Estland – Lettland – Litauen
Baltisches Kaleidoskop – das Baltikum ausführlich erleben
21 Tage Mietwagenreise, ab/bis Riga
Termin: zu jedem Termin buchbar 
Preis : ab 2.349,- €

Baltisches Kaleidoskop – das Baltikum ausführlich erleben

Mietwagenreise 21 Tage,  ab/bis Riga

RIGA – PÄRNU – KOGUVA (INSEL MUHU) – KURESSAARE (INSEL SAAREMAA) – TALLINN – LAHEMAA NATIONALPARK – TARTU – GAUJA NATIONALPARK – RUNDALE – BERG DER KREUZE (SIAULIAI) – KERNAVE – VILNIUS – TRAKAI – PAZAISLIS – KAUNAS – KLAIPEDA – NIDA – PALANGA – LIEPAJA – RIGA

Die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen präsentieren sich wie eine große Wundertüte: jedes für sich ist einzigartig, alle gemeinsam sorgen sie für ein Reisevergnügen voller Abwechslung.

Quicklebendige Städte wie Riga, Vilnius und Tallinn, die sich mit einem Mix aus mittelalterlichen Gassen, barocken Kirchen oder Jugendstilhäusern für Besucher herausgeputzt zu haben scheinen – und dennoch hochmodern sind. Straßencafés und Restaurants, teils mit eigenen Brauereien und kräftigem Craft-Beer, und Markthallen voller Köstlichkeiten laden zum Verweilen und Probieren ein. Museen und ein „non-Museum“ in Vilnius bringen Ihnen die Kultur nahe, im Non-Museum Telia Nemuziejus ganz modern in Form von animierten Filmen und mit Kurztrips per Virtual-Reality-Brille.

Burgen, Schlösser und Herrenhäuser säumen genauso Ihren Weg wie unberührt scheinende weite Nationalparks. Im Gauja Nationalpark und im Lahemaa Nationalpark locken Wanderwege zum Entdecken und versteckte Buchten laden zum Entspannen ein. Die Insel Saaremaa liegt so abgelegen, dass sich hier eine eigene Sprache entwickelt hat. Ihr Nationalpark Vilsandi ist besonders gut zur Vogelbeobachtung geeignet.

Und nicht zu vergessen die Kurische Nehrung mit ihren Dünen, Stränden und dem hübschen Ort Nida. Hier verbrachte schon Thomas Mann wunderbare Sommermonate…ach, wir könnten ewig schwärmen…

Mietwagenreise 21 Tage, ab/bis Riga, individualisierbar und verlängerbar

ab 2.349,- €
pro  Person im Doppelzimmer
EZ-Zuschlag auf Anfrage

Höhepunkte:

  • Die Städte Riga, Tallinn und Vilnius, deren Altstädte zum UNESCO Weltkulturerbe gehören
  • Die Inseln Muhu und Saaremaa
  • Der Lahemaa Nationalpark und der Gauja Nationalpark
  • Universitätsstadt Tartu
  • Schloss Rundale, das „Versailles des Baltikums“
  • Der Berg der Kreuze bei Šiauliai
  • Die Wasserburg Trakai
  • Die Dünen der Kurischen Nehrung
  • Zeit zum Entspannen an der Ostsee
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1. Tag: individuelle Ankunft in Riga

Bei der Ankunft am Flughafen übernehmen Sie Ihren Mietwagen und fahren zu Ihrem zentral gelegenen Hotel. Nutzen Sie den Rest des Tages für einen ersten Bummel durch die geschichtsträchtige Stadt.

Übernachtung mit Frühstück

2. Tag: In Riga

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der lettischen Hauptstadt. Die Rigaer Altstadt wurde in großer Pracht wiederaufgebaut und gehört seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier fühlt man sich inmitten von Barock- und Jugendstilgebäuden fast wie einem Freilichtmuseum – und trotzdem ist die Stadt mit ihren vielen jungen Leuten auch sehr modern, ein reizvoller Kontrast. Für eine Pause von den Besichtigungen bieten sich die zahlreichen Restaurants und Cafés am Rathausplatz an. In den 5 Pavillons des Zentralmarktes können Sie baltische Leckereien wie Birkensaft, Sauerampfersuppe oder mit Käse gefüllte Pfannkuchen probieren.

Das Schwarzhäupterhaus lohnt einen Besuch genauso wie der Dom oder das Lettische Ethnographische Freilichtmuseum am Ufer des beschaulichen Jugla-Sees.

Übernachtung wie Vortag

3. Tag: Riga – Pärnu, ca. 180 km

Pärnu nennt man auch gern die „Sommerhauptstadt Estlands“. Ihre Lage am Ausläufer des Rigaischen Meerbusens und die 3 km Sandstrand sorgen für Entspannung, zum Bummeln lädt die Promenade ein. 1838 wurde in Pärnu die erste Badeanstalt eingerichtet, seither erfreut sich die Stadt auch eines guten Rufes als Kurstadt.

Übernachtung mit Frühstück

4. Tag: Pärnu – Koguva (Insel Muhu) – Kuressaare (Insel Saaremaa), ca. 170 km

Über die Insel Muhu kommen Sie zur Insel Saaremaa, der größten Insel Estlands. Nach der Fährüberfahrt nach Muhu lohnt sich ein Stopp im Dorf Koguva mit seinen Steinmauern, der wilden Steilküste von Üügu und einem der ältesten Gotteshäuser in Estland, der Kirche Katariine mit ihren heidnischen Grabsteinen. Saaremaa ist ganz besonders: die Insel gehört zwar zu Estland, liegt aber so abgeschieden, dass sich hier eine eigene Kultur mit eigener Sprache und eigenem Kleidungsstil gebildet hat. Zudem bietet Saaremaa eine großartige Natur: hier wachsen Orchideen, unzählige Zugvögel nutzen die Insel zur Rast und in den Buchten der Insel trifft man auf Robben. Selbst Bären und Elche soll es hier geben.

Übernachtung und Frühstück

5. Tag: Kuressaare auf Saaremaa

Wenn Sie Wildtiere beobachten möchten bieten sich einige kleine Naturschutzgebiete und der Nationalpark Vilsandi an, der besonders gut zur Vogelbeobachtung geeignet ist.

Besonders ist auch der kreisrunde und grünlich schimmernde Kaali-Meteoritenkrater, der in einem kleinen Wald vor Kuressaare liegt. Auch die Steilküste Panga Pank in der Küdema Bucht lohnt einen Besuch.

Kuressaare selbst war bereits Mitte des 19. Jh. unter dem Namen Arensburg weithin als Kur- und Badeort bekannt, hier finden Sie auch die mächtige Bischofsburg. Immer wieder werden Sie unterwegs auch auf Windmühlen treffen, deren Wiederaufbau ein ambitioniertes Projekt ist.

Übernachtung wie Vortag

6. Kuressaare – Tallinn, ca. 220 km

Von Kuressaare fahren Sie heute nach Tallinn. Nutzen Sie die TallinnCard um die Stadt zu erkunden, mit der Karte erhalten Sie kostenlosen Eintritt in zahlreiche Museen und Sehenswürdigkeiten der Stadt und können den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Auf relativ überschaubarem Raum finden Sie in Tallinn Kultur, Geschichte, Gegenwart und ein reges Nachtleben.

Übernachtung mit Frühstück

7. Tag: In Tallinn

Der Domberg bildet den Ursprung Tallinns. Hier ließen sich die ersten Bewohner nieder, um einen guten Überblick zu haben. Der Blick vom Domberg ist auch heute noch großartig und der Dom selbst ist natürlich auch ein Wahrzeichen der Stadt. Ebenfalls auf dem Domberg finden Sie die wunderschöne Alexander-Newski-Kathedrale, die mit ihren Zwiebeltürmen an russische Kirchen erinnert. Mit rund 314 Metern Höhe ist der Fernsehturm das höchste Bauwerk Estlands. Sie können den Turm bis zu einer Höhe von 170 besichtigen; oben angekommen erwartet Sie eine Multimedia Installation zur Geschichte Estlands. Wieder auf dem Boden angekommen ist ein Bummel durch die Altstadt Tallinns empfehlenswert. Sie gehört zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Altstädten Europas und zum UNESCO Weltkulturerbe.

Übernachtung wie Vortag

8. Tag: Tallinn – Lahemaa Nationalpark, ca. 70 km

Sie verlassen die Stadt und fahren zum nächsten wunderschönen Nationalpark, dem Lahemaa Nationalpark, nur knapp eine Stunde von Tallinn entfernt. Der Nationalpark ist mit seinen weit ins Meer reichenden Halbinseln und Buchten, seinen weiten Wäldern und Wasserläufen hervorragend zum Entspannen geeignet.

Übernachtung mit Frühstück

9. Tag: Im Lahemaa Nationalpark

Man sagt den Esten nach, eines der abergläubischsten Völker Europas zu sein, die bei Problemen in den Wald gehen und einen Baum umarmen – und das geht nirgends besser als im Lahemaa Nationalpark, dem Wanderidyll zwischen der lieblichen Ostsee-Küste und wildem Wald. Auch liebevoll restaurierte Gutshöfe, kleine Fischerdörfer und das eine oder andere Herrenhaus finden Sie bei Ihrer Fahrt durch die Region.

Übernachtung wie Vortag

10. Tag: Lahemaa Nationalpark – Tartu – Gauja Nationalpark, ca. 320 km

Auf dem Weg zum Gauja Nationalpark machen Sie Halt in Tartu, der ältesten Stadt im Baltikum – die trotzdem sehr modern ist. Ihr Wahrzeichen ist der Brunnen mit der Skulptur der „Küssenden Studenten“. Die Altstadt Tartus wird Sie mit ihrem historischen Charme begeistern und mit dem wunderbaren Blick vom Domberg, dem Toomemägi. Ein Spaziergang unter der berühmten Engelsbrücke und der Teufelsbrücke lässt Sie das kulturelle Flair der Stadt spüren.

Unser Tipp: ein Besuch im „Tagurpidi Maja“ vor dem Estnischen Nationalmuseum. Das Holzhaus im estnischen Baustil steht auf dem Kopf – ein architektonisches Meisterwerk. Alles was normalerweise auf dem Boden steht hängt hier in der Luft, skurril und perfekt für schöne Schnappschüsse.

Anschließend setzen Sie die Fahrt zum Gauja Nationalpark fort.

Übernachtung mit Frühstück

11. Tag: Im Gauja Nationalpark

Der Gauja Nationalpark ist der älteste Nationalpark des Baltikums. In diesem eiszeitlichen Urstromtal finden Sie Waldseen, versteckte Höhlen und Grotten, Sandsteinklippen und mehr als 800 Pflanzenarten sowie weit über 100 Vogelarten – ein Paradies für Naturliebhaber.

Außerdem finden Sie hier einzigartige Kulturdenkmäler wie die von dichtem Wald umgebene Bischofsburg von Turaida oder die imposante Ruine der Kreuzritterburg von Cesis.

Übernachtung mit Frühstück

12. Tag: Gauja Nationalpark – Rundale – Berg der Kreuze – Šiauliai, ca. 250 km

Weiter geht es nach Litauen. Unterwegs können Sie am prachtvollen Schloss Rundale halten, das sich der Herzog von Kurland im 18. Jh. als eine Sommerresidenz errichten ließ. Lassen Sie sich Zeit für den Besuch, denn allein die Gartenanlagen sind ein Traum – nicht umsonst nennt man Schloss Rundale auch „Versailles des Baltikums“.

Ein weiter Halt lohnt sich nahe Šiauliai an der Pilgerstätte am „Berg der Kreuze“ – wie der Name schon sagt, finden Sie hier Tausende Kreuze aller Größen.

Übernachtung mit Frühstück

13. Tag: Šiauliai – Kernavè – Vilnius, ca. 200 km

Kernavè war die erste historische Hauptstadt Litauens. Hier befindet sich der einzige Burgbergkomplex in der Region der Ostsee, bzw seine Überreste. Die Ausgrabungsstätte gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Dann fahren Sie weiter nach Vinius – verschaffen Sie sich einen ersten Überblick bei einem Bummel durch das Labyrinth der kleinen Gassen.

Übernachtung mit Frühstück

14. Tag: In Vilnius

Seit 1994 gehört die Altstadt zum UNESCO- Weltkulturerbe. Neben den vielen Sehenswürdigkeiten wie der Gediminasburg im Zentrum, die man mit einem Schrägaufzug erreicht, finden Sie in Vilnius auch junge, hippe und kreative Viertel – und im Osten der Stadt, getrennt durch den Fluss Vilnia, gibt es sogar eine „eigene Republik“: Užupis.

Am 1. April 1997 wurde für Užupis ein Präsident ernannt, es gibt eine eigene Verfassung, eine Flagge und eine Währung – anerkannt ist die freie Republik aber nicht, sie gilt als Künstlerhochburg und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Übernachtung mit Frühstück

15. Tag: Vilnius – Trakai – Pažaislis – Kaunas, ca. 120 km

Von Vilnius geht es zunächst nach Trakai, der mittelalterlichen Hauptstadt des Landes, umgeben von Seen, Wäldern und zwei Burgen. Die Inselburg mit dem darin befindlichen Historischen Museum ist der ganze Stolz Litauens. Das Kloster Pažaislis aus dem 17. Jh. besitzt eine der schönsten Barockkirchen des Landes.

Kaunas, Ihr heutiges Ziel, ist die zweitgrößte Stadt Litauens. Kaunas liegt an der Mündung der Neris in die Memel und ist für seine Alt- stadt und seine reizvolle Fußgängerzone “Laisves Aleja“ (Allee der Freiheit) berühmt. Die historische Altstadt bildet das Herz von Kaunas. Bauwerke aus Gotik und Barock, der Präsidentenpalast und das Perkunashaus wechseln sich ab mit kleinen gemütlichen Cafés und Restaurants. Das weiße Rathaus mit seinem 53 m hohen Turm trägt den Beinamen „Der Schwan von Kaunas“, es gilt als einer der architektonischen Höhepunkte der Stadt.

Übernachtung mit Frühstück

16. Tag: Kaunas – Klaipeda – Nida, ca. 360 km

Klaipeda, (deutsch: Memel) ist die älteste und drittgrößte Stadt Litauens. Die reizende Altstadt mit Fachwerkhäusern und Straßen aus Kopfsteinpflaster erinnert an die Zugehörigkeit zu Preussen.

Mit der Fähre setzen Sie auf die Kurische Nehrung über. Hier erwartet Sie die Sagenwelt auf dem Hexenberg in Juodkrantė, die Hohe Düne, die Bernsteingalerie und das Sommer- haus von Thomas Mann in Nida.

Nida ist ein hübscher Sommerfrische-Ort mit bunten Fischerhäuschen mit blühenden Gärten, Restaurants und Cafés und der neu gestalteten Promenade mit Souvenir- und Bernsteinläden.

Unser Tipp: Wenn Sie ein Schild mit „Rukyta Zuvis“ sehen – kehren Sie ein und probieren Sie den geräucherten Fisch, den es hier gibt!

Übernachtung mit Frühstück

17. Tag und 18. Tag: Nida

Wandern oder radeln Sie die eindrucksvollen Sanddünen entlang oder relaxen Sie heute ganz einfach. Spätestens zum Sonnenuntergang lohnt sich ein Spaziergang zur Düne Parnidden im Süden Nidas. Sie ist die zweitgrößte Düne Europas; von der Aussichtsplattform haben Sie einen wunderbaren Blick über die Dünenlandschaft, auf das Haff und den Ort.

Übernachtung wie Vortag

19. Tag: Nida – Palanga – Liepaja, ca 150 km

Heute geht es zurück aufs Festland und weiter nach Palanga.

Palanga ist der beliebteste Kurort in Litauen. Die langen und hellsandigen Strände der Ostsee, die Dünen, die saubere Luft und die duftenden Kiefernwälder ziehen jährlich zahlreiche Besucher an, hier befindet sich auch das größte Bernsteinmuseum der Welt. Weiter geht es nach Liepaja, der alten Hafenstadt, die besonders aufgrund der langjährigen Bernsteintradition bekannt ist.

Übernachtung und Frühstück

20. Tag: In Liepaja

Liepaja liegt an der berühmten Bernsteinstraße und ist die drittrößte Stadt Lettlands. Besonders die große Sonnenuhr aus Bernstein in verschiedenen Farben in der Innenstadt erinnert an die Tradition der Bernsteinschleifer. Nach einer stürmischen Nacht kann man auch heute noch am 8 km langen Ostseestrand schöne Steine finden.

Ein wenig unheimlich ist der Besuch in Karosta, der Militärstadt mit dem Kriegshafen neben Liepaja, der langsam verfällt.

Liepaja ist auch die Stadt der Rockmusik mit zahlreichen Konzerten.

Übernachtung und Frühstück

21. Tag: Liepaja – Riga – Abreise, ca. 230 km

Eine ereignisreiche Reise neigt sich dem Ende zu.

Sie fahren zum Flughafen von Riga, dort geben Sie Ihren Mietwagen wieder ab und treten die Heimreise an.

In den Leistungen enthalten: 

  • Individuelle Reiseplanung
  • 20 Übernachtungen im DZ mit Frühstück in 4* Hotels
  • City Tax in Vilnius und Kaunas
  • Mietwagen der Standard-Klasse (z.B.: WV Passat, Toyota Avensis) von Tag 1 bis Tag 21
  • Freie Kilometer
  • Mietwagen-Haftpflichtversicherung und Kaskoversicherung mit 300,- € Selbstbeteiligung
  • Informationsmaterial
  • 24-Stunden-Notrufnummer, deutschsprachig

Nicht in den Leistungen enthalten: 
Internationale Flüge, Eintrittsgebühren, Fährüberfahrt auf die Kurische Nehrung, Ökogebühr, optionale Aktivitäten, persönliche Extras, Kaution für den Mietwagen (300,- €), Benzin, Zusatzfahrer, GPS, Zuschlag für Kaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung (25,- € /Tag), persönliche Reiseversicherung.

Termine und Preise

Diese Reise ist ab 2 Personen zu jedem Wunschtermin im Zeitraum von April bis Ende September buchbar.

Preis im DZ p. P. bei Hotels der 4* Kategorie:ab 2.349,- €,
EZ-Zuschlag auf Anfrage

Die Preise können je nach Saison variieren

Wir sind gesetzlich verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise allgemein nicht geeignet ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Bitte sprechen Sie uns im Einzelfall gern an.

Der Volcanoes-Nationalpark liegt im Nordwesten Ruandas. Er umfasst ca. 160 km2 Regenwald und beheimatet fünf der acht Vulkane in den Virunga-Bergen, nämlich Karisimbi, Bisoke, Muhabura, Gahinga und Sabyinyo.

Der Volcanoes Nationalpark grenzt an den Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo und den Mgahinga-Gorilla-Nationalpark in Uganda. Er ist weit bekannt als Heimat der Berggorillas und der Goldmeerkatze und als Stützpunkt der Primatenforscherin Dian Fossey. Die Geschichte der Dian Fossey wird eindrücklich im Film „Gorillas im Nebel‘“ dargestellt

Der Victoriasee liegt im Osten Afrikas; er ist Teil der Staaten Uganda, Kenia und Tansania. Der Victoriasee ist der drittgrößte See der Welt und der zweitgrößte Süßwassersee und hat eine Küstenlinie von 3450 km, davon liegen 1750 km in Tansania, 1150 km in Uganda und 550 km in Kenia. Die Oberfläche beträgt ca. 69.000 km2, er ist also in etwa so groß wie Bayern oder Irland.

Der Victoriasee wurde 1858 vom britischen Entdecker John Hanning Speke für die westliche Welt entdeckt und nach der damaligen britischen Königin Victoria benannt. 1875 umrundete Henry Morton Stanley auf seinem Schiff Lady Alice den See.

Im Victoriasee leben neben zahlreichen Flusspferden über 250 Fischarten, davon besonders viele Buntbarscharten.

Das Kandt-Haus-Museum in Kigali informiert über die Geschichte Ruandas zur Zeit der deutschen Kolonialverwaltung. Hier lebte der erste deutsche Einwohner und Begründer Kigalis, Richard Kandt.

Das Museum gibt u.a. anhand von Fotos Einblicke in das Leben und die Traditionen Ruandas um 1900. Das Konzept und die Umwandlung des Kandt-Hauses sind ein Beispiel für die fruchtbare Kooperation deutscher und ruandischer Historiker und Wissenschaftler.

Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.museum.gov.rw/index.php?id=75

Das Kigali Genocide Memorial ist eine Gedenkstätte in Gisozi in Ruanda nahe der Hauptstadt Kigali, (ca. 3 km vom Stadtzentrum entfernt) die an den Völkermord in Ruanda von 1994 erinnert. Im ganzen Land existieren ca. 200 Einrichtungen dieser Art.

Die Ausstellung dient der Erinnerung und Aufarbeitung des Genozids und erhellt die Vorgeschichte, wie es dazu kommen konnte. Der Besuch berührt zutiefst. Fotos und Original-Erinnerungsstücke aus der Zeit des Genozids gehen nahe. Für Kinder würden wir den Besuch nicht empfehlen.

Ziwa Rhino Sanctuary

Das Ziwo Rhino Sanctuary ist die Heimat der einzigen wilden Nashörner in Uganda. Das Nashorn- Wiederansiedlungsprojekt war ein Projekt des Rhino Fund Uganda und der Uganda Wildlife Authority und liegt 176 km nördlich von Kampala auf dem Gulu Highway in Richtung Murchison Falls.

Ziwa ist der einzige Ort, an dem Sie in Uganda Nashörner in freier Wildbahn sehen können. Gegenwärtig leben in dem Schutzgebiet zweiunddreißig) südliche Breitmaulnashörner (Stand 11/21). Das Schutzgebiet erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Touristen; für Nashorn-Trekking, Shoebill Trek und Kanufahrten, Vogelbeobachtungen, Nachtwanderungen und leichte Wanderungen.

Der Queen Elizabeth Nationalpark wurde 1952 gegründet, er ist einer der ältesten Nationalparks Afrikas und bekannt für seine große Artenvielfalt. Seinen Namen erhielt der Queen Elizabeth Nationalpark erst zwei Jahre nach seiner Gründung, als 1954 Königin Elizabeth den bis dato als Kazinga Nationalpark bekannten Park besuchte.

Der Queen-Elizabeth Nationalpark ist über 1970 km2 groß, er bietet sehr vielseitige Landschaften von Savanne über tropischen Regenwald bis hin zu Seen und Flüssen. Im Norden schließt sich das Ruwenzori-Gebirge an, das sich auf teilweise über 5000 Meter Höhe befindet.

Im Queen Elizabeth Nationalpark leben mehr als 100 Säugetier- und mehr als 600 Vogelarten; er ist ein Paradies für Naturliebhaber und Tierbeobachter.

Murchison Falls Nationalpark

Der Murchison Falls Nationalpark ist der älteste Nationalpark und mit einer Fläche von ca. 3870 km2 gleichzeitig auch der größte. Er wurde bereits 1952 gegründet um die Savannenlandschaft an den Murchison Falls des Viktoria-Nils zu schützen. Er liegt 500 bis 1292 m über dem Meeresspiegel.

Der Nationalpark wird vom Nil in zwei Abschnitte geteilt. Die Murchison Wasserfälle liegen im westlichen Teil des Nationalparks und stürzen imposant durch eine nur wenige Meter breite Schlucht über 40 Meter in die Tiefe.

Der tropisch-feuchte Rabongo Forest beheimatet etwas weniger Tiere und liegt im südlichen Teil, hier befinden sich zahlreiche Eisenbäume. Insgesamt wird der Murchison Falls Nationalpark von offenem Grasland, Savannen- und Hügellandschaften und Sümpfen geprägt.

Der nördliche Teil des Parks ist prädestiniert für aufregende Safarifahrten, bei denen Sie u.a. häufig Elefanten, Giraffen, Löwen und Leoparden beobachten können und natürlich zahlreiche Antilopenarten.

Bei Bootssafaris am Fuß der Murchison Fälle haben Sie die Chance auf Sichtungen von Krokodilen, vielen Wasservögel und Flusspferden

Der Lake Mburo Nationalpark liegt in der Nähe der Stadt Mbara im Südwesten Ugandas. Er ist mit ca. 260 km2 der kleinste Nationalpark Ugandas. Trotzdem schützt er einen tierreichen Lebensraum mit Impalas, Topis, Oribis, Defassa-Wasserböcken und Sitatungas. Einige wenige Leoparden leben sehr zurückgezogen, ebenso Streifenschakale und Tüpfelhyänen. In den Seen im Park leben Flusspferde und Krokodile.

Da im Lake Mburo Nationalpark keine Löwen leben eignet er sich gut für Walking Safaris mit erfahrenen Rangern.

Die Landschaft ist geprägt von Akazienwäldern, Sümpfen, kleinen Seen und offenem Grasland. Er wurde nach dem Laku Mburo, dem größten der Seen, benannt. Von Felsen und Hügeln haben Besucher wunderbare Aussichten. Im Weideland der Hima-Hirten, das direkt an den Nationalpark grenzt, weiden die beeindruckenden Ankole Rinder.

Die Verwaltung des Lake Mburo Nationalparks bindet die Einwohner in touristische Projekte ein und gibt ihnen so die Möglichkeit an den Einnahmen zu partizipieren.

Der Albert-See in Uganda

Der Lake Albert gehört zu den großen afrikanischen Seen. Er wurde vom britischen Entdecker Sir Samuel Baker 1864 nach Prinz Albert, dem Ehemann von Königin Victoria benannt.

Der Albert-See liegt auf der Grenze von Uganda zur Demokratischen Republik Kongo, er hat eine Wasserfläche von ca. 5.300 km2 und eine mittlere Tiefe von 25 Metern. Der Lake Albert gilt mit mehr als 45 Fischarten als das fischreichste Gewässer in ganz Afrika.

Reisende können an seinen Ufern Aktivitäten wie Mountainbike-Touren, Wanderungen, Reitausflüge oder Ausflüge per Quad unternehmen.

Das ca. 25 km2 große Mabamba-Feuchtgebiet liegt in einer weitgehend verlandeten Bucht des Victoria-Sees und ist für einen Tagesausflug bequem von Entebbe oder Kampala aus zu erreichen.

Highlight der mit Papyrus bewachsenen Sümpfe ist der ca. 1,20m große Schuhschnabel, der einem Storch ähnelt – insgesamt sind ca. 260 Vogelarten in den Mabamba Swamps nachgewiesen worden.

Halten Sie bei einer Boots-Exkursion Ausschau nach Goliathereihern, Papyruswürgern, Senegalschwalben und Witwen-Pfeifgänsen

Der Bwindi Impenetrable Nationalpark liegt im Grenzgebiet zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo im Bezirk Kanungu. Er wurde 1991 zum Schutz der seltenen und vom Aussterben bedrohten Berggorillas eingerichtet. Nahezu der gesamte Nationalpark ist mit dichtem Regenwald bewachsen. Über 350 Vogelarten und ca. 120 Säugetierarten sind hier zu finden.

Der Bwindi-Impenetrable-Nationalpark gilt als eines der weltweit wichtigsten Ziele für Gorilla- Tracking. Aufgrund seiner großen ökologischen Vielfalt gehört der Park seit 1994 zum UNESCO- Welterbe. Bwindi bietet dem Reisenden ein außergewöhnliches und einzigartiges Erlebnis; er beherbergt 35 bekannte Gorillagruppen, von denen jedoch nur 17 für Forschungszwecke habituiert und für den Tourismus geöffnet wurden. (Stand 11/21)

Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von 321 km2 und hat vier Sektoren für Gorilla- Trekking und Gorilla-Ansiedlung. Dazu gehören der Nkuringo-Sektor, Buhoma, Rushaga und Ruhija.

Der 1898 gegründete Botanische Garten Entebbe liegt am Nordufer des Viktoriasees praktisch am Äquator auf einer Höhe von 1134 Metern und erstreckt sich auf einer Fläche von über 40 Hektar.

1998 wurde der Garten saniert und bietet schöne Spaziergänge vorbei an Pflanzenarten der tropischen, subtropischen und gemäßigten Zonen. Oft sind die schönen Colobusaffen zu beobachten und auch für erste Vogelbeobachtungen ist der Botanische Garten von Entebbe ideal.

Der Eingang befindet sich in der Nähe des Botanical Beach Hotels.