft
Einen Reiz dieser Reise machen sicher auch die sehr unterschiedlichen Unterkünfte aus. In Tbilisi fiel die Wahl auf ein 3*-Hotel (Landeskategorie) in ruhiger Lage nahe dem Stadtzentrum. In Batumi, am Schwarzen Meer, übernachten wir in einem netten, familiengeführten 2*-Hotel.
In Kasbegi und Telawi sind wir in Privatunterkünften bei Familien zu Gast. Georgische Häuser sind oft sehr groß. So können die privaten Gastgeber mehrere Zimmer anbieten. In Ausnahmefällen wird unsere Reisegruppe auf zwei benachbarte Häuser aufgeteilt. Die Unterkünfte sind sauber, einfach (vor allem die Unterkunft in Kasbegi), aber gemütlich. Je nach Gruppengröße teilen sich mehrere Personen ein Bad. Die georgische Gastfreundschaft ist legendär. Sie werden sie beim Essen in den Privatunterkünften erleben, wo die Gastgeber Sie mit opulenten Mahlzeiten verwöhnen.
In Bakuriani ist die Gruppe ebenfalls in einem privaten Gasthaus untergebracht. Hier verfügt jedes Zimmer über ein eigenes Bad. Sehr reizvoll gelegen im Tal in der Nähe des Kura-Flusses ist das familiengeführte Hotel in Wardsia (alle Zimmer mit privatem Bad).

Halbes Doppelzimmer
Bei dieser Reise können Sie sich für ein halbes Doppelzimmer entscheiden. Sie teilen sich das Zimmer mit einem gleichgeschlechtlichen Mitreisenden (mit getrennten Betten). Sollte sich bis 4 Wochen vor Reisebeginn kein/e Zimmerpartner/in finden, zahlen Sie bei dieser Reise den halben Einzelzimmer- Zuschlag.

Verpflegung
Im Preis enthalten ist 10x Halbpension mit Frühstück und Abendessen und 3x Übernachtung mit Frühstück.
Beim Frühstück wird (außer in den Hotels in Tbilisi und Batumi) meist ein gemeinsamer Frühstückstisch für die ganze Gruppe gedeckt.
Das Abendessen wird in den Unterkünften und in Restaurants eingenommen. Es werden dabei georgische Spezialitäten auf den Tisch kommen. In der Regel stehen mehrere Vorspeisen zur Auswahl, gefolgt von warmen Gerichten. Zum Abschluss warten meist Obst oder Kuchen.
Sonderwünsche bezüglich des Essens (wie z.B. vegetarische Kost) leiten wir gerne weiter. Erwarten Sie keine vegetarischen Hauptspeisen, wie Sie es in westlichen Restaurants gewohnt sind, aber zumindest viele der Vorspeisen sind von Haus aus gut für Vegetarier geeignet.
Bewusst haben wir an einigen Tagen auf Halb- oder Vollpension verzichtet, damit Sie allein auf kulinarische Entdeckungstour gehen können. Natürlich gibt Ihre Reiseleiterin hierzu gerne Tipps. Unterwegs besteht immer wieder die Möglichkeit Tagesverpflegung und Wasser(-kanister) einzukaufen oder Wasser aus den zahlreichen Quellen abzufüllen. Hierzu empfehlen wir die Mitnahme einer wiederverwendbaren Trinkflasche.

Klima
Aufgrund der vielgestaltigen Landschaftsstruktur Georgiens im Wechsel von Gebirgen, Hügelländern und Tieflagen sind Aussagen zum Klima nicht pauschal zu treffen. Grob generalisiert kann das Klima im Land als mediterran angesprochen werden. Der Große Kaukasus im Norden und der Kleine Kaukasus im Süden sind wichtige Klima beeinflussende Riegel gegenüber den Hitze- oder Kälte- Extremen der nördlich oder südlich gelegenen Nachbarländer. Das Schwarze sowie das Kaspische Meer im Westen bzw. Osten mildern das Klima zusätzlich.
Die Niederschlagsneigung nimmt von Westen nach Osten deutlich ab. Der Westen und Südwesten des Landes am Schwarzen Meer ist von subtropischem Klima mit milden Wintern und feuchtwarmen Sommern geprägt. Der August ist dort mit 28°C im Mittel der wärmste Monat. Während im Westen noch 1200-2500 mm Niederschlag im Jahr fallen können, sind es in der Mitte des Landes unter kontinentalen Klimaeinflüssen mit kalten Wintern und heißen Sommern nur noch 400-600 mm.
Im Tiefland der Mtkwari-Niederung im Osten fällt der Niederschlag mit 200-300 mm im Jahr noch spärlicher aus, so dass dort karges Steppenland das Landschaftsbild prägt.
Das Klima im Großen Kaukasus kann als alpin bezeichnet werden.
Umfangreiche und differenzierte Informationen zum Klima in Georgien bietet Ihnen im Internet folgende Seite aus der Schweiz http://www.iten- online.ch/klima/europa/georgien/georgien.htm

Straßenverhältnisse/Transfers im Land
Die Straßenverhältnisse (Dichte und Ausbau) haben sich in den letzten Jahren sehr verbessert. Einige Straßen, die wir befahren werden, wurden erst vor kurzer Zeit für die allgemeine Fahrzeugnutzung fertig gestellt. Im Vergleich zu früher ist man auf den Hauptstraßen sehr viel schneller unterwegs. Aber auch hier gilt es zu beachten, wie gut die Straßen über den Winter kommen.
Nebenstraßen sind oft nicht oder schlecht befestigt und eine Herausforderung für die Busse und Autos. Unsere Fahrer kennen die Straßen sehr gut und auch die Fahrzeuge sind auf die jeweiligen Straßenverhältnisse abgestimmt. Bei Individualfahrten gilt, sich immer vorher genau nach den Straßenverhältnissen zu erkundigen. Fast alle Straßenschilder sind neben georgischer auch in englischer Sprache und Schrift ausgezeichnet.

Einreise
Einreise: Für die Einreise benötigen Gäste mit deutscher Staatsangehörigkeit den Reisepass. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein.

Impfungen
Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen werden die Standardimpfungen (Polio, Tetanus, Diphterie), ggf. Hepatitis A und B. Wir empfehlen einige Wochen vor Abreise aktuelle Informationen bei den Tropeninstituten einzuholen.

Die Durchführung der Reise erfolgt mit einem befreundeten Veranstalter.

Termine und Preise

Samstag 28.08. – Samstag 11.09.2021
2.420,- € pro Person im Doppelzimmer

Samstag 19.09. – Samstag 03.10.2021
Samstag 09.10. – Samstag 23.10.2021
2.330,- € pro Person im Doppelzimmer

Einzelzimmerzuschlag: 240,- €
Halbes Doppelzimmer: 120,- €
(wird bei Gegenbuchung erstattet)

Rail&Fly: 85,- €

Halbes Doppelzimmer: 1⁄2 Einzelzimmerzuschlag, falls kein Zimmerpartner gefunden wird (bis max. 4 Wochen vor Abreise) zahlen Sie bei dieser Reise den halben Einzelzimmerzuschlag.

Wir sind gesetzlich verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise allgemein nicht geeignet ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Bitte sprechen Sie uns im Einzelfall gern an.

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Der Volcanoes-Nationalpark liegt im Nordwesten Ruandas. Er umfasst ca. 160 km2 Regenwald und beheimatet fünf der acht Vulkane in den Virunga-Bergen, nämlich Karisimbi, Bisoke, Muhabura, Gahinga und Sabyinyo.

Der Volcanoes Nationalpark grenzt an den Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo und den Mgahinga-Gorilla-Nationalpark in Uganda. Er ist weit bekannt als Heimat der Berggorillas und der Goldmeerkatze und als Stützpunkt der Primatenforscherin Dian Fossey. Die Geschichte der Dian Fossey wird eindrücklich im Film „Gorillas im Nebel‘“ dargestellt

Der Victoriasee liegt im Osten Afrikas; er ist Teil der Staaten Uganda, Kenia und Tansania. Der Victoriasee ist der drittgrößte See der Welt und der zweitgrößte Süßwassersee und hat eine Küstenlinie von 3450 km, davon liegen 1750 km in Tansania, 1150 km in Uganda und 550 km in Kenia. Die Oberfläche beträgt ca. 69.000 km2, er ist also in etwa so groß wie Bayern oder Irland.

Der Victoriasee wurde 1858 vom britischen Entdecker John Hanning Speke für die westliche Welt entdeckt und nach der damaligen britischen Königin Victoria benannt. 1875 umrundete Henry Morton Stanley auf seinem Schiff Lady Alice den See.

Im Victoriasee leben neben zahlreichen Flusspferden über 250 Fischarten, davon besonders viele Buntbarscharten.

Das Kandt-Haus-Museum in Kigali informiert über die Geschichte Ruandas zur Zeit der deutschen Kolonialverwaltung. Hier lebte der erste deutsche Einwohner und Begründer Kigalis, Richard Kandt.

Das Museum gibt u.a. anhand von Fotos Einblicke in das Leben und die Traditionen Ruandas um 1900. Das Konzept und die Umwandlung des Kandt-Hauses sind ein Beispiel für die fruchtbare Kooperation deutscher und ruandischer Historiker und Wissenschaftler.

Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.museum.gov.rw/index.php?id=75

Das Kigali Genocide Memorial ist eine Gedenkstätte in Gisozi in Ruanda nahe der Hauptstadt Kigali, (ca. 3 km vom Stadtzentrum entfernt) die an den Völkermord in Ruanda von 1994 erinnert. Im ganzen Land existieren ca. 200 Einrichtungen dieser Art.

Die Ausstellung dient der Erinnerung und Aufarbeitung des Genozids und erhellt die Vorgeschichte, wie es dazu kommen konnte. Der Besuch berührt zutiefst. Fotos und Original-Erinnerungsstücke aus der Zeit des Genozids gehen nahe. Für Kinder würden wir den Besuch nicht empfehlen.

Ziwa Rhino Sanctuary

Das Ziwo Rhino Sanctuary ist die Heimat der einzigen wilden Nashörner in Uganda. Das Nashorn- Wiederansiedlungsprojekt war ein Projekt des Rhino Fund Uganda und der Uganda Wildlife Authority und liegt 176 km nördlich von Kampala auf dem Gulu Highway in Richtung Murchison Falls.

Ziwa ist der einzige Ort, an dem Sie in Uganda Nashörner in freier Wildbahn sehen können. Gegenwärtig leben in dem Schutzgebiet zweiunddreißig) südliche Breitmaulnashörner (Stand 11/21). Das Schutzgebiet erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Touristen; für Nashorn-Trekking, Shoebill Trek und Kanufahrten, Vogelbeobachtungen, Nachtwanderungen und leichte Wanderungen.

Der Queen Elizabeth Nationalpark wurde 1952 gegründet, er ist einer der ältesten Nationalparks Afrikas und bekannt für seine große Artenvielfalt. Seinen Namen erhielt der Queen Elizabeth Nationalpark erst zwei Jahre nach seiner Gründung, als 1954 Königin Elizabeth den bis dato als Kazinga Nationalpark bekannten Park besuchte.

Der Queen-Elizabeth Nationalpark ist über 1970 km2 groß, er bietet sehr vielseitige Landschaften von Savanne über tropischen Regenwald bis hin zu Seen und Flüssen. Im Norden schließt sich das Ruwenzori-Gebirge an, das sich auf teilweise über 5000 Meter Höhe befindet.

Im Queen Elizabeth Nationalpark leben mehr als 100 Säugetier- und mehr als 600 Vogelarten; er ist ein Paradies für Naturliebhaber und Tierbeobachter.

Murchison Falls Nationalpark

Der Murchison Falls Nationalpark ist der älteste Nationalpark und mit einer Fläche von ca. 3870 km2 gleichzeitig auch der größte. Er wurde bereits 1952 gegründet um die Savannenlandschaft an den Murchison Falls des Viktoria-Nils zu schützen. Er liegt 500 bis 1292 m über dem Meeresspiegel.

Der Nationalpark wird vom Nil in zwei Abschnitte geteilt. Die Murchison Wasserfälle liegen im westlichen Teil des Nationalparks und stürzen imposant durch eine nur wenige Meter breite Schlucht über 40 Meter in die Tiefe.

Der tropisch-feuchte Rabongo Forest beheimatet etwas weniger Tiere und liegt im südlichen Teil, hier befinden sich zahlreiche Eisenbäume. Insgesamt wird der Murchison Falls Nationalpark von offenem Grasland, Savannen- und Hügellandschaften und Sümpfen geprägt.

Der nördliche Teil des Parks ist prädestiniert für aufregende Safarifahrten, bei denen Sie u.a. häufig Elefanten, Giraffen, Löwen und Leoparden beobachten können und natürlich zahlreiche Antilopenarten.

Bei Bootssafaris am Fuß der Murchison Fälle haben Sie die Chance auf Sichtungen von Krokodilen, vielen Wasservögel und Flusspferden

Der Lake Mburo Nationalpark liegt in der Nähe der Stadt Mbara im Südwesten Ugandas. Er ist mit ca. 260 km2 der kleinste Nationalpark Ugandas. Trotzdem schützt er einen tierreichen Lebensraum mit Impalas, Topis, Oribis, Defassa-Wasserböcken und Sitatungas. Einige wenige Leoparden leben sehr zurückgezogen, ebenso Streifenschakale und Tüpfelhyänen. In den Seen im Park leben Flusspferde und Krokodile.

Da im Lake Mburo Nationalpark keine Löwen leben eignet er sich gut für Walking Safaris mit erfahrenen Rangern.

Die Landschaft ist geprägt von Akazienwäldern, Sümpfen, kleinen Seen und offenem Grasland. Er wurde nach dem Laku Mburo, dem größten der Seen, benannt. Von Felsen und Hügeln haben Besucher wunderbare Aussichten. Im Weideland der Hima-Hirten, das direkt an den Nationalpark grenzt, weiden die beeindruckenden Ankole Rinder.

Die Verwaltung des Lake Mburo Nationalparks bindet die Einwohner in touristische Projekte ein und gibt ihnen so die Möglichkeit an den Einnahmen zu partizipieren.

Der Albert-See in Uganda

Der Lake Albert gehört zu den großen afrikanischen Seen. Er wurde vom britischen Entdecker Sir Samuel Baker 1864 nach Prinz Albert, dem Ehemann von Königin Victoria benannt.

Der Albert-See liegt auf der Grenze von Uganda zur Demokratischen Republik Kongo, er hat eine Wasserfläche von ca. 5.300 km2 und eine mittlere Tiefe von 25 Metern. Der Lake Albert gilt mit mehr als 45 Fischarten als das fischreichste Gewässer in ganz Afrika.

Reisende können an seinen Ufern Aktivitäten wie Mountainbike-Touren, Wanderungen, Reitausflüge oder Ausflüge per Quad unternehmen.

Das ca. 25 km2 große Mabamba-Feuchtgebiet liegt in einer weitgehend verlandeten Bucht des Victoria-Sees und ist für einen Tagesausflug bequem von Entebbe oder Kampala aus zu erreichen.

Highlight der mit Papyrus bewachsenen Sümpfe ist der ca. 1,20m große Schuhschnabel, der einem Storch ähnelt – insgesamt sind ca. 260 Vogelarten in den Mabamba Swamps nachgewiesen worden.

Halten Sie bei einer Boots-Exkursion Ausschau nach Goliathereihern, Papyruswürgern, Senegalschwalben und Witwen-Pfeifgänsen

Der Bwindi Impenetrable Nationalpark liegt im Grenzgebiet zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo im Bezirk Kanungu. Er wurde 1991 zum Schutz der seltenen und vom Aussterben bedrohten Berggorillas eingerichtet. Nahezu der gesamte Nationalpark ist mit dichtem Regenwald bewachsen. Über 350 Vogelarten und ca. 120 Säugetierarten sind hier zu finden.

Der Bwindi-Impenetrable-Nationalpark gilt als eines der weltweit wichtigsten Ziele für Gorilla- Tracking. Aufgrund seiner großen ökologischen Vielfalt gehört der Park seit 1994 zum UNESCO- Welterbe. Bwindi bietet dem Reisenden ein außergewöhnliches und einzigartiges Erlebnis; er beherbergt 35 bekannte Gorillagruppen, von denen jedoch nur 17 für Forschungszwecke habituiert und für den Tourismus geöffnet wurden. (Stand 11/21)

Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von 321 km2 und hat vier Sektoren für Gorilla- Trekking und Gorilla-Ansiedlung. Dazu gehören der Nkuringo-Sektor, Buhoma, Rushaga und Ruhija.

Der 1898 gegründete Botanische Garten Entebbe liegt am Nordufer des Viktoriasees praktisch am Äquator auf einer Höhe von 1134 Metern und erstreckt sich auf einer Fläche von über 40 Hektar.

1998 wurde der Garten saniert und bietet schöne Spaziergänge vorbei an Pflanzenarten der tropischen, subtropischen und gemäßigten Zonen. Oft sind die schönen Colobusaffen zu beobachten und auch für erste Vogelbeobachtungen ist der Botanische Garten von Entebbe ideal.

Der Eingang befindet sich in der Nähe des Botanical Beach Hotels.