Mexiko
Unbekanntes Mexiko – Besuch im zentralen Hochland

14 Tage Individualreise, ab Mexiko City bis Guadalajara
Termin: zu jedem Termin buchbar 
Preis : auf Anfrage

Unbekanntes Mexiko – Besuch im zentralen Hochland

Individualreise 14 Tage,  ab Mexiko City bis Guadalajara

MEXICO CITY – QUERETARO – GUANAJUATO – SAN MIGUEL DE ALLENDE – CIUDAD VALLES – XILITLA –  WASSERFALL TAMUL – REAL DE CATORCE – ZACATECAS – AGUASCALIENTES – TEQUILA – GUADALAJARA

Erleben Sie das unbekannte Mexiko abseits der gängigen Touristenrouten. Beginnend in Mexico City führt die Reise Sie in die Bundesstaaten Querétaro, Guanajuato, San Luis Potosí, Zacatecas und Aguascalientes bis nach Guadalajara.

Im zentralen Hochland wandeln Sie auf den Spuren des Silberrauschs und der ehemaligen Kolonialherren und entdecken neben den prächtigen Städten Querétaro, San Miguel de Allende und Guadalajara, deren Bauwerke zum Teil zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, auch unsere Geheimtipps wie die „Geisterstadt“ Real de Catorce, die nach dem Silberboom verlassen wurde, den surrealistischen Skulpturenpark „Las Pozas de Xilitla“ des Künstlers Edward James und die Schwalbenhöhle „Sótano de las Golondrinas“, in die das komplette New Yorker Rockefeller Center hineinpassen würde.

Schauen Sie Silberschmieden über die Schulter, entdecken Sie die Geschichte des Tequila – den sie natürlich auch verkosten – und freuen Sie sich auf eine Fahrt im Willy’s Jeep über eine atemberaubend schöne Bergroute in die Wüstenebene.

Genießen Sie zum Abschluss eine typische Fiesta in Guadalajara – und wenn Sie mögen verlängern Sie die Reise mit einigen Tagen am Strand in Puerto Vallarta am Pazifik oder an den schönen Stränden der Halbinsel Yucatán.

Individualreise, min. 2 Teilnehmer, 14 Tage, ab Mexico City/bis Guadalajara, individuell verlängerbar

auf Anfrage
pro  Person im Doppelzimmer
EZ-Zuschlag auf Anfrage

Höhepunkte:

  • Die Altstadt von Querétaro, UNESCO Weltkulturerbe
  • Das zauberhafte kleine Städtchen Bernal zu Füßen des drittgrößten Fels-Monolithen der Welt
  • Besuch der Weinbauern in Ezequiel Montes mit Weinprobe
  • Stadtbummel durch Miguel de Allende, UNSECO Weltkulturerbe
  • Die Kolonialstadt Guanajuato
  • Der Skulpturenpark Las Pozas de Xilitla von Edward James
  • Bootsfahrt zum Wasserfall Tamul
  • „Geisterstadt“ Real de Catorce
  • Die reichste Silberstadt Mexikos, Zapatecas, und ihr Totenkult
  • Tequilaverkostung auf einer Agavenplantage
  • Besuch bei den Kunsthandwerkern von Tlaquepaque
  • Gehen Sie dem Geheimnis der Peyote – Kakteen auf die Spur
  • Entdecken Sie das unbekannte Mexiko
Google Maps

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Karte laden

1. Tag: Individuelle Ankunft in Mexico City

Nach der Ankunft werden Sie bereits am Flughafen erwartet und fahren mit dem Transfer zu Ihrem Hotel.

Ihr Hotel: Punto MX o.ä., Übernachtung mit Frühstück

2. Tag: Mexico City – Querétaro

Zunächst geht es heute in die auf 2300 m Höhe gelegene Kolonialstadt Tepotzotlán, Heimat der Otomí-Kultur. Besonders beeindruckend ist hier die weitläufige Klosteranlage San Francisco Javier, deren prunkvolle Klosterkirche Sie besichtigen. Anschließend fahren Sie weiter nach Santiago de Querétaro, das Sie bei einem Stadtrundgang entdecken: die Plaza de Armas, die Kathedrale und das Regionalmuseum im ehemaligen Kloster San Francisco sind nur einige Stationen.

