Peru, Bolivien, Brasilien
Expeditionsreise zum Amazonas

23 Tage Kleingruppenreise, ab Lima bis Belém
Termin: garantierte Termine 2023 und 2024
Preis : ab 4.215,- €

„Expeditionsreise zum Amazonas 

Kleingruppenreise 23 Tage,  ab Lima bis Belém,
min. 2, max 12 Teilnehmer

LIMA – CUZCO – PILLOCOPATA – MANU NATIONALPARK – BOCA MANU – PUERTO MALDONADO – RIBERALTA – PORTO VELHO – MANAUS – SANTAREM – BELEM

Es wird abenteuerlich! Begeben Sie sich auf eine ganz besondere Expeditionsreise nach Peru, Bolivien und Brasilien. Die Reise führt Sie ins dampfende Amazonasbecken, das Sie in Expeditionsbooten und auf den Ladeflächen abenteuerlicher Fahrzeuge bereisen werden.

Entdecken Sie die zahlreichen tierischen Bewohner des Dschungels in Peru und Bolivien und kommen Sie mit den Indigenen, Flussgoldgräbern, Paranusssammlern und einem echten Schamanen in Kontakt.

In Manaus, dem Eingangstor Amazoniens, besuchen Sie die berühmte Oper Teatro Amazonas, können mit den Einheimischen Salsa tanzen und begeben sich auf eine Bootsfahrt zum „Treffpunkt der Gewässer“, wo sich der Amazonas aus dem Rio Negro und dem Rio Solimões bildet.

Entspannen können Sie an den weißen Traumstränden von Alter do Chão. In Belém begeben Sie sich auf Entdeckungstour durchs ehemals gefährliche Hafengelände und auf der größten Flussinsel Brasiliens, der Ilha de Marajó, reiten Sie gemeinsam mit den Vaqueiros, den brasilianischen Cowboys, auf Wasserbüffeln.

Und wem das alles noch reicht, der hat die Möglichkeit an einem 4- oder 5-tägigen Vorprogramm zum Machu Picchu teilzunehmen. Wir beraten Sie gerne dazu.

Kleingruppenreise, 23 Tage, ab Lima/bis Belém, min. 2 Teilnehmer, max. 12 Teilnehmer

ab 4.215,- €
pro  Person im Doppelzimmer
EZ-Zuschlag 235,- €

Höhepunkte

  • Expeditionsreise durch 3 Länder
  • 8 Tage im peruanischen und bolivischen Regenwald
  • Begegnungen mit Indigenen, Goldwäschern, Dschungel-Bauern und Paranusspflückern
  • Übernachtung bei einem Schamanen
  • Amazonasmetropole Manaus
  • Bootsfahrt zum „Treffpunkt der Gewässer“
  • Übernachtung auf einem Frachtschiff
  • Die Traumstände von Alter do Chão
  • Büffelreiten auf einer traditionellen Büffel-Facenda
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1. Tag, Samstag: individuelle Ankunft in Lima

Herzlich Willkommen in Lima, der Hauptstadt von Peru!
Nach Ihrer Ankunft am Flughafen, zwischen 10:30 und 12:00 Uhr oder 17:30 und 19:00 Uhr, werden Sie bereits von Ihrem Reiseleiter erwartet und zu Ihrem Hotel gebracht! Sollte Ihre Ankunftszeit davon abweichen werden Sie von einem spanischsprachigen Taxifahrer zu Ihrem Hotel gefahren und treffen Ihren Reiseleiter im Hotel.

Nach Ankunft aller Reiseteilnehmer findet eine Expeditionsbesprechung statt, bei der alle Fragen beantwortet werden und der genaue Reiseverlauf besprochen wird.

Übernachtung mit Frühstück im Hotel Limaq o.ä. in Lima

2. Tag, Sonntag: Flug nach Cuzco – Fahrt ins Amazonasgebiet

Am frühen Morgen nehmen Sie Ihren Flug nach Cuzco, vor Ort werden alle Teilnehmer mit hohen Gummistiefeln ausgestattet, diese sind ein Muss für die kommenden Abenteuer.

Anschließend geht es auch schon los. Mit dem Kleinbus geht es über die Hochanden zu den antiken Aymara-Begräbnistürmen von Ninamarka. Nach einer kurzen Besichtigung fahren Sie weiter nach Paucartambo.

Paucartambo war zu Inkazeiten ein wichtiger Kontrollposten. Sie besuchen örtliche Museum und erfahren einiges über die Bewohner, die Kultur, Religion, Geschichte und Geografie des kleinen Städtchens.

Die Fahrt geht weiter zum ehemaligen Kontrollposten des Manu-Nationalparks und nach einem stärkenden Mittagessen bergab ins Amazonasgebiet. Mit ein wenig Glück können Sie Perus Nationalvogel, den Gallito de Las Roca, erblicken.

Vollpension, Übernachtung mit Frühstück in der Gallito de Las Rocas Lodge o.ä. in Pillcopata

3. Tag, Montag: Fahrt in den Dschungel

Sie starten den Tag mit einem Besuch des Dorfes Pillcopata und bekommen dabei einen Einblick in das Leben der Einheimischen. Anschließend geht es tiefer in den Dschungel. Bei einer Rettungsstation für Wildtiere, die als Haustiere gehalten wurden, machen Sie einen Zwischenstopp. Sie können hier unter anderem Faultiere, Kaimane und Affen sehen, die auf ihr kommendes Leben in Freiheit vorbereitet werden.

Bei Ihrem nächsten Halt werden Sie über eine Orchideenfarm geführt und können mit etwas Glück 12 verschiedene Kolibriarten entdecken die hier den Nektar aus den Blüten der farbenfrohen Pflanzen saugen.

Ihre Fahrt geht weiter zum Hafen von Atalaya, wo Sie in Ihr Expeditionsboot umsteigen und zu Ihrer Unterkunft direkt am Fluss und mitten im Amazonas-Dschungel fahren. Die Dschungel-Lodge wird von einer Matsiguenka-Familie geführt.

Am Nachmittag begeben Sie sich direkt auf die erste Entdeckungstour. Auf kleinen Holzflößen gleiten Sie am Ufer der Lagune entlang und halten Ausschau nach tropischen Vögeln, wie dem Hoatzin, dem „Urvogel“, und mit etwas Glück können Sie auch einen der seltenen Riesenotter sehen.

Die nächste Exkursion führt Sie nach Sonnenuntergang ein weiteres Mal in den Dschungel. Bei einer 2-stündigen-Nachtwanderung mit Ihrem Naturführer werden Sie sicher einige der nachtaktiven Tiere entdecken.

Vollpension, Übernachtung mit Frühstück in einer kleinen Lodge im Manu-Nationalpark (Hinweis: Keine Einzelzimmer möglich!)

4. Tag, Dienstag: Matsiguenka-Indigene, Thermalquellen und eine Dschungelwanderung

Ihr heutiger erster Ausflug führt Sie in ein Dorf der Matsiguenka-Indigenen, nach Shintuya, wo Sie die örtliche Schule besuchen und sich mit den Schülern über ihr Leben unterhalten können.

Anschließend besuchen Sie eine vulkanische Thermalquelle und können sich im heißen Wasser etwas entspannen, bevor Sie zu einer Dschungelbeobachtungs-Lodge aufbrechen. Von dort aus begeben Sie sich bei beginnender Dämmerung auf eine Wanderung durch den dichtbewachsenen Dschungel. Die nachtaktiven Tiere werden langsam munter und Sie können sicher den ein oder anderen Dschungelbewohner erspähen. Es ist bereits dunkel wenn Sie Ihr Ziel, eine Tapirplattform an einer Mineralienlecke, erreichen. Lauschen Sie den vielen Geräuschen des Dschungels und warten Sie gespannt auf die Ankunft des größten südamerikanischen Landsäugetiers, dem bis zu 250 kg schweren Tapir. Ein besonderes Erlebnis …

Vollpension, Übernachtung mit Frühstück in einer kleinen Lodge im Manu-Nationalpark (Hinweis: Keine Einzelzimmer möglich!)

5. Tag, Mittwoch: Bootsfahrt durch den Dschungel

Heute heißt es früh aufstehen, denn noch vor dem Sonnenaufgang begeben Sie sich durch den Dschungel zu Ihrem Expedittionsboot. Das Bootsteam erwartet Sie bereits mit einem stärkenden Frühstück und schon geht die Fahrt los. Mit etwas Glück können Sie viele der exotischen Tiere beobachten, die den Dschungel ihr Zuhause nennen. Dazu zählen unter anderem Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Tukane und andere tropische Vögel in den buntesten Farben, aber auch Boas, Anakondas und Vogelspinnen bewohnen den Dschungel.

Unterwegs halten Sie im Dorf Diamante und können dort mit Hilfe Ihres Reiseleiters mit den Einheimischen ins Gespräch kommen.

Am Nachmittag erreichen Sie Boca Manu, wo Sie den Schiffsbauer besuchen, der das Boot erbaut hat mit dem Sie her gefahren sind. Er erzählt Ihnen einiges über die Bootsherstellung. Anschließend lassen Sie den Tag in einer kleinen Dorfkneipe ausklingen und können sich mit den Einheimischen austauschen.

Vollpension, Übernachtung mit Frühstück in einer sehr einfachen Unterkunft in Boca Manu (Hinweis: Gemeinschaftsduschen und Gemeinschaftstoiletten. Keine Einzelzimmer möglich!)

6. Tag, Donnerstag: Papageien-Beobachtung und zurück in die Zivilisation

Der heutige Tag beginnt mit einer Fahrt zu einer Papageien-Salzlecke, wo Sie zahlreiche der wunderschönen Ara-Papageien beobachten können bevor Sie entlang des Flusses, vorbei an illegalen Flussgoldgräbern, zum Dorf Colorado fahren, ein wildes Goldgräberdorf.

Ab hier geht es mit Jeeps, abenteuerlichen Fähren und Kleinbussen auf oft unbefestigten Straßen zur Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, und weiter in die lebendige Stadt Puerto Maldonado. Hier besuchen Sie den bunten Markt und können einen erfrischenden Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht genießen.

Und wer möchte, kann am Abend eine Tanzbar besuchen, der traditionellen Musik lauschen und die Einheimischen beim Tanzen beobachten oder einfach mittanzen.

Mittagessen, Übernachtung mit Frühstück im Hotel Cabaña Quinta o.ä. in Puerto Maldonado

Hinweis: Die eingesetzten Fahrzeuge entsprechen den örtlichen, gesetzlichen Vorschriften, jedoch nicht unbedingt den deutschen Sicherheitsstandards

7. Tag, Freitag: Affen, Riesenotter und Kaimane – Besuch bei einem Schamanen

Über den Fluss Madre de Dios fahren Sie heute zur Affeninsel, wo Sie eine Vielzahl der pelzigen und zutraulichen Bewohner sehen können. Die Primaten freuen sich über mitgebrachte kleine Bananen und Früchte.

Anschließend fahren Sie zu einem abgetrennten Flussarm des Madre de Dios, dem Lago Sandoval. Sie erkunden den See mit Kanus und können hier mit Glück den vom Aussterben bedrohten Riesenotter und den schwarzen Kaiman sehen.

Weiter geht es zu einem ganz besonderen Erlebnis. Sie fahren durch den Tambopata Nationalpark zu einem Schamanen, bei dem Sie auch übernachten werden. Sie lernen von ihm einiges über das Leben und die Aufgabe eines Schamanen und wer sich traut und neugierig auf eine ganz spezielle Erfahrung ist hat an diesem Abend die Möglichkeit unter Aufsicht des Schamanen einen Pflanzensud namens Ayahuasca einzunehmen. Ayahuasca ist ein psychedelisch wirkendes Getränk, welches von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. (Einnahme erfolgt auf eigene Verantwortung!)

Vollpension, Übernachtung mit Frühstück beim Schamanen in Feldbetten mit Matratze, Schlafsack und Mosquitonetz, Plumpsklo und Außendusche

8. Tag, Samstag: Auf nach Bolivien!

Die Reise geht weiter nach Bolivien! Ihr Gepäck geben Sie Ihrem Bootsteam und mit leichtem Handgepäck fahren Sie über die Trans-Oceanica zur peruanischen Grenzstation, wo Sie sich Ihren notwendigen Ausreisestempel abholen.

Durch den Dschungel fahren Sie weiter Richtung Bolivien bis der Kleinbus an seine Grenzen stößt, dann heißt es zu Fuß weiter gehen. Ihr Ziel ist ein kleiner abgelegener bolivianischer Polizei- und Militärposten, den Sie nach ca. 200 – 2000 Meter Fußweg erreichen, je nachdem wie weit der Bus fahren konnte. Da die Grenze hier nur sehr selten überquert wird sollten Sie sich nicht über die argwöhnischen Blicke der Beamten wundern. Weiter geht es zur nächsten Grenzsperre, wo Ihre Pässe abgestempelt werden. Herzlich Willkommen in Bolivien!

Über teilweise befestige und unbefestige Straßen fahren Sie in ein Versorgungsdorf am Rio Madre de Dios. Ihr Bootseam wartet hier bereits auf Sie. Ihre Feldbetten und Ihr Gepäck stehen schon für Sie bereit und der Koch bereitet Ihnen auf dem bereits eingeheizten Grill leckere Dschungel-Spezialitäten zu.

Vollpension, Übernachtung mit Frühstück auf Feldbetten in einer sehr einfachen Unterkunft im Dorf (Hinweis: Gemeinschaftsduschen und Gemeinschaftstoiletten. Keine Einzelzimmer möglich!)

Hinweis: Die eingesetzten Fahrzeuge entsprechen den örtlichen, gesetzlichen Vorschriften, jedoch nicht unbedingt den deutschen Sicherheitsstandards.

9. Tag, Sonntag: Bootsfahrt auf dem Madre de Dios – Besuch einer Paranuss-Siedlung

Über den Madre de Dios fahren Sie heute zu einer direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlung. Der Verwalter erklärt Ihnen gerne etwas über die Ernte der beliebten Paranüsse. Paranussbäume werden nicht kultiviert, die Nüsse werden vom Boden rund um die wild wachsenden Bäume eingesammelt und bis zu 10 km durch den Dschungel in ein Sammellager gebracht.

Am Nachmittag erreichen Sie eine zweite Paranuss-Siedlung. Bei einer 2-stündigen Wanderung über die Siedlung können Sie sich die gewaltigen Bäume anschauen und sich anschließend unter einem Wasserfall am Fluss erfrischen.

Vollpension, Übernachtung mit Frühstück auf Feldbetten in der Lagerhalle des Paranuss-Sammellagers. (Hinweis: Dusche unter einem kleinen Wasserfall, im Fluss oder selbst hochgezogenem Brunnenwasser. Plumpsklo beim Lagerverwalter. Keine Einzelzimmer möglich!)

10. Tag, Montag: Weiter entlang des Madre de Dios – Fahrt nach Riberalta

Weiter geht Ihre Fahrt mit dem Boot entlang des Rio Madre de Dios. Sie besuchen heute einige Flussgoldgräber und lassen sich erklären, wie Sie das Gold aus dem Fluss holen.

Nach Ihrer Ankunft im Dorf Sena verlassen Sie Ihr Expeditionsboot und steigen um auf die Ladefläche eines Pick-Up oder LKW`s. Nach ca. 3 Stunden Fahrt durch den Dschungel erreichen Sie Riberalta und begeben sich dort auf Entdeckungstour durch die Stadt.

Übernachtung mit Frühstück im Hotel Colonial o.ä. in Riberalta

Hinweis: Die eingesetzten Fahrzeuge entsprechen den örtlichen, gesetzlichen Vorschriften, jedoch nicht unbedingt den deutschen Sicherheitsstandards

11. Tag, Dienstag: Besuch einer Paranussanlage in Riberalta

Am Vormittag können Sie in einer Verarbeitungsanlage sehen, wie die kostbaren Paranüsse für den Verkauf vorbereitet werden. Paranüsse sind neben dem Gummi der Kautschukbäume und den tropischen Hölzern eine der wichtigsten Einnahmequellen Boliviens.

Den Abend lassen Sie in inmitten der Einheimischen auf der belebten „Plaza“ ausklingen.

Übernachtung mit Frühstück wie Vortag

12. Tag, Mittwoch: Mit der Fähre nach Brasilien

Auf nach Brasilien. Sie fahren mit Taxis zum bolivianisch-brasilianischen Grenzfluss „Rio Maroré“ und mit der Fähre weiter ins Rondónia-Gebiet

Am frühen Abend erreichen Sie Ihr Stadthotel in Porto Velho und können am Abend einen leckeren originalen brasilianischen Caipirinha genießen und vielleicht lassen Sie sich auch vom Rhythmus der brasilianischen Musik mitreißen und legen ein kleines Tänzchen aufs Parkett…

Übernachtung mit Frühstück im Hotel Regina o.ä. in Porto Velho

13. Tag, Donnerstag: Porto Velho – Manaus

Den Vormittag verbringen Sie in Porto Velho, wo Sie den Markt, den Hafen und das alte Stellwerk mit uralten Eisenbahnen aus den Zeiten der Kautschukbarone besuchen.

Anschließend verabschieden Sie sich wieder von Porto Velho und begeben sich nach Manaus, die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas. Hier besuchen Sie das Wahrzeichen der Stadt, das Teatro Amazonas, eine Oper im Renaissance-Stil mitten im ehemaligen Urwald.

Übernachtung mit Frühstück im Hotel Saint Paul in Manaus

14. Tag, Freitag: Manaus, das Eingangstor Amazoniens

Nach dem Frühstück startet Ihre Entdeckungstour durch Manaus, dem „Eingangstor Amazoniens“, das nur mit dem Boot oder mit dem Flugzeug erreicht werden kann. Sie besuchen eine Markthalle am Ufer des Rio Negro, die Mercado Municipal Adolpho Lisboa, und die nahegelegene Fischmarkthalle mit einer riesigen Auswahl Amazonas-Fische.

Die anschließende Bootsfahrt führt Sie zum „Treffpunkt der Gewässer“, wo sich das dunkle Wasser des Rio Negro mit dem helleren und 4°C wärmeren Wasser des Solimões vereinen, um zum Amazonas zusammenzufließen. Bei der folgenden Wanderung durch den Dschungel begeben Sie sich auf die Suche nach der seltenen Seerose Vitoria Regia.

Den Abend lassen Sie in einer kleinen Samba-Bar mit Blick auf das angeleuchtete Teatro Amazonas ausklingen und genießen dabei einen leckeren Caipirinha.

Übernachtung mit Frühstück wie Vortag

15. Tag, Samstag: Per Frachtschiff nach Santarem

Im Hafen von Manaus begeben Sie sich heute auf ein Frachtschiff, das Sie nach Santarem bringt. Sie bekommen gemütliche Hängematten, welche Sie auf dem oberen Hängemattendeck aufhängen und können von dort aus beobachten wie viele hundert Tonnen an Gütern auf das mächtige Schiff geladen werden.

Der Schiffskoch versorgt Sie und die Einheimischen an Bord mit einem stärkenden Abendessen, bei dem Sie in Kontakt mit Ihren Mitreisenden kommen können. Ihr Reiseleiter hilft Ihnen gerne beim Übersetzen.

Vollpension, Übernachtung mit Frühstück in Hängematten auf dem Frachtschiff

16. Tag, Sonntag: Brasilien hautnah erleben

Am frühen Abend gehen Sie von Bord des Schiffes und machen sich auf ins Dorf Alter do Chão mit der vorgelagerten Ilha do Amor oder nach Pindobal mit seinen kilometerlangen Traumstränden. Beim Abendessen lernen Sie das authentische, kulinarische Brasilien kennen. Sie sitzen unter Palmen, beobachten die Einheimischen und genießen vielleicht auch die oftmals ganz spontane Livemusik – Brasilien pur!

Übernachtung mit Frühstück im Hotel Mirante da Ilha, Hotel Belo Alter oder o.ä. in Altar do Chão oder Pindobal

17. Tag, Montag: Zeit zum Entspannen

Nach den aufregenden letzten Tagen haben Sie sich auch mal eine Pause verdient. Entspannen Sie sich an den Traumstränden des Rio Tapajós. Genießen Sie den ein oder anderen Caipirinha sowie leckere Pinchos mit Fleisch oder gegrilltem Käse.

Für diejenigen die lieber noch etwas erleben wollen gibt es verschiedene Ausflüge die optional gebucht werden können. Ihr Reiseleiter berät Sie gerne.

Übernachtung mit Frühstück wie Vortag

18. Tag, Dienstag: Flug nach Belém

Heute heißt es wieder Abschied nehmen von der „Karibik des Amazonas“. Gegen Mittag nehmen Sie Ihren Flug ins Amazonasdelta, nach Belém. Die Straßen der Innenstadt sind gesäumt von Mangobäumen, weshalb Sie „Cidade das Mangueiras“, die Stadt der Mangobäume, genannt wird.

Am späten Nachmittag machen Sie einen Ausflug zum ehemals gefährlichen Hafengelände der Estaçao das Docas. Heute finden Sie dort Restaurants, moderne Geschäfte, die Brauerei „Amazon Beer“ und die beste Eisdiele der Stadt. Der ideale Ort, um den Abend ausklingen zu lassen.

Übernachtung mit Frühstück im Hotel Rede Andrade Belem De Docas o.ä. in Belém

19. Tag, Mittwoch: Fahrt zur Ilha de Marajó

Sie besuchen heute den bekannten Markt „Ver-O-Peso“ am alten Hafen. Hier gibt es eine beeindruckende Vielfalt für die unterschiedlichsten Zwecke hergestellt von Kräuterfrauen und Schamanen. Es gibt Pülverchen, Wurzeln, Baumrinden und ganz besonders exotische Mittel, wie zum Beispiel eingelegte Skorpione.

Anschließend fahren Sie mit der Fähre zur größten Insel Brasiliens, der Ilha de Marajó. Auf der Insel gibt es einen großen Bestand an schwarzen Wasserbüffeln und Zebus, unberührte Natur, zahlreiche Vogelarten und eine beeindruckende Keramikkultur.

Übernachtung mit Frühstück in der Pousada Maruanases in Soure

20. Tag, Donnerstag: Entspannen am Strand – Fahrt zu einer Büffel-Fazenda

Auf abenteuerlichen „Moto-Taxis“ fahren Sie am Vormittag durch eine Fazenda zum einsamen Strand Caju Uno. Vom Strand aus gehen Sie weiter zu einem kleinen abgeschiedenen Fischerdorf und haben hier erst einmal Zeit zum Entspannen oder um sich das Dorf mit seinen bunten Häusern anzuschauen. Zum Mittagessen fahren Sie mit den Motos zum Palmenstrand Praia Barra Velha, er ist der Favorit der Einheimischen, hier können Sie leckere Fischgerichte und kaltes Agua de Coco genießen.

Am Nachmittag besuchen Sie einen Töpfer, der auf traditionelle Art wunderschöne Keramiken herstellt. Anschließend fahren Sie mit dem Kleinbus zu einer Anlegestelle, an der ein Schnellboot auf Sie wartet und Sie zu einer typischen Büffel-Fazenda bringt.

Abendessen, Übernachtung mit Frühstück auf der Büffel-Fazenda Nossa Senhora do Carmo auf der Ilha de Marajó (Hinweis: Standardzimmer mit Gemeinschaftsbad)

21. Tag, Freitag: Ein Tag bei den Vaqueiros

Heute verbringen Sie den Tag auf der Fazenda. Wer möchte kann mit den Vaqueiros, den brasilianischen Cowboys, durch die Felder der Ranch reiten und die Büffelherden zu ihrem Nachtquartier treiben. Oder Sie entscheiden sich für einen der Bootsausflüge durch die kleinen Kanäle der Insel um Kaimane und Tukane zu beobachten, sowie Açai- und Maniok-Plantagen zu besuchen.

Der Tag endet mit einem leckeren Abendessen und einem wunderschönen Sonnenuntergang auf der Farm.

Vollpension, Übernachtung mit Frühstück wie Vortag

22. Tag, Samstag: Büffelreiten wie ein echter brasilianischer Cowboy

Der heutige Tag startet noch vor dem Frühstück. Gemeinsam mit den Vaqueiros gehen Sie die Büffel melken und können beim anschließenden Frühstück die frische Büffelmilch probieren.

Nach dem ausgiebigen Frühstück wird es nochmal abenteuerlich, denn Sie haben die Möglichkeit einmal das Büffelreiten auszuprobieren, natürlich unter fachkundiger Anweisung. Wer es lieber ruhiger angehen möchte, kann jedoch auch an einer weiteren Bootsfahrt teilnehmen.

Am Nachmittag verabschieden Sie sich von Ihren Gastgebern und fahren zurück nach Belém, wo Sie am Abend in ein typisches Restaurant am Hafen gehen, um auf eine aufregende und unvergessliche Abenteuerreise anzustoßen – natürlich ganz typisch brasilianisch mit einem frischen Caipirinha.

Übernachtung mit Frühstück im Hotel Rede Andrade Belem De Docas o.ä. in Belém

23. Tag, Sonntag: Jede Reise geht einmal zu Ende …

Eine ganz besondere Reise geht heute zu Ende. Mit vielen Eindrücken und Erinnerungen im Gepäck treten Sie heute Ihre Heimreise an.

Vielleicht bis bald mal wieder – im schönen Südamerika!

In den Leistungen enthalten:

  • 22 Übernachtungen gemäß Reiseverlauf
  • 22x Frühstück, 10x Mittagessen, 10x Abendessen
  • Durchgehend deutschsprachige Expeditionsleitung ab Lima, Peru (bei 2-5 Teilnehmern erst ab Cusco; in diesem Fall mit örtlicher, deutschsprachiger Flughafenassistenz in Lima) bis Abreise Belém, Brasilien.
  • Einheimischer Naturführer im Manu-Nationalpark (3.- 6. Tag)
    Professioneller Koch (3.- 6.Tag und 8.- 10.Tag) mit exzellentem Essen u.a. 3-Gängemenüs im Dschungel!
  • Lizensierte Bootsführer und Helfer im Dschungel (3.-6.Tag und 8.-10.Tag)
  • Alle Fahrten, Transfers, Exkursionen & Wanderungen laut Reiseablauf – Änderungen vorbehalten!
  • Stellung der kompletten Expeditionsausrüstung (Militärbetten mit Matratze und Bettbezug, Kopfkissen, Qualitätsschlafsack, Mosquitonetz, komplette Expeditionsküche, Trinkwasser, Erste-Hilfe-Kit) in Bolivien (in Peru ist keine Ausrüstung erforderlich)
  • Satellitentelefon für Notfälle ab Cuzco bis Belem!
  • Eine originale, brasilianische Hängematte als Andenken an die Frachtschiff-Fahrt auf dem Amazonas
  • Gebrauchte, grundgereinigte und desinfizierte Gummistiefel werden allen Reisenden kostenlos zur Verfügung gestellt. (Unisex Größen 36-45)
  • 24-Stunden-Notfallnummer

Nicht in den Leistungen enthalten: 
Internationale Flüge, Eintritte und Nationalparkgebühren, persönliche Ausgaben, weitere Mahlzeiten und Getränke, persönliche Reiseversicherung, Trinkgelder, optionale Ausflüge.

Termine und Preise 2023
Samstag, 11.11.2023 – Sonntag, 03.12.2023

pro Person im Doppelzimmer:   4.215,- €
Einzelzimmerzuschlag:              235,- €

Termine und Preise 2024
Samstag, 06.01.2024 – Sonntag, 28.01.2024
Samstag, 16.03.2024 – Sonntag, 07.04.2024 (asgebucht)
Samstag, 04.05.2024 – Sonntag, 26.05.2024
Samstag, 06.07.2024 – Sonntag, 28.07.2024
Samstag, 03.08.2024 – Sonntag, 25.08.2024

pro Person im Doppelzimmer:   4.650,- €
Einzelzimmerzuschlag:              270,- €

Samstag, 19.10.2024 – Sonntag, 10.11.2024
Samstag, 16.11.2024 – Sonntag, 08.12.2024

pro Person im Doppelzimmer:   4.750,- €
Einzelzimmerzuschlag:              270,- €

Hinweise zur Reise:
Dies ist keine normale „Rundreise“, sondern eine EXPEDITION in ein touristisch unerschlossenes Gebiet – Änderungen des Reiseablaufes können daher aus organisatorischen, sicherheitstechnischen, witterungsbedingten oder sonstigen Gründen vom Reiseleiter im Interesse der Reisegruppe allein verantwortlich festgelegt werden. In solchen Fällen ist es oftmals nicht möglich einen gleichwertigen Ersatz zu bieten, was jedoch nicht zu einer Reisepreisminderung berechtigt.

Nicht inklusive sind: Eintritte und Nationalparkgebühren ca. 180 USD je Person. Dies wird vom Reiseleiter in Lima in USD cash am ersten Tag eingesammelt und am letzten Tag abgerechnet. USD können mit einer MasterCard oder VISA am ATM in Lima abgehoben werden. Trinkgelder, persönliche Ausgaben, nicht enthaltene Mahlzeiten und Getränke bei den Hotelaufenthalten (ca.350 USD), Ayahuasca-Einnahme (z.Z. 30 USD direkt an den Schamanen zu zahlen)

Latinos lieben das Leben, gutes Essen und viel (laute) Musik. Daher kann es vorkommen, dass in unserem Hotel oder in unmittelbarer Nachbarschaft gerade zufällig eine Party steigt, die sich meist bis in die frühen Morgenstunden hinzieht. In solchen Fällen ist es oftmals nicht möglich einen gleichwertigen Ersatz zu bieten, was jedoch nicht zu einer Reisepreisminderung berechtigt.

Die Tour ist für „jedermann/frau“ mit einer normalen, körperlichen Verfassung geeignet.

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die auf dieser Reise beschriebenen Tierbeobachtungen nicht garantiert werden können. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit freilebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100% vorhersagbar ist. Im unwahrscheinlichen Fall keiner Sichtung ist dennoch keine Reisepreis-Erstattung möglich. Wir und unsere Partner vor Ort setzen jedoch all unsere Erfahrung und Kenntnisse ein, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.

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Der Volcanoes-Nationalpark liegt im Nordwesten Ruandas. Er umfasst ca. 160 km2 Regenwald und beheimatet fünf der acht Vulkane in den Virunga-Bergen, nämlich Karisimbi, Bisoke, Muhabura, Gahinga und Sabyinyo.

Der Volcanoes Nationalpark grenzt an den Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo und den Mgahinga-Gorilla-Nationalpark in Uganda. Er ist weit bekannt als Heimat der Berggorillas und der Goldmeerkatze und als Stützpunkt der Primatenforscherin Dian Fossey. Die Geschichte der Dian Fossey wird eindrücklich im Film „Gorillas im Nebel‘“ dargestellt

Der Victoriasee liegt im Osten Afrikas; er ist Teil der Staaten Uganda, Kenia und Tansania. Der Victoriasee ist der drittgrößte See der Welt und der zweitgrößte Süßwassersee und hat eine Küstenlinie von 3450 km, davon liegen 1750 km in Tansania, 1150 km in Uganda und 550 km in Kenia. Die Oberfläche beträgt ca. 69.000 km2, er ist also in etwa so groß wie Bayern oder Irland.

Der Victoriasee wurde 1858 vom britischen Entdecker John Hanning Speke für die westliche Welt entdeckt und nach der damaligen britischen Königin Victoria benannt. 1875 umrundete Henry Morton Stanley auf seinem Schiff Lady Alice den See.

Im Victoriasee leben neben zahlreichen Flusspferden über 250 Fischarten, davon besonders viele Buntbarscharten.

Das Kandt-Haus-Museum in Kigali informiert über die Geschichte Ruandas zur Zeit der deutschen Kolonialverwaltung. Hier lebte der erste deutsche Einwohner und Begründer Kigalis, Richard Kandt.

Das Museum gibt u.a. anhand von Fotos Einblicke in das Leben und die Traditionen Ruandas um 1900. Das Konzept und die Umwandlung des Kandt-Hauses sind ein Beispiel für die fruchtbare Kooperation deutscher und ruandischer Historiker und Wissenschaftler.

Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.museum.gov.rw/index.php?id=75

Das Kigali Genocide Memorial ist eine Gedenkstätte in Gisozi in Ruanda nahe der Hauptstadt Kigali, (ca. 3 km vom Stadtzentrum entfernt) die an den Völkermord in Ruanda von 1994 erinnert. Im ganzen Land existieren ca. 200 Einrichtungen dieser Art.

Die Ausstellung dient der Erinnerung und Aufarbeitung des Genozids und erhellt die Vorgeschichte, wie es dazu kommen konnte. Der Besuch berührt zutiefst. Fotos und Original-Erinnerungsstücke aus der Zeit des Genozids gehen nahe. Für Kinder würden wir den Besuch nicht empfehlen.

Ziwa Rhino Sanctuary

Das Ziwo Rhino Sanctuary ist die Heimat der einzigen wilden Nashörner in Uganda. Das Nashorn- Wiederansiedlungsprojekt war ein Projekt des Rhino Fund Uganda und der Uganda Wildlife Authority und liegt 176 km nördlich von Kampala auf dem Gulu Highway in Richtung Murchison Falls.

Ziwa ist der einzige Ort, an dem Sie in Uganda Nashörner in freier Wildbahn sehen können. Gegenwärtig leben in dem Schutzgebiet zweiunddreißig) südliche Breitmaulnashörner (Stand 11/21). Das Schutzgebiet erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Touristen; für Nashorn-Trekking, Shoebill Trek und Kanufahrten, Vogelbeobachtungen, Nachtwanderungen und leichte Wanderungen.

Der Queen Elizabeth Nationalpark wurde 1952 gegründet, er ist einer der ältesten Nationalparks Afrikas und bekannt für seine große Artenvielfalt. Seinen Namen erhielt der Queen Elizabeth Nationalpark erst zwei Jahre nach seiner Gründung, als 1954 Königin Elizabeth den bis dato als Kazinga Nationalpark bekannten Park besuchte.

Der Queen-Elizabeth Nationalpark ist über 1970 km2 groß, er bietet sehr vielseitige Landschaften von Savanne über tropischen Regenwald bis hin zu Seen und Flüssen. Im Norden schließt sich das Ruwenzori-Gebirge an, das sich auf teilweise über 5000 Meter Höhe befindet.

Im Queen Elizabeth Nationalpark leben mehr als 100 Säugetier- und mehr als 600 Vogelarten; er ist ein Paradies für Naturliebhaber und Tierbeobachter.

Murchison Falls Nationalpark

Der Murchison Falls Nationalpark ist der älteste Nationalpark und mit einer Fläche von ca. 3870 km2 gleichzeitig auch der größte. Er wurde bereits 1952 gegründet um die Savannenlandschaft an den Murchison Falls des Viktoria-Nils zu schützen. Er liegt 500 bis 1292 m über dem Meeresspiegel.

Der Nationalpark wird vom Nil in zwei Abschnitte geteilt. Die Murchison Wasserfälle liegen im westlichen Teil des Nationalparks und stürzen imposant durch eine nur wenige Meter breite Schlucht über 40 Meter in die Tiefe.

Der tropisch-feuchte Rabongo Forest beheimatet etwas weniger Tiere und liegt im südlichen Teil, hier befinden sich zahlreiche Eisenbäume. Insgesamt wird der Murchison Falls Nationalpark von offenem Grasland, Savannen- und Hügellandschaften und Sümpfen geprägt.

Der nördliche Teil des Parks ist prädestiniert für aufregende Safarifahrten, bei denen Sie u.a. häufig Elefanten, Giraffen, Löwen und Leoparden beobachten können und natürlich zahlreiche Antilopenarten.

Bei Bootssafaris am Fuß der Murchison Fälle haben Sie die Chance auf Sichtungen von Krokodilen, vielen Wasservögel und Flusspferden

Der Lake Mburo Nationalpark liegt in der Nähe der Stadt Mbara im Südwesten Ugandas. Er ist mit ca. 260 km2 der kleinste Nationalpark Ugandas. Trotzdem schützt er einen tierreichen Lebensraum mit Impalas, Topis, Oribis, Defassa-Wasserböcken und Sitatungas. Einige wenige Leoparden leben sehr zurückgezogen, ebenso Streifenschakale und Tüpfelhyänen. In den Seen im Park leben Flusspferde und Krokodile.

Da im Lake Mburo Nationalpark keine Löwen leben eignet er sich gut für Walking Safaris mit erfahrenen Rangern.

Die Landschaft ist geprägt von Akazienwäldern, Sümpfen, kleinen Seen und offenem Grasland. Er wurde nach dem Laku Mburo, dem größten der Seen, benannt. Von Felsen und Hügeln haben Besucher wunderbare Aussichten. Im Weideland der Hima-Hirten, das direkt an den Nationalpark grenzt, weiden die beeindruckenden Ankole Rinder.

Die Verwaltung des Lake Mburo Nationalparks bindet die Einwohner in touristische Projekte ein und gibt ihnen so die Möglichkeit an den Einnahmen zu partizipieren.

Der Albert-See in Uganda

Der Lake Albert gehört zu den großen afrikanischen Seen. Er wurde vom britischen Entdecker Sir Samuel Baker 1864 nach Prinz Albert, dem Ehemann von Königin Victoria benannt.

Der Albert-See liegt auf der Grenze von Uganda zur Demokratischen Republik Kongo, er hat eine Wasserfläche von ca. 5.300 km2 und eine mittlere Tiefe von 25 Metern. Der Lake Albert gilt mit mehr als 45 Fischarten als das fischreichste Gewässer in ganz Afrika.

Reisende können an seinen Ufern Aktivitäten wie Mountainbike-Touren, Wanderungen, Reitausflüge oder Ausflüge per Quad unternehmen.

Das ca. 25 km2 große Mabamba-Feuchtgebiet liegt in einer weitgehend verlandeten Bucht des Victoria-Sees und ist für einen Tagesausflug bequem von Entebbe oder Kampala aus zu erreichen.

Highlight der mit Papyrus bewachsenen Sümpfe ist der ca. 1,20m große Schuhschnabel, der einem Storch ähnelt – insgesamt sind ca. 260 Vogelarten in den Mabamba Swamps nachgewiesen worden.

Halten Sie bei einer Boots-Exkursion Ausschau nach Goliathereihern, Papyruswürgern, Senegalschwalben und Witwen-Pfeifgänsen

Der Bwindi Impenetrable Nationalpark liegt im Grenzgebiet zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo im Bezirk Kanungu. Er wurde 1991 zum Schutz der seltenen und vom Aussterben bedrohten Berggorillas eingerichtet. Nahezu der gesamte Nationalpark ist mit dichtem Regenwald bewachsen. Über 350 Vogelarten und ca. 120 Säugetierarten sind hier zu finden.

Der Bwindi-Impenetrable-Nationalpark gilt als eines der weltweit wichtigsten Ziele für Gorilla- Tracking. Aufgrund seiner großen ökologischen Vielfalt gehört der Park seit 1994 zum UNESCO- Welterbe. Bwindi bietet dem Reisenden ein außergewöhnliches und einzigartiges Erlebnis; er beherbergt 35 bekannte Gorillagruppen, von denen jedoch nur 17 für Forschungszwecke habituiert und für den Tourismus geöffnet wurden. (Stand 11/21)

Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von 321 km2 und hat vier Sektoren für Gorilla- Trekking und Gorilla-Ansiedlung. Dazu gehören der Nkuringo-Sektor, Buhoma, Rushaga und Ruhija.

Der 1898 gegründete Botanische Garten Entebbe liegt am Nordufer des Viktoriasees praktisch am Äquator auf einer Höhe von 1134 Metern und erstreckt sich auf einer Fläche von über 40 Hektar.

1998 wurde der Garten saniert und bietet schöne Spaziergänge vorbei an Pflanzenarten der tropischen, subtropischen und gemäßigten Zonen. Oft sind die schönen Colobusaffen zu beobachten und auch für erste Vogelbeobachtungen ist der Botanische Garten von Entebbe ideal.

Der Eingang befindet sich in der Nähe des Botanical Beach Hotels.