Die Altstadt ist seit 1996 Weltkulturerbe der UNESCO. 1917 wurde in Querétaro die heutige mexikanische Verfassung verabschiedet.

Ihr Hotel: Méson de Santa Clara o.ä., Übernachtung mit Frühstück

3. Tag: Ausflug nach Bernal, Kakteen und eine Weinprobe

Am Fuße des Peña de Bernal liegt das pittoreske Kolonialstädtchen, das auch Sie bezaubern wird. Zu den Sehenswürdigkeiten Bernals zählt u. a. die im Kolonialstil erbaute Kirche, in deren Kirchturm eine deutsche Uhr tickt. Die leuchtend orange und gelbe Farbe der Kirche bildet einen schönen Kontrast zum drittgrößten Fels-Monolithen der Welt im Hintergrund.

In der Kakteengärtnerei La Quinta Schmoll werden Hunderte Arten von Sukkulenten nachgezüchtet und die biologische Artenvielfalt bewahrt.

Nach dem Besuch geht es weiter nach Ezequiel Montes, wo auf einer Höhe von 2020 Metern auf über 50 Hektar mehr als 20 Rebsorten angebaut werden – ein Team von exzellenten Weinbauern kreiert hieraus erlesene mexikanische Weine. Genießen Sie einen Gang durch die Weinfelder und freuen Sie sich auf die anschließende Weinprobe. Danach kehren Sie in Ihr Hotel zurück.

Ihr Hotel: Méson de Santa Clara o.ä., Übernachtung mit Frühstück

4. Tag: Querétaro  San Miguel de Allende  Atotonilco  Dolores Hidalgo – Guanajuato

Die nahezu unberührte Altstadt von San Miguel de Allende gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale Parroquia de San Miguel, die 1880 nach Vorlage des Ulmer Münsters umgebaut wurde. Genießen Sie einen Stadtbummel durch die farbenfrohen Gassen und besuchen Sie den Mercado de Artesanías, den großen Handwerksmarkt. Die Fábrica La Aurora Centro de Arte y Diseño, eine ehemalige Textilfabrik, beherbergt ein Künstlerzentrum, in dem sich neben Ateliers und Werkstätten auch viele kleine Galerien befinden. Ortsansässige Künstler lassen sich hier beim Arbeiten über die Schulter schauen.

Weiter geht die Fahrt nach Atotonilco. Die barocke Pracht im Inneren des Santuario de Jesús Nazareno ist schlicht überwältigend. Auf dem weiteren Weg halten Sie im Städtchen Dolores Hidalgo, der Wiege der mexikanischen Unabhängigkeit, und besichtigen das kleine Museo de la Independencia Nacional.

Mit guter Sicht auf die Berge der Sierra Gorda beenden Sie den heutigen Tag. Oberhalb Guanajuatos befindet sich das Pípila-Denkmal. Von dieser Aussichtsplattform hat man einen der schönsten Blicke auf die alte Minenstadt. Wer möchte, fährt mit der Drahtseilbahn in das Zentrum hinab und lässt den Tag auf der Plaza gegenüber der prachtvollen Oper ausklingen.

Ihr Hotel: El Mesón de los Poetas o.ä., Übernachtung mit Frühstück

5. Tag: In Guanajuato

Zunächst besuchen Sie heute das Museum Casa Diego Rivera, das 1975 im Geburtshaus des für seine großflächigen Wandgemälde weltbekannten Künstlers eingerichtet wurde.

Die Alhóndiga, ein ehemaliger Getreidespeicher und danach eine spanische Festung, war einer der Hauptschauplätze des Unabhängigkeitskrieges, wo ein als El Pípila bekannt gewordener Bergarbeiter 1810 den ersten großen Sieg der Independisten herbeiführte. Heute ist in dem mächtigen Bau das Regionalmuseum von Guanajuato untergebracht.

Von der Plaza Allende starten Sie Ihren Rundgang durch die Altstadt von Guanajuato. Entlang der großen Basilika aus dem Jahre 1696 und der berühmten Universität von Guanajuato erreichen Sie den Hauptplatz der Stadt und bewundern die Fassaden der großen Bürgerhäuser. Die prunkvolle Kirche San Cayetano, auch La Valenciana genannt, steht auf einer der Silberminen, die diese Pracht ermöglichten.

Ihr Hotel: El Mesón de los Poetas o.ä., Übernachtung mit Frühstück

6. Tag: Guanajuato – Santa María del Rio – Ciudad Valles

Heute haben Sie einen etwas längeren Fahrtag vor sich und fahren nach Santa María del Río im Bundesstaat San Luis Potosí. Die Stadt ist bekannt für ihre Rebozos, große gewebte Tücher, einfarbig oder auch in komplizierten Mustern, die ein Teil der mexikanischen Nationaltracht darstellen. Sie erfahren, wie diese Tücher aus Seide oder leichter Baumwolle hergestellt werden und welche Bedeutung sie in der mexikanischen Kultur innehaben.

Ihr Hotel: Grann Hotel o.ä., Übernachtung mit Frühstück

7. Tag: Skulpturenpark Xilitla, Schwalbenhöhle, Bootsfahrt zum Wasserfall Tamul

Heute erkunden Sie die Region um Ciudad Valles. Der surrealistische Skulpturenpark Las Pozas de Xilitla entstand ab 1962 im mexikanischen Regenwald. Skulpturen aus Beton verbinden sich auf wundersame Weise mit exotischen Tieren und der mächtigen Natur zu einem fantastischen Kunstwerk.

Die Schwalbenhöhle, auf Spanisch „Sótano de las Golondrinas“, ist die größte offene Karsthöhle der Welt, das komplette New Yorker Rockefeller Center würde hier hineinpassen. Tausende Halsbandsegler und Grünsittiche sowie viele andere Vogelarten leben in der Höhle.

Dann fahren Sie mit Lanchas (kleinen Motorbooten) flussaufwärts zum Aussichtspunkt auf den 105 m hohen Wasserfall Tamul. Bewundern Sie die steil aufragenden Felswände, die üppige Vegetation, türkis- blaues Wasser und die reiche Vogelwelt. Auf dem Rückweg halten Sie an der Cueva de Agua, einer Höhle mit unbeschreiblich blauem, kristallklarem Wasser, in dem Sie auch schwimmen können.

Ihr Hotel: Grann Hotel o.ä., Übernachtung mit Frühstück

8. Tag: Ciudad Valles – Real de Catorce

Real de Catorce ist fast eine Geisterstadt im Altiplano von Mexiko. Bis Anfang des 20. Jhd. gehörte sie aufgrund der reichen Silberminen zu einer der blühendsten Städte der Region. Am Ende des Silberrausches wurde Real de Catorce verlassen und erst vor wenigen Jahren von Künstlern und Aussteigern wiederentdeckt. Der Weg dorthin führt über einsame, kilometerlange Kopfsteinpflasterstraßen und durch die verfallene Minendörfer im Tal, und taucht dann durch den Ogarrío-Tunnel in die surreale Welt ein. Genießen Sie diese ein wenig morbide und doch lebendige Atmosphäre beim Rundgang durch die zum Teil restaurierten Ruinen, dem Besuch des Centro Cultural, der Kirche und der alten Hahnenkampfarena.

Ihr Hotel: Mesón de la Abundancia o.ä., Übernachtung und Frühstück

9. Tag: Real de Catorce – Zacatecas

Heute wird es ein bisschen abenteuerlich! Mit einem „Willy“, einem Jeep mit Allradantrieb, fahren Sie entlang einer atemberaubenden Bergroute hinab in die Wüstenebene. Sie passieren alte Minen- Haciendas, halten bei Kräuterfrauen und machen eine kleine Wanderung in der Wüste zur Zugstation Estación Catorce. Unterwegs lernen Sie die Peyote-Kakteen kennen, die für ihre psychedelischen Wirkstoffe bekannt sind und den Huicholes schon seit langer Zeit als Heilpflanze dienen.

Ihr Hotel: Méson de Jobito o.ä., Übernachtung mit Frühstück

10. Tag: Zacatecas, Silber und La Quemada

Lernen Sie heute mit Zacatecas die reichste Silberstadt Mexikos bei einem Rundgang kennen und entdecken Sie die Kathedrale, das Museum, den Aussichtspunkt „Cerro de la Bufa“ und die Silbermine „Mina El Edén“. In einer ehemaligen Hacienda wird die alte Kunst des Silberschmiedens heute wieder gelehrt. Hier haben Sie Gelegenheit, den Künstlern und ihren Schülern über die Schulter zu schauen. In der Ruinenstätte La Quemada zeigt sich Ihnen ein ganz anderes Bild, hier finden Sie die Überreste einer präaztekischen Kultur auf einem einsamen Bergkamm.

Ihr Hotel: Méson de Jobito o.ä., Übernachtung mit Frühstück

11. Tag: Zacatecas – Aguascalientes

Ihr Reise führt Sie weiter nach Zacatecas. Hier besuchen Sie das mexikanische nationale Totenmuseum, in dem mehr als 1.200 Ausstellungsstücke zum Thema Sterben, Tod und Vergänglichkeit gezeigt werden. Wie kein anderes Land instrumentalisiert Mexiko den Tod mit manchmal skurrilen, manchmal verspielten oder mächtigen Elementen. Besonders deutlich wird dies jedes Jahr am 01.11, dem „Tag der Toten – El dia de los Muertos“.

In Calvillo besuchen Sie eine Guavenplantage und erleben hier wie die süßsaure Frucht zu Pralinen, Marmelade und Guavenbrot verarbeitet wird.

Ihr Hotel: Francia Aguascalientes o.ä., Übernachtung mit Frühstück

12. Tag: Aguascalientes – Tequila – Guadalajara

Heute lernen Sie das Nationalgetränk Tequila besser kennen. Beim Besuch der Agavenfelder am Fuße des Vulkans Tequila erfahren Sie viel Interessantes über die zu den Spargelgewächsen zählende Pflanze. Ein Jimador zeigt Ihnen die Kunst des Agavenschneidens, die oft vom Vater an den Sohn weitergegeben wird.

In der Stadt Tequila besichtigen Sie nach einem Rundgang die Casa José Cuervo mit ihren historischen Produktionsanlagen. Und natürlich gehört hier eine Verkostung der Extraklasse in den Gewölbekellern zu Ihrem Programm!

Sie fahren weiter nach Guadalajara und lassen den Tag bei einer Charrería ausklingen. Charrerías haben ihren Ursprung in den Wettbewerben der mexikanischen Cowboys, der Vaqueros. Heute erleben Sie ein gesellschaftliches und folkloristisches Ereignis mit viel Tanz und Gesang, rassigen Pferden, den Charros in ihren typischen Trachten, anmutige Adelitas – eine typische Fiesta Mexicana!

Ihr Hotel: De Mendoza o.ä., Übernachtung mit Frühstück

13. Tag: Guadalajara und die Kunsthandwerker von Tlaquepaque

Bei der Besichtigung von Guadalajara, Wiege der berühmten Mariachi-Musik und des Tequila, besuchen Sie das Cabañas-Hospiz, das größte koloniale Gebäude Amerikas mit 23 Patios, die von einer Kuppel überragt werden und das 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde. Die Katedrale der Stadt ist von vier wunderschönen Plätzen umgeben.

Nur eine kurze Fahrt entfernt finden Sie im Kunsthandwerker-Ort Tlaquepaque alle traditionellen mexikanischen Handarbeiten dicht an dicht in den malerischen Geschäften der Kleinstadt. Bummeln Sie ein wenig durch die hübsche Fußgängerzone oder werfen Sie einen Blick in die romantischen Patios. Wie wäre es mit einem erfrischenden Getränk im Patio Café?

Gegen Mittag endet das Programm, der restliche Tag steht zu Ihrer freien Verfügung.

Ihr Hotel: De Mendoza o.ä., Übernachtung mit Frühstück

14. Tag: Abreise

Rechtzeitig zum Rück- oder Weiterflug bringt Ihr Transfer Sie zum Flughafen.

Wie wäre es mit einer Verlängerung? Bleiben Sie noch ein paar Tage in Guadalajara, oder reisen Sie weiter nach Puerto Vallarta am Pazifik oder an die wunderschöne Karibikküste nach Yucatán.

Wir beraten Sie gern.

In den Leistungen enthalten: 

  • 13 Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück
  • 1 x Mittagessen
  • Ausflüge, Aktivitäten und Eintritte gemäß Reiseverlauf
  • alle Transfers und Transporte in landestypischen Fahrzeugen, teilweise klimatisiert
  • deutschsprachige Reiseleitung von Tag 2 bis Tag 13
  • Trinkgelder für Zimmermädchen und Kofferträger (1 Gepäckstück pro Person)
  • 1 Reiseführer Mexiko pro Zimmer
  • 24-Stunden-Notrufnummer

Nicht in den Leistungen enthalten: 
Internationale Flüge, Flughafensteuern, weitere Mahlzeiten und Getränke, optionale Ausflüge, individuelle Reiseversicherungen, persönliche Ausgaben, Trinkgelder.

Termine und Preise

Individualreise, min. 2 Teilnehmer.

Preis auf Anfrage

Die Reise ist auch als Mietwagenrundreise buchbar

Wir sind gesetzlich verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise allgemein nicht geeignet ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Bitte sprechen Sie uns im Einzelfall gern an.

Der Volcanoes-Nationalpark liegt im Nordwesten Ruandas. Er umfasst ca. 160 km2 Regenwald und beheimatet fünf der acht Vulkane in den Virunga-Bergen, nämlich Karisimbi, Bisoke, Muhabura, Gahinga und Sabyinyo.

Der Volcanoes Nationalpark grenzt an den Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo und den Mgahinga-Gorilla-Nationalpark in Uganda. Er ist weit bekannt als Heimat der Berggorillas und der Goldmeerkatze und als Stützpunkt der Primatenforscherin Dian Fossey. Die Geschichte der Dian Fossey wird eindrücklich im Film „Gorillas im Nebel‘“ dargestellt

Der Victoriasee liegt im Osten Afrikas; er ist Teil der Staaten Uganda, Kenia und Tansania. Der Victoriasee ist der drittgrößte See der Welt und der zweitgrößte Süßwassersee und hat eine Küstenlinie von 3450 km, davon liegen 1750 km in Tansania, 1150 km in Uganda und 550 km in Kenia. Die Oberfläche beträgt ca. 69.000 km2, er ist also in etwa so groß wie Bayern oder Irland.

Der Victoriasee wurde 1858 vom britischen Entdecker John Hanning Speke für die westliche Welt entdeckt und nach der damaligen britischen Königin Victoria benannt. 1875 umrundete Henry Morton Stanley auf seinem Schiff Lady Alice den See.

Im Victoriasee leben neben zahlreichen Flusspferden über 250 Fischarten, davon besonders viele Buntbarscharten.

Das Kandt-Haus-Museum in Kigali informiert über die Geschichte Ruandas zur Zeit der deutschen Kolonialverwaltung. Hier lebte der erste deutsche Einwohner und Begründer Kigalis, Richard Kandt.

Das Museum gibt u.a. anhand von Fotos Einblicke in das Leben und die Traditionen Ruandas um 1900. Das Konzept und die Umwandlung des Kandt-Hauses sind ein Beispiel für die fruchtbare Kooperation deutscher und ruandischer Historiker und Wissenschaftler.

Mehr Informationen finden Sie hier: http://www.museum.gov.rw/index.php?id=75

Das Kigali Genocide Memorial ist eine Gedenkstätte in Gisozi in Ruanda nahe der Hauptstadt Kigali, (ca. 3 km vom Stadtzentrum entfernt) die an den Völkermord in Ruanda von 1994 erinnert. Im ganzen Land existieren ca. 200 Einrichtungen dieser Art.

Die Ausstellung dient der Erinnerung und Aufarbeitung des Genozids und erhellt die Vorgeschichte, wie es dazu kommen konnte. Der Besuch berührt zutiefst. Fotos und Original-Erinnerungsstücke aus der Zeit des Genozids gehen nahe. Für Kinder würden wir den Besuch nicht empfehlen.

Ziwa Rhino Sanctuary

Das Ziwo Rhino Sanctuary ist die Heimat der einzigen wilden Nashörner in Uganda. Das Nashorn- Wiederansiedlungsprojekt war ein Projekt des Rhino Fund Uganda und der Uganda Wildlife Authority und liegt 176 km nördlich von Kampala auf dem Gulu Highway in Richtung Murchison Falls.

Ziwa ist der einzige Ort, an dem Sie in Uganda Nashörner in freier Wildbahn sehen können. Gegenwärtig leben in dem Schutzgebiet zweiunddreißig) südliche Breitmaulnashörner (Stand 11/21). Das Schutzgebiet erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei Touristen; für Nashorn-Trekking, Shoebill Trek und Kanufahrten, Vogelbeobachtungen, Nachtwanderungen und leichte Wanderungen.

Der Queen Elizabeth Nationalpark wurde 1952 gegründet, er ist einer der ältesten Nationalparks Afrikas und bekannt für seine große Artenvielfalt. Seinen Namen erhielt der Queen Elizabeth Nationalpark erst zwei Jahre nach seiner Gründung, als 1954 Königin Elizabeth den bis dato als Kazinga Nationalpark bekannten Park besuchte.

Der Queen-Elizabeth Nationalpark ist über 1970 km2 groß, er bietet sehr vielseitige Landschaften von Savanne über tropischen Regenwald bis hin zu Seen und Flüssen. Im Norden schließt sich das Ruwenzori-Gebirge an, das sich auf teilweise über 5000 Meter Höhe befindet.

Im Queen Elizabeth Nationalpark leben mehr als 100 Säugetier- und mehr als 600 Vogelarten; er ist ein Paradies für Naturliebhaber und Tierbeobachter.

Murchison Falls Nationalpark

Der Murchison Falls Nationalpark ist der älteste Nationalpark und mit einer Fläche von ca. 3870 km2 gleichzeitig auch der größte. Er wurde bereits 1952 gegründet um die Savannenlandschaft an den Murchison Falls des Viktoria-Nils zu schützen. Er liegt 500 bis 1292 m über dem Meeresspiegel.

Der Nationalpark wird vom Nil in zwei Abschnitte geteilt. Die Murchison Wasserfälle liegen im westlichen Teil des Nationalparks und stürzen imposant durch eine nur wenige Meter breite Schlucht über 40 Meter in die Tiefe.

Der tropisch-feuchte Rabongo Forest beheimatet etwas weniger Tiere und liegt im südlichen Teil, hier befinden sich zahlreiche Eisenbäume. Insgesamt wird der Murchison Falls Nationalpark von offenem Grasland, Savannen- und Hügellandschaften und Sümpfen geprägt.

Der nördliche Teil des Parks ist prädestiniert für aufregende Safarifahrten, bei denen Sie u.a. häufig Elefanten, Giraffen, Löwen und Leoparden beobachten können und natürlich zahlreiche Antilopenarten.

Bei Bootssafaris am Fuß der Murchison Fälle haben Sie die Chance auf Sichtungen von Krokodilen, vielen Wasservögel und Flusspferden

Der Lake Mburo Nationalpark liegt in der Nähe der Stadt Mbara im Südwesten Ugandas. Er ist mit ca. 260 km2 der kleinste Nationalpark Ugandas. Trotzdem schützt er einen tierreichen Lebensraum mit Impalas, Topis, Oribis, Defassa-Wasserböcken und Sitatungas. Einige wenige Leoparden leben sehr zurückgezogen, ebenso Streifenschakale und Tüpfelhyänen. In den Seen im Park leben Flusspferde und Krokodile.

Da im Lake Mburo Nationalpark keine Löwen leben eignet er sich gut für Walking Safaris mit erfahrenen Rangern.

Die Landschaft ist geprägt von Akazienwäldern, Sümpfen, kleinen Seen und offenem Grasland. Er wurde nach dem Laku Mburo, dem größten der Seen, benannt. Von Felsen und Hügeln haben Besucher wunderbare Aussichten. Im Weideland der Hima-Hirten, das direkt an den Nationalpark grenzt, weiden die beeindruckenden Ankole Rinder.

Die Verwaltung des Lake Mburo Nationalparks bindet die Einwohner in touristische Projekte ein und gibt ihnen so die Möglichkeit an den Einnahmen zu partizipieren.

Der Albert-See in Uganda

Der Lake Albert gehört zu den großen afrikanischen Seen. Er wurde vom britischen Entdecker Sir Samuel Baker 1864 nach Prinz Albert, dem Ehemann von Königin Victoria benannt.

Der Albert-See liegt auf der Grenze von Uganda zur Demokratischen Republik Kongo, er hat eine Wasserfläche von ca. 5.300 km2 und eine mittlere Tiefe von 25 Metern. Der Lake Albert gilt mit mehr als 45 Fischarten als das fischreichste Gewässer in ganz Afrika.

Reisende können an seinen Ufern Aktivitäten wie Mountainbike-Touren, Wanderungen, Reitausflüge oder Ausflüge per Quad unternehmen.

Das ca. 25 km2 große Mabamba-Feuchtgebiet liegt in einer weitgehend verlandeten Bucht des Victoria-Sees und ist für einen Tagesausflug bequem von Entebbe oder Kampala aus zu erreichen.

Highlight der mit Papyrus bewachsenen Sümpfe ist der ca. 1,20m große Schuhschnabel, der einem Storch ähnelt – insgesamt sind ca. 260 Vogelarten in den Mabamba Swamps nachgewiesen worden.

Halten Sie bei einer Boots-Exkursion Ausschau nach Goliathereihern, Papyruswürgern, Senegalschwalben und Witwen-Pfeifgänsen

Der Bwindi Impenetrable Nationalpark liegt im Grenzgebiet zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo im Bezirk Kanungu. Er wurde 1991 zum Schutz der seltenen und vom Aussterben bedrohten Berggorillas eingerichtet. Nahezu der gesamte Nationalpark ist mit dichtem Regenwald bewachsen. Über 350 Vogelarten und ca. 120 Säugetierarten sind hier zu finden.

Der Bwindi-Impenetrable-Nationalpark gilt als eines der weltweit wichtigsten Ziele für Gorilla- Tracking. Aufgrund seiner großen ökologischen Vielfalt gehört der Park seit 1994 zum UNESCO- Welterbe. Bwindi bietet dem Reisenden ein außergewöhnliches und einzigartiges Erlebnis; er beherbergt 35 bekannte Gorillagruppen, von denen jedoch nur 17 für Forschungszwecke habituiert und für den Tourismus geöffnet wurden. (Stand 11/21)

Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von 321 km2 und hat vier Sektoren für Gorilla- Trekking und Gorilla-Ansiedlung. Dazu gehören der Nkuringo-Sektor, Buhoma, Rushaga und Ruhija.

Der 1898 gegründete Botanische Garten Entebbe liegt am Nordufer des Viktoriasees praktisch am Äquator auf einer Höhe von 1134 Metern und erstreckt sich auf einer Fläche von über 40 Hektar.

1998 wurde der Garten saniert und bietet schöne Spaziergänge vorbei an Pflanzenarten der tropischen, subtropischen und gemäßigten Zonen. Oft sind die schönen Colobusaffen zu beobachten und auch für erste Vogelbeobachtungen ist der Botanische Garten von Entebbe ideal.

Der Eingang befindet sich in der Nähe des Botanical Beach Hotels